Pressemitteilungen

Medieneinladung: 29. Landeserntedankfest im Rahmen des Erfurter Bürgerfestes

Durch die gewaltigen Fortschritte in der Landwirtschaft sind Lebensmittel jederzeit verfügbar und unsere Tische stets reich gedeckt. Dadurch ist vielerorts der Sinn des Erntedankes in Vergessenheit geraten. Selbst während der Corona-Pandemie und großer Trockenheit waren unsere Lebensmittelregale immer gut gefüllt, ein Umstand, der nicht selbstverständlich ist. Dieser Umstand rückt durch die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Verwerfungen wieder verstärkt in das Bewusstsein der Bevölkerung. Gerade in diesen für viele zunehmend schwierigen Zeiten gilt es daher, für eine gute Ernte dankbar zu sein und die Bedeutung der Landwirtschaft für unsere Gesellschaft im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Hierzu soll das nunmehr
29. Landeserntedankfest beitragen, dass am 2. Oktober in Erfurt stattfinden wird.

9:30 Uhr beginnt die Veranstaltung mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche des Evangelischen Augustinerklosters zu Erfurt. Die liturgische Leitung hat der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Friedrich Kramer und die Predigt hält der Bischof des Bistums Erfurt Dr. Ulrich Neymeyr. Musikalisch begleitet der Gospelchor Heavens Garden den Gottesdienst. Neben Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij werden auch Ministerpräsident Bodo Ramelow den Gottesdienst besuchen.

Im Rahmen dieses Gottesdienstes überreicht der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner die traditionellen Erntekronen der Thüringer Landfrauen an Repräsentantinnen und Repräsentanten des Landes und der Kirchen. Im Anschluss an den Gottesdienst findet für alle Teilnehmenden im Innenhof des Augustinerklosters ein Stehempfang statt.

Der Thüringer Bauernverband lädt alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien hierzu herzlich ein.

Termin:      Sonntag, 2.Oktober 2021, 9:30 Uhr
Ort:             Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt, Augustinerstraße 10, 99084 Erfurt

Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild.

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Axel Horn
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

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Medieneinladung: Pressekonferenz zur Eröffnung der 11. Landwirtschaftsmesse „Grüne Tage Thüringen“ 2022

Vom 23. bis 25. September 2022 findet auf dem gesamten Erfurter Messegelände die Landwirtschaftsmesse Grüne Tage Thüringen statt. Hier wird die Vielfalt der Thüringer Land-, Ernährungs- und Forstwirtschaft transparent und erlebnisreich präsentiert. Nutzen Sie die Gelegenheit, vorab spannende Interviews und Fotos mit den vielfältigen Partnern der Messe zu machen.

Über die Höhepunkte der Landwirtschaftsmesse wollen wir Sie in der Pressekonferenz informieren. Die Messe Erfurt, das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft sowie der Thüringer Bauernverband laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, an der Pressekonferenz teilzunehmen.

Zeit: Donnerstag, 22. September 2022, 10 Uhr

Ort: Messe Erfurt, Gothaer Str. 34, 99094 Erfurt, Messerestaurant Cube (Zugang über Empfang)

Ihre Gesprächspartnerinnen und -partner sind:

  • Ministerin Susanna Karawanskij, Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft
  • Michael Kynast, Geschäftsführer der Messe Erfurt GmbH

Fachliche Ansprechpartner:

  • Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes e. V. (TBV)
  • Peter Ritschel, Präsident des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TLLLR)

Diese Interviewpartner stehen Ihnen im Anschluss an die Pressekonferenz ab 11 Uhr außerdem Rede und Antwort und gern für Fotos zur Verfügung:

