Pressemitteilungen

Medieninformation: Auszeichung der Natura 2000-Landwirte 2023

Einsatz für den Erhalt der Artenvielfalt - Thüringer Landwirtschafts- und Naturschutzverbände prämieren „Natura 2000-Landwirte“

Um ihre herausragenden Leistungen zum Erhalt des Europäischen Naturerbes zu würdigen, wurden am heutigen Donnerstag, den 31.08.2023, drei Thüringer Betriebe mit der Auszeichnung „Natura 2000-Landwirte“ geehrt. Die Agrargenossenschaft Weißensee e.G., der Landwirtschaftsbetrieb Friedrich Dübner und die Landschafts- und Arealpflege Gerhard Schmidt erhielten die Anerkennung.

Gewürdigt wurden sie durch das Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen und dessen Träger, den BUND Thüringen, den NABU Thüringen, den Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) sowie Verbände des landwirtschaftlichen Berufsstandes, dem Thüringer Bauernverband (TBV), den Thüringer Ökoherz e.V. und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Seit 2018 werden landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen, die sich über die Maße für die Umsetzung der Natura-2000-Ziele einsetzen, öffentlichkeitswirksam prämiert.

Aus dreizehn Vorschlägen, die von den zwölf Natura 2000-Stationen eingereicht wurden, wählte die sechsköpfige Jury die drei Preisträger aus. Mit der Auszeichnung werden die besonderen, über den gesetzlichen Rahmen hinausgehenden, Leistungen für den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen innerhalb des Europäischen Schutzgebietsnetzwerkes „Natura 2000“ gewürdigt. Die Ehrung soll nicht als Wettbewerb, sondern als besondere Geste der Wertschätzung verstanden werden und zum Nachahmen anregen.

Ines Heßelbach, Vorstandsmitglied des Thüringer Bauernverbands: „Auch in schwierigen Zeiten für Landwirtschaft und Gesellschaft, mit Herausforderungen auf dem Weltmarkt, den gestiegenen Betriebs- und Lebenshaltungskosten sowie den zunehmenden Belastungen durch bürokratische Auflagen ist es wichtig, positive Zeichen zu setzen und gleichzeitig ökologisch und gesellschaftlich bedeutsame Aspekte wie den Schutz unserer Umwelt und die Erhaltung der Artenvielfalt im Auge zu behalten. Die Auszeichnung repräsentiert nicht nur die persönlichen Leistungen der Preisträger, sondern zeigt auch das stetig wachsende Bewusstsein in der Landwirtschaft und im Naturschutz für die Notwendigkeit einer guten Zusammenarbeit. Alle müssen gemeinsam vorangehen, um im Sinne der Umwelt koordiniert, ressourcenorientiert, langfristig und nachhaltig gestalten zu können. Besonders erfreulich ist, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal einen Ackerbaubetrieb auszeichnen können. Das zeigt, dass Engagement und individuelle Möglichkeiten nicht durch einzelne Betriebszweige, Betriebsgrößen oder Bewirtschaftungsformen begrenzt sind.“

Martin Schmidt, Vorsitzender des NABU Thüringen: „Das Engagement der Natura 2000-Landwirte, die wir heute auszeichnen, geht weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Diese Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Noch schöner wäre es aber, wenn genau solche Betriebe im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik besser honoriert werden würden, als ihnen durch Bürokratie und leere Fördertöpfe das Arbeiten zusätzlich zu erschweren.“

Dr. Jan Brunner, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Mitteldeutschland: „Die prämierten Betriebe stehen stellvertretend für ihren Berufszeig. In Thüringen gibt es zahlreiche Betriebe, die sich weit über die gesetzlichen Vorgaben für den Naturschutz engagieren. Angesichts der Auswirkungen der Klimakrise und des Artensterbens müssen es aber mehr werden. Dafür müssen Umwelt- und Klimaleistungen der Landwirtschaft von der Politik entsprechend honoriert werden.“