  • Gerd Steuding, Schäfermeister, Agrarprodukte Schwabhausen e.G.
    • Schäfermeister (in Tracht gekleidet)
    • bester Ausbildungsbetrieb Thüringen 2021
    • Stichworte: Berufsausbildung, Schäfernachwuchs, Schafhaltung
    • Halle 3, Stand 3-610
  • Marcus Ihling, Dipl.-Ernährungswissenschaftler, stellv. Schulleiter der Ernst-Benary-Schule Erfurt
    • Berufsausbildung in Ernährungsberufen mit deutlicher Ausrichtung zur Verwendung regionaler Lebensmittel
    • Stichworte: Ernährung mit regionalen Produkten, Ernährung für Kinder und Jugendliche, Verbraucheraufklärung
    • Fotomotive zum Thema Schauzerlegen Rindfleisch aus Mutterkuhhaltung
    • Halle 2, Stand 2-109
    • Torsten Juch, Geschäftsführer der FFI GmbH, Nohra.
    • Partner für Melk-, Kühl- und Stalltechnik sowie Anbieter für Garten- und Kommunaltechnik. Firmengründung: 1991;
    • Kerngeschäft: Melktechnik und die dazu gehörige Innenwirtschaft; Anlagenplanung, -umsetzung und -service
    • Fotomotive zum Thema Landtechnik (Melkroboter, Tierzuchtbedarf, Motorsägen, Rasenmäher etc.)
    • Halle 3, Stand 3-204

Als attraktives Fotomotiv werden auch die Pokale/ Preise aufgebaut sein, die während der Grünen Tage Thüringen vergeben werden.

Über Ihre Teilnahme am Termin und eine Berücksichtigung in Ihrer Berichterstattung freuen wir uns.

Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich bei Judith Kießling j.kiessling@messe-erfurt.de formlos anzumelden.

 

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Axel Horn
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Medieninformation: Ernteergebnisse 2022

Ökonomische Bewertung der Ernteergebnisse schwierig wie nie

Der Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner und die Thüringer Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij präsentierten am 1. September auf dem Gelände der Roland Mills-Mühle in Bad Langensalza der Öffentlichkeit die diesjährigen Ernteergebnisse.

Die seit März nahezu durchgehend ausbleibenden Niederschläge haben vielerorts in Thüringen zur Ertrags- und Qualitätsverlusten geführt. „Ernüchternde Erträge, keine guten Qualitäten – die diesjährige Trockenheit hat schlicht kein besseres Ergebnis zugelassen“, so die Bewertung des Bauernpräsidenten. Neben den schwierigen Witterungsverhältnissen verunsichert die gegenwärtige wirtschaftliche Situation der Landwirtinnen und Landwirte im Freistaat. „Eine ökonomische Bewertung der Ernte ist in diesem Jahr so schwierig wie noch nie“, so Wagner. „Enorme Sprünge bei den Erzeugerpreisen machen den Verkauf der Ernte für uns Landwirte zu einem Glücksspiel. Hinzukommen die enorm gestiegenen Preise für Diesel und Mineraldünger“, so Wagner weiter. „Als Reaktion auf die hohen Gaspreise haben zudem die europäischen Produzenten für Mineraldünger die Produktion eingestellt, so dass auch die Verfügbarkeit von Mineraldünger in Frage gestellt ist.“

Scharf griff der Bauernpräsident in diesem Zusammenhang die für Agrarpolitik verantwortlichen politischen Akteure in Berlin und Brüssel an. „Statt in dieser schwierigen wirtschaftlichen Lage zu helfen, tut die Politik ihr Bestes, die Situation der heimischen Landwirtschaft noch weiter zu verschlimmern.“ Dies betreffe zum einen die verkorkste Reform der europäischen Agrarpolitik, die immer noch nicht abschließend entschieden hat, was die Landwirtinnen und Landwirten im nächsten Jahr anbauen dürfen, wenn sie notwendige Fördermittel erhalten sollen. Zugleich habe die Reform die Regelungen derart verkompliziert, dass kaum ein Betrieb die unterschiedlichen Anforderungen und Folgen nachvollziehen kann.