Sebastian König, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen: „Zum bereits vierten Mal zeichnen wir als Naturschutzverbände und Verbände des landwirtschaftlichen Berufsstandes „Natura-2000-Landwirte“ in Thüringen aus. Es zeigt sich, dass in einer Zeit des Gegeneinanders das Miteinander nicht in Vergessenheit gerät. Besonders herausragend an den Prämierten ist dieses Jahr die breite Auswahl der Betriebe. Groß, klein, Ackerbau, Grünland, – sie stehen stellvertretend für die Vielfalt der Thüringer Betriebe. Das ist eine Stärke der Thüringer Landwirtschaft.“

Dr. Susanne Kipp, Vorstandsmitglied des Thüringer Ökoherz: „Natura 2000 und Landwirtschaft funktionieren zusammen und sind keine Gegensätze. Und sogar aktiver Artenschutz kann funktionieren, wenn Betriebe sich darauf einlassen und entsprechend honoriert werden. Das Naturschutz schon lange bei den Landwirt*innen ein Thema ist, zeigt sich bei der heutigen Prämierung auf besondere Art und Weise und sollte anderen Betrieben ein Vorbild sein.“

Jürgen Metzner, Geschäftsführer des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege: „Das wir bereits zum vierten Mal gemeinsam Betriebe auszeichnen zeigt, wie wichtig diese Anerkennung ist. Die hier prämierten Betriebe reihen sich in die Riege von Betrieben ein, welche in besonderer Weise für die Natur und nicht gegen sie arbeiten. Besonders wichtig sind dabei kompetente Ansprechpartner vor Ort, wie sie zum Beispiel unsere zwölf Natura 2000-Stationen sind.“

 

Zu den Preisträgern

In diesem Jahr wurden drei Landwirte aufgrund ihrer herausragenden Leistung für den Schutz von Natura-2000-Schutzgütern ausgezeichnet. Neben zwei „Natura-2000-Landwirten“ erhält Herr Gerhard Schmidt eine „Auszeichnung für besonderes Engagement – Natura 2000“

Friedrich Dübner, der im Gebiet „Drei-Gleichen“ und Umgebung wirtschaftet, wurde aufgrund seines langjährigen Einsatzes für die Trocken- und Halbtrockenrasen ausgewählt. Er beweidet nicht nur die wertvollen Grünlandbereiche mit Schafen und Ziegen, sondern hat sich für deren Schutz bereits 2019 zwei Herdenschutzhunde angeschafft. Darüber hinaus legte er bereits eine Hirschkäferwiege und Schutzäcker für gefährdete Ackerwildkrautarten auf seinen Eigentumsflächen an.

Des Weiteren wurde die Agrargenossenschaft Weißensee e.G., vertreten durch Herrn Heßler, ausgezeichnet. Diese ist einer der größten Ackerbaubetriebe in Thüringen. Der Betrieb macht sich seit vielen Jahren für den Artenschutz und die Biodiversität auf den eigenen Flächen stark. Unter anderem wurden Rebhuhn- und hamsterfreundliche Blühflächen angelegt, Gräben für den Schutz der Helm-Azurjungfer angelegt und gepflegt sowie über viele Jahre hinweg unzählige Kopfweiden unentgeltlich geschnitten. Die Agrargenossenschaft zeigt damit, dass auch konventioneller Ackerbau mit Naturschutz Hand in Hand gehen kann.

Ebenso ausgezeichnet wurde der Landwirt Gerhard Schmidt für sein besonderes Engagement für die Landschaftspflege und den Naturschutz. Seit über 50 Jahren setzt er sich persönlich für die Gewinnung und Vermarktung von Qualitätsheu der traditionellen Bergwiesen im Thüringer Wald ein. Viele dieser Wiesen sind so schwierig zu mähen, dass sie ohne die Bewirtschaftung durch Herrn Schmidt bereits verbuscht wären und ihr Artenreichtum somit endgültig verloren wäre. Die dafür notwendige Technik entwickelte Herr Schmidt eigenhändig. Auch als Gründungsmitglied des „Landschaftspflegeverbandes Thüringer Wald“ setzt er sich seit 1990 unablässig und ehrenamtlich für die ressourcenschonende Bewirtschaftung ein und leistet damit einen großen Beitrag zum aktiven Naturschutz.