Verschärfend kommen die neuen Vorschläge der EU-Kommission zur Anwendung von Pflanzenschutzmitteln hinzu, die aus Sicht der Landwirtschaft unverantwortlich sind: „Diese Vorschläge der EU-Kommission sind überambitioniert und in ihren Folgen unverantwortlich. Sie gefährden die gesamte landwirtschaftliche Produktion hierzulande und machen im Ergebnis die EU zum Nettoimporteur“, so die Kritik Wagners. „Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir eine eigene Landwirtschaft, wollen wir qualitativ hochwertige Lebensmittel, die mittels kurzer Wege transportiert, vor Ort gehandelt und verarbeitet oder wollen wir alles aus dem Ausland importieren?“ Gerade im Hinblick der aktuellen geopolitischen und sozioökonomischen Herausforderungen, könne es aus seiner Sicht hier nur eine Antwort geben. „Wenn sich die ökonomische Lage aber weiter verschlimmert und politisch weiterhin Wege jenseits des gesunden Menschenverstandes beschritten werden, zerstören wir die gewachsenen wirtschaftlichen Strukturen unserer regionalen Landwirtschaft. Das muss verhindert werden“, so der eindringliche Appell des Bauernpräsidenten.

 

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Axel Horn
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Medieneinladung: Gemeinsame Erntepressekonferenz des Thüringer Bauernverbandes und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ernte in Rekordzeit – Fehlende Niederschläge führen zu Ertrags- und Qualitätsverlusten

In Thüringen ist die Ernte so früh wie noch nie zu Ende gegangen. Durch die lange Trockenperiode hatte es kaum Unterbrechungen bei der Ernte gegeben, so dass diese in Rekordzeit eingebracht werden konnte. Die langanhaltende Trockenheit sorgte jedoch für eine enorme Dürreintensität, die in Thüringen flächendeckend zu geringeren Erträgen und zu Qualitätsverlusten führte.

Die genauen Erntezahlen werden der Öffentlichkeit am Donnerstag, den 1. September, ab 10 Uhr, auf der gemeinsamen Erntepressekonferenz des Thüringer Bauernverbandes (TBV) und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) auf dem Gelände der Roland Mills Mühle in Bad Langensalza vorgestellt.

Die Ernteergebnisse werden von der Thüringer Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij und TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner präsentiert. Wagner wird in seinen Ausführungen die diesjährige Ernte aus Sicht der Thüringer Landwirtschaft einordnen und die Erntezahlen der in Thüringen ökologisch wirtschaftenden Betriebe vorlegen. Anschließend wird der Geschäftsführer Stephan Kill den anwesenden Gästen die Rolland Mills Mühle vorstellen, die beispielhaft für die regionale Wertschöpfung im Bereich der Lebensmittelerzeugung ist.

Der TBV lädt hierzu gemeinsam mit dem TMIL und der Rolland Mills Mühle alle Medienvertreterinnen und -vertreter sowie alle Interessierten herzlich ein.

Zeit:    1. September, 10 Uhr

Ort:    Rolland Mills Mühle, Tonnaer Straße 22, 99947 Bad Langensalza

Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung möglich. Parkplätze sind vor Ort ausreichend vorhanden.

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André Rathgeber
Referent für Pflanzenbau, Umwelt und Ökologischer Landbau
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Empfehlung

Medieninformation: Sonder-Agrarminsterkonferenz - Organisierte Verantwortungslosigkeit