 

Hintergrund

Natura 2000-Landwirt*in

Bereits seit 2018 ehrt das Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen regelmäßig mit zahlreichen Partnern „Natura 2000-Landwirte“. Hierfür bewertet eine Fachjury, bestehend aus den Trägerverbänden des Kompetenzzentrums, dem BUND Thüringen e.V., dem NABU Thüringen e.V. und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege gemeinsam mit dem Thüringer Bauernverband e.V., dem Thüringer Ökoherz e.V. und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Vorschläge für Landwirtinnen und Landwirte sowie Betriebe aus dem Netzwerk der Natura 2000-Stationen. In diesem Jahr wird darüber hinaus ein Betrieb für sein besonderes Engagement im Bereich Natura 2000 ausgezeichnet. Diese Ehrung landwirtschaftlicher Betriebe durch die Verbände ist ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft.

Natura 2000

1992 hat die Europäische Union beschlossen, ein Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ aufzubauen - zur Erhaltung gefährdeter oder typischer Lebensräume, Tierarten und Pflanzenarten. Es setzt sich aus Schutzgebieten der Fauna-Flora-Habitat-Richtline (FFH-Richtlinie) und der Vogelschutzrichtlinie zusammen. Diese Richtlinien bilden die Grundlage von „Natura 2000“. Derzeit sind circa 18 Prozent der Landfläche der EU als Natura 2000-Gebiete ausgewiesen. Somit ist es das größte, grenzüberschreitende, koordinierte Schutzgebietsnetz weltweit. „Natura 2000“ ist eine wertvolle Grundlage für den Erhalt der biologischen Vielfalt in der EU.

 

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Bildunterschrift:

Ehrung der diesjährigen Gewinner mit der Auszeichnung „Natura 2000-Landwirte“

(v. l. n. r.): Beate Kunnen, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft; Sebastian König, BUND Thüringen; Dr. Hans-Jürgen Schäfer, Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz; Gerhard Schmidt, Landwirt; Stefan Heßler, Agrargenossenschaft Weißensee e.G.; Martin Schmidt, NABU Thüringen, Friedrich Dübner, Landwirt; Martin Hirschmann, Thüringer Bauernverband; Dr. Susanne Kipp, Thüringer Ökoherz e.V.; Anna Swiatloch, Kompetenzzentrum Natura 2000

 

Pressekontakt

Anne Werner, Kerstin Neumann, BUND Thüringen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49 (0)361 555 03 14; Mobil: +49 (0)176 133 385 64 oder +49 (0)176 133 385 10, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Jürgen Ehrhardt, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, NABU Thüringen, Tel. +49 (0)3641 605 704, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.  

Elke Sommerfeld, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation & Presse, Thüringer Ökoherz e.V., Tel: +49 (0)3643 881 91 41, E-Mail: e.sommerfeld@oekoherz.de

Axel Horn, Thüringer Bauernverband e. V., Pressereferent, Tel.: +49 (0)361 262 532 28, Mobil: +49 (0)1520 189 34 93,E-Mail: axel.horn@tbv-erfurt.de

 

Empfehlung

Medieninformation: Erntepressekonferenz 2023

Ernte 2023: Das Wetter meinte es in diesem Jahr nicht gut mit den Landwirten Heute präsentierten Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes (TBV), und Thüringens Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij auf dem Gelände des Landguts Weimar Einblicke in die diesjährigen Ernteergebnisse und zogen eine gemischte Bilanz. Bei den bisher geernteten Kulturen wurden insgesamt durchschnittliche Erträge erzielt. Dabei fielen jedoch deutliche regionale Unterschiede auf, von sehr guten bis hin zu unterdurchschnittlichen Ergebnissen. Diese Schwankungen lassen sich auf die variierende Verteilung der Niederschläge sowie auf die unterschiedlichen Wasserhaltekapazitäten des Bodens zurückführen.

„Das Wetter meinte es in diesem Jahr nicht gut mit den Landwirten“, kommentierte Bauernpräsident Wagner die Situation. Nach einem normalen Witterungsverlauf im ersten Quartal wurde das Wachstum der Pflanzen im Mai in den meisten Regionen aufgrund anhaltender Trockenheit in einer entscheidenden Wachstumsphase gehemmt. Erst Mitte Juni brachten Niederschläge Entlastung, aber für Leguminosen und Wintergerste auf schwächeren Böden kamen sie zu spät. Die Ernte begann Anfang Juli, musste aber gegen Ende des Monats aufgrund wiederholter Regenfälle an vielen Orten unterbrochen werden. Die Partien von Weizen und Roggen, die nach den Regenfällen geerntet wurden, wiesen zunehmende Qualitätsmängel auf. Die in den letzten 14 Tagen geernteten Partien entsprachen fast ausschließlich noch Futtermittelqualität. „Mit jedem Tag des Regens verlor der angebaute Weizen an Qualität. Am Ende konnten ihn viele Landwirte ihren Weizen häufig nur noch als Futter verkaufen“, so Wagner. Wenn hochwertiger Qualitäts- und Elite-Weizen als Futterweizen verkauft werden muss, hat das beträchtliche wirtschaftliche Auswirkungen für die Landwirte. Die Preisdifferenz zwischen E-Weizen und Futterweizen beträgt derzeit rund 80 Euro pro Tonne. Bei einem durchschnittlichen Ertrag von sechs Tonnen pro Hektar bedeutet dies eine Erlösminderung von 480 Euro pro Hektar. „Für viele Betriebe erhöht sich dadurch der wirtschaftliche Druck, da den geringeren Ernteerlösen weiterhin hohe Kosten für Energie, Dünger und Landtechnik gegenüberstehen“, erklärte Wagner.

Die ökologisch arbeitenden Betriebe waren aufgrund ihrer späteren Erntezeit und Anbausysteme stärker von den anhaltenden Niederschlägen im Juli und August betroffen als die konventionellen Betriebe. Die Ergebnisse der Öko-Ernteerhebung des TBV zeigen, dass ein Großteil der eingebrachten Ernte nur noch den Standards für Futtermittelqualität entspricht und für die Verarbeitung zu Backwaren nicht mehr geeignet ist. Die gestiegene Menge an Futtergetreide führte zu einem Preisrückgang bei Hülsenfrüchten wie Erbsen und Ackerbohnen, die in der Tierfütterung in ökologischen Betrieben eingesetzt werden.

Ebenfalls angespannt bleibt die Futterversorgung für die rinderhaltenden Betriebe in Thüringen. Die Trockenheit im Mai und Juni beeinträchtigte nicht nur Getreide und Ölfrüchte, sondern auch die Futterflächen und den Mais. Die fehlenden Niederschläge führten in großen Teilen des Freistaats zu einem unzureichenden zweiten Grünland-Aufwuchs. Zusätzlich behinderte die nicht befahrbare Beschaffenheit der Ackerflächen im Frühjahr die Maisentwicklung. Die Aussaat des Maises verzögerte sich vielerorts, wodurch das Saatkorn in die trockene Phase geriet. Obwohl ab Mitte Juli reichliche Niederschläge einsetzten, konnten sie dem Mais nur begrenzt helfen. Ein nennenswertes Wachstum des Maises blieb aus. Die Hoffnung ruht nun darauf, dass der Regen einen guten Kolbenansatz ermöglicht. Landwirte stehen vor der Herausforderung, die zu erwartenden Futtermengen genau zu kalkulieren.

Wagner betonte: „Die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte haben in den letzten Tagen und Wochen enorm viel geleistet, um die Ernte einzubringen. Aber auch unseren Partnern in der Lieferkette, vom Landtechnikservice bis zum Agrarhandel hat dieses Jahr viel abverlangt“, so der Bauernpräsident. „Ihnen allen gilt unser Dank für die gute Zusammenarbeit.“

Mit Blick in die Zukunft wurde erwähnt, dass die Rapsaussaat für die Ernte 2024 in einigen Regionen bereits abgeschlossen ist. Hierbei konnten bessere Bedingungen als im Vorjahr verzeichnet werden.