Der Thüringer Bauernverband wirft den Agrarministerinnen und -ministern aufgrund fehlender Entscheidungen auf der gestrigen Sonder-Agrarministerkonferenz (AMK) organisierte Verantwortungslosigkeit vor. Insbesondere das Ausbleiben von Entscheidungen über den kürzlich von der EU-Kommission vorgelegten Vorschlag für die Aussetzung der Fruchtfolgereglung und der Brachepflicht um der weltweiten Nahrungsmittelknappheit entgegenzuwirken steht im Mittelpunkt der Kritik: „Es ist auch nach dem Treffen weiter offen, ob der vorgesehene jährliche Fruchtwechsel nun kommt oder nicht. Es ist unklar, ob und wenn ja, wieviel Fläche nun tatsächlich stillgelegt werden muss und ob wir diese Felder nach der Ernte (also jetzt!) bearbeiten und aktiv begrünen dürfen“ so der Thüringer Bauernpräsidenten Dr. Klaus Wagner. „Deutlicher kann die AMK nicht zeigen, dass sie entweder nicht entscheiden will, die agrotechnischen Zusammenhänge ignoriert oder handlungsunfähig ist. Die Entscheidung trifft dann der Vegetationsverlauf, der keine ‘Wiedervorlage‘ kennt.  Angesichts der bevorstehenden Aussaat ist dies für die Landwirtinnen und Landwirte eine Katastrophe: „Wir stehen kurz vor dem Abschluss der Ernte. Die Bodenbearbeitung für die nachfolgenden Kulturen läuft; unsere Anbauplanung für das nächste Jahr sollte jetzt feststehen. Das zu wissen und nichts zu tun, ist organisierte Verantwortungslosigkeit. Bundesagrarministers Cem Özdemir und seine Kolleginnen und Kollegen auf Länderebene fahren die deutsche Landwirtschaft sehenden Auges gegen die Wand“, so die Kritik des Thüringer Bauernpräsidenten.

Auch die punktuellen Einigungen der Sonder-Agrarministerkonferenz über die Ausgestaltung des deutschen GAP-Strategieplans werden scharf von Seiten der Landwirtschaft kritisiert. „Statt mehr Klarheit zu bringen, wird das Ganze noch umständlicher und noch unübersichtlicher“, so Wagner. „Hier darf ich etwas auf 35 Prozent der Fläche, dort darf ich etwas auf maximal 75 Prozent der Fläche, das darf ich aber nur zwei oder drei Jahre, das andere aber nur jährlich usw. Allein die bereits geplante Dreigleisigkeit der Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik mit Grundregeln, Öko-Regelungen und regionalen Maßnahmen sind für die Mehrzahl der Betriebe kaum überschaubar. Durch die gestrigen Festlegungen wird es jetzt noch undurchsichtiger“, so Wagner weiter.

Hintergrundinformation

Gestern trafen sich die Ministerinnen und Minister der Länder zusammen mit dem Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft zu einer Sonder-Agrarministerkonferenz. Den Vorsitz hat Sven Schulze, Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sowie die Agrarministerinnen und -minister der Länder werden der digitalen Sonder-AMK zugeschaltet. Nach Vorabstimmungen mit der Kommission hat der Bund eine Diskussionsgrundlage vorgelegt, wie der Entwurf des Strategieplan Deutschlands genehmigungsfähig ausgestaltet werden soll und in dem die Anregungen der EU-Kommission aufgenommen worden sind. Weiterhin sollte die aufgrund der Verantwortung Europas und auch Deutschlands zur Sicherung der durch den Ukrainekrieg und die Sanktionspolitik verursachten Versorgungsengpässen über eine Aussetzung der Pflichten zum Fruchtwechsel und zur vierprozentigen Stilllegung entschieden werden.

Bereits im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz hatten die Bauernpräsidenten der fünf ostdeutschen Bundesländer in Magdeburg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz eindringlich Klarheit darüber gefordert, welche Anforderungen von der Politik im Rahmen der Agrarförderung der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) künftig an die Landwirtinnen und Landwirte gestellt werden

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Medieninformation: Pressekonferenz der ostdeutschen Bauernverbände - Sonder-Agrarministerkonferenz: Agrarpolitik muss jetzt entschieden werden!