 

Hintergrund

Insgesamt wurden in Thüringen in diesem Jahr auf 336.447 Hektar Anbaufläche 2.322.308 Tonnen Getreide geerntet. Die Erntemenge lag damit rund 2,7 Prozent niedriger als noch 2022.

Die größte Bedeutung innerhalb des Getreides hatte auch in diesem Jahr der Winterweizen mit einer Anbaufläche von etwa 188.100 Hektar, was einem Anteil an der Getreidefläche von 56 Prozent entspricht. Geerntet wurden 1.317.143 Tonnen Winterweizen, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 6,1 Prozent entspricht.

Die Getreideerträge pro Hektar sind im Vergleich zu den Vorjahren mit rund 70 dt/Hektar nahezu gleichgeblieben.

Mehr Informationen und alle Zahlen finden Sie im Downloadbereich unter https://tbv-erfurt.de/themen/marktfrucht-futterbau.

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Kontakt
Axel Horn
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Medieneinladung: Erntepressekonferenz 2023

Ernte 2023: Das Wetter spielte nicht mit 

Das Wetter war den Landwirtinnen und Landwirten in diesem Jahr nicht wohlgesonnen. Nach einem kühlen und feuchten Frühjahr folgten während der entscheidenden Wachstumsphase der Kulturen Wochen extremer Trockenheit und hoher Temperaturen, was die Erträge vielerorts schmälerte. Nach den zu trockenen Monaten Mai und Juni setzte zur Erntezeit starker Regen ein, was bei den Thüringer Landwirtinnen und Landwirten Besorgnis auslöste. Jeder Regenschauer verschlechterte die Qualität des Getreides, insbesondere des Weizens. Das wechselhafte Wetter mit zahlreichen Niederschlägen, Gewittern und sogar Hagelstürmen führte zu einer erheblichen Verlängerung der Erntezeit, die an einigen Orten in Thüringen bis zum heutigen Tag noch nicht abgeschlossen ist.

Die Auswirkungen dieser Entwicklung und die Ernteergebnisse in Thüringen werden durch die Landwirtschaftsministerin Susanna Karwanskij und den Präsidenten des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Dr. Klaus Wagner am Mittwoch, den 30. August, ab 11 Uhr, während der gemeinsamen Erntepressekonferenz auf dem Gelände des Landguts Weimar ausführlich dargestellt. 

Der Bauernpräsident wird die Ernteergebnisse aus der Perspektive der Thüringer Landwirtschaft einordnen und die Erntezahlen der ökologisch wirtschaftenden Betriebe in Thüringen präsentieren.

Im Anschluss daran werden Sylvia Gengelbach, die Vorstandsvorsitzende des Landguts Weimar, und Hannah Scharfstädt, die Betriebsleiterin der Landgut Weimar Bio GmbH, den Betrieb vorstellen und die diesjährige Ernte aus ihrer Sicht bewerten. Anschließend ist ein Rundgang mit den anwesenden Gästen geplant, bei dem unter anderem der Milchviehstall, der mobile Hühnerstall sowie der Produktautomat und die Milchtankstelle besichtigt werden.

Der TBV lädt hierzu gemeinsam mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft und dem Landgut Weimar alle Medienvertreterinnen und -vertreter sowie alle Interessierten herzlich ein.

Zeit:
Mittwoch, 30. August 2023, 11 bis 12.30 Uhr 

Treffpunkt:
Landgut Weimar (Milchviehanlage/Milchtankstelle Landgut Weimar Bio)
Klosterweg 14
99438 Bad Berka OT Schoppendorf

Breitengrad: 50.929319205162486 | Längengrad: 11.000412

 

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten: 

Das Ereignis eignet sich hervorragend für eine Berichterstattung in Bild und Ton. Parkmöglichkeiten vor Ort sind ausreichend vorhanden. Für das leibliche Wohl wird gesorgt.

 

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Kontakt 

Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
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Empfehlung

Medieninformation: Niederschläge bremsen Erntearbeiten - Einbußen bei Qualitäten zu erwarten

Aktuell stehen vielerorts die Mähdrescher in den Hallen oder auf den Höfen der Thüringer Agrarbetriebe und warten auf den nächsten, oftmals kurzen Einsatz. Der Grund dafür sind die wiederkehrenden Niederschläge in den vergangenen Tagen. In dieser Woche, so die Prognosen, bleibt das Wetter unbeständig. „Einige Betriebe rechnen daher mit einer Erntezeit bis Mitte oder gar Ende August, was im Grunde genommen aber nichts Ungewöhnliches ist“, so Katrin Hucke, Hauptgeschäftsführerin des Thüringer Bauernverbandes (TBV). In den vergangenen Jahren haben wir uns auf unterschiedliche Erntezeiten einstellen müssen. So war die Ernte 2022 stellenweise bereits Ende Juli schon eingefahren.

„Nach den zu trockenen Monaten Mai und Juni, sind die momentanen Niederschläge, die oftmals eine üppige Menge Wasser mitbringen, in das Erdreich einsickern und nicht oberflächig abfließen, grundsätzlich erfreulich. Für Mais, Zuckerrübe, Kartoffeln sowie Wiesen und Weiden sei das äußerst wichtig“, so Hucke weiter. In diesen Kulturen hätte es den Regen bereits vor 14 Tagen gebraucht. „Der Mais hatte dieses Jahr aufgrund der Trockenheit vielerorts seine Startschwierigkeiten, die lückenhaften Bestände sind der Beweis dafür“, erklärt Hucke.

Dennoch bereiten die Niederschläge den Thüringer Landwirten einige Sorgenfalten auf die Stirn, denn mit jedem Regenschauer verschlechtern sich die Qualitäten beim Getreide – besonders beim Weizen der gerade gedroschen werden sollte. Problematisch ist insbesondere die Backqualität, die mit jedem weiteren feuchten Tag, die der Weizen auf dem Halm steht, abnimmt.

„Dann bleibt vom gefragten Qualitäts-Weizen nur noch Futterweizen übrig, der auch entsprechend niedriger vergütet wird“, so Hucke.

Hinzu kommt, dass der Handel mit den Produkten vom Feld derzeit einer Lotterie gleicht, die Landwirte können sich nicht sicher sein, gute Preise zu erzielen. Die Preise schwanken stark, Mehrkosten können nicht 1:1 weitergegeben werden.

 

Fotos: Lückenhafte Maisbestände: https://cloud.tbv-erfurt.de/index.php/s/YHF7iEDWRHAbmAC

Empfehlung

Medieninformation: Photovoltaik gehört auf die Dächer, nicht auf die Felder

Der Thüringer Bauernverband (TBV) fordert mit Blick auf den angestrebten Ausbau der Photovoltaik (PV) zuerst das Potential an städtischen Dachflächen, bereits versiegelten Flächen sowie an Brache- und Konversionsflächen auszuschöpfen, bevor Photo-voltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen installiert werden. „Grundsätzlich gilt, dass landwirtschaftliche Nutzflächen, egal ob Acker- oder Grünland, der Produktion von Nahrungsmitteln dienen. Sie sind, gerade auch in diesen unsicheren Zeiten, unver-zichtbar zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit der Bevölkerung“, so Toralf Müller, TBV-Vizepräsident. Die Landwirtschaft sei aber grundsätzlich bereit, auch die Rolle als Energiewirt anzunehmen, so Müller weiter. Da vielerorts die Infrastruktur zur Stromeinspeisung fehle, müsse aber zunächst der Ausbau der Verteilnetze Priorität bekommen.
Eine Neuerrichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen darf aus Sicht des Verbandes nur in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Landwirtinnen und Landwirten erfolgen und sollte ausschließlich auf ertragsschwachen Standorten in Betracht gezogen werden. Dabei muss ein zusätzlicher Verbrauch landwirtschaftlicher Nutzfläche durch naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen verhindert werden. Den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf wertvollen Acker- und Grünlandflächen, die bisher der Produktion von Nahrungsmitteln dienen, lehnt der Verband entschieden ab: „Wenn hierzulande fruchtbare Ackerflächen zugebaut werden und nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung stehen, muss in anderen Teilen der Welt neues Ackerland durch Rodungen