Im Vorfeld der Sonder-Agrarministerkonferenz haben die Bauernpräsidenten der fünf ostdeutschen Bundesländer in Magdeburg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz Klarheit darüber gefordert, welche Anforderungen von der Politik im Rahmen der Agrarförderung der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik) künftig an die Landwirtinnen und Landwirte gestellt werden. Aktuell ist in wichtigen Punkten noch immer nicht entschieden, an welche Vorgaben sich die Betriebe ab 2023 halten sollen. So wissen die Landwirtinnen und Landwirte derzeit nicht, ob sie im kommenden Jahr beispielsweise Weizen nach Weizen anbauen dürfen, obwohl jetzt das Saatgut bestellt werden müsste. Auch ist nicht bekannt, wie viel Prozent der Ackerfläche aufgrund politischer Vorgaben im nächsten Jahr nicht bearbeitet werden dürfen.

Seit Monaten fordern die Bauernverbände die Politik auf, förderpolitische Planungssicherheit für die Betriebe herzustellen. Die fünf Präsidenten appellieren an die Agrarminister: „Finden Sie Lösungen abseits von Parteipolitik. Wir können mit jeder erzeugten Tonne Weizen für die weltweite Ernährung einen Beitrag leisten. Die Agrarministerkonferenz muss sich dafür einsetzen, dass ausstehende Entscheidungen nicht länger aufgeschoben werden.“

Vor dem Hintergrund einer mangelnden politischen Vorwärtsperspektive für die deutsche Landwirtschaft, die wirtschaftlich und fachlich tragfähig ist, haben die jüngsten Äußerungen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zu großem Unmut im Berufsstand geführt. Zum einen sein Ausspruch zu einer „maßvollen Reduzierung“ der Tierbestände. In diesem Bereich sorgt die Politik bereits dafür, dass immer mehr Betriebe ihre Ställe für immer schließen müssen.

Mehr noch hat jedoch die Äußerung, dass der Bundesminister aktuell keinen Anlass zum radikalen Protest von Landwirten in Deutschland sieht, für Empörung gesorgt. Keinem Politiker steht die Bewertung zu, ob ein Berufsstand auf die Straße geht. Viele Landwirtinnen und Landwirte haben in den vergangenen Jahren zunehmend den Eindruck gewonnen, dass die Landwirtschaft ein Raum für politische Umwelt- und Klimaschutz-Visionen geworden ist. Die Leistungen der Landwirtinnen und Landwirte werden hingegen, abseits von vollmundigen Reden, nicht adäquat anerkannt und honoriert.

Hierzu passen auch die weiteren politischen Vorhaben bei der verabschiedeten nationalen AVV und deren nicht verursachergerechte Ausweisung und Ausweitung sogenannter Roter Gebiete, in denen nicht bedarfsgerecht gedüngt werden darf. Weiter können die europäischen Planziele zum Verbot von Pflanzenschutzmitteln in Schutzgebieten mit einer Reduktion um 50 Prozent angeführt werden. Dieses sind Maßnahmen, die Maximalforderungen folgen, landwirtschaftlich fachlichem Wissen entgegenstehen und zu mehr Nahrungsmittelimporten aus Drittstaaten sowie dem Verlust von landwirtschaftlicher Fläche und zahlreichen Betrieben führen.

Hintergrund
Am 28. Juli, wird zur aktuellen Agrarpolitik eine Sonder-Agrarministerkonferenz in Magdeburg stattfinden. Den Vorsitz hat Sven Schulze, Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sowie die Agrarministerinnen und -minister der Länder werden der digitalen Sonder-AMK zugeschaltet.

 

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Medieneinladung: Gemeinsame Pressekonferenz der ostdeutschen Bauernverbände zur Sonder-Agrarministerkonferenz: Agrarpolitik muss jetzt entschieden werden!

Die Präsidenten der Landesbauernverbände aller ostdeutschen Bundesländer werden am 26. Juli aus Anlass der zwei Tage später stattfinden Sonder-Agrarministerkonferenz eine gemeinsame Pressekonferenz in Magdeburg durchführen. Hierbei soll die Dringlichkeit und die Notwendigkeit verdeutlicht werden, dass Deutschland endlich seinen Strategieplan für die GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU) mit Brüssel abgestimmt bekommt, da aktuell in relevanten Punkten unklar ist, welche politischen Vorgaben ab dem 1. Januar 2023 final gelten werden. Eine Klärung ist von hoher Dringlichkeit, da die Ernte bereits in vollem Gange ist und die Aussaat für die Ernte 2023 kurz bevorsteht. Die Politik kann den Landwirtinnen und Landwirten nicht erst im Winter sagen, was sie in diesem Herbst hätten tun sollen.

Die ostdeutschen Landesbauernverbände laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, digital oder vor Ort in Magdeburg an der Pressekonferenz teilzunehmen.

Zeit: Dienstag, den 26. Juli, ab 11 Uhr

Ort:  Hybridveranstaltung (digital und vor Ort im Haus der Landwirtschaft in Magdeburg)

Die digitale Teilnahme erfolgt über WebEx:
https://bauernverbandsachsenanhaltev.my.webex.com/bauernverbandsachsenanhaltev.my/j.php?MTID=m3303eaff0fe658e5df7a8ea31cf71ca6
Dienstag, 26. Juli 2022, 11:00 | 1 Stunde 30 Minuten
Meeting-Kennnummer: 2371 558 4275
Passwort: mPmuipJT745

Über Videosystem beitreten
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Vor-Ort-Teilnahme:
Auf Wunsch ist die Teilnahme vor Ort im Haus der Landwirtschaft, Maxim-Gorki-Straße 13, 39108 Magdeburg, möglich.
Bitte teilen Sie uns per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.bis Montagmittag mit, wenn Sie vor Ort teilnehmen möchten

Hintergrund
Am 28. Juli, wird zur aktuellen Agrarpolitik eine Sonder-Agrarministerkonferenz in Magdeburg stattfinden. Den Vorsitz hat Sven Schulze, Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir sowie die Agrarministerinnen und -minister der Länder werden der digitalen Sonder-AMK zugeschaltet. Diese Sonder-Agrarministerkonferenz muss in den offenen Fragen für Klarheit zu sorgen. Die Landwirtinnen und Landwirte dürfen nicht bei Vorgaben sanktioniert werden, die sie gar nicht hätten umsetzen können. Wenn diese notwendige Klärung nicht erfolgt, muss ggf. die bisherige GAP-Förderung um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Ablauf der Pressekonferenz
Die fünf Bauernpräsidenten sowie der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes werden die Situation für die Landwirtschaft erklären. Zentraler Punkt ist der Strategieplan zur GAP, ebenso wird die „Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten“ Thema sein, die sogenannten Roten Gebiete. Anschließend können von den teilnehmenden Journalistinnen und Journalisten Fragen gestellt werden. Die Durchführung von Interviews wird im Anschluss möglich sein. Zur Pressekonferenz wird eine Pressemitteilung erscheinen.

Bild und Ton
Die Bauernpräsidenten können im Haus der Landwirtschaft in Magdeburg individuell interviewt werden.

Dreh-Möglichkeiten
Gerne vermitteln die Bauernverbände Sie auch an weitere Drehpartner. Wenn Sie eine Landwirtin oder einen Landwirt besuchen möchten, wenden Sie sich an die Geschäftsstelle des jeweiligen Landesbauernverbandes.

Die teilnehmenden Bauernpräsidenten:

  • Olaf Feuerborn, Präsident Bauernverband Sachsen-Anhalt
  • Detlef Kurreck, Präsident Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern und Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes
  • Henrik Wendorff, Präsident Landesbauernverband Brandenburg
  • Torsten Krawczyk, Präsident Sächsischer Landesbauernverband
  • Dr. Klaus Wagner, Präsident Thüringer Bauernverband

 

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Axel Horn
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Thüringer Bauernverband
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon:  +49 (0)361 262 532 28
Mobil:     +49 (0)1520 189 34 93
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99094 Erfurt

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Fax: +49 (0)361 262 532 25
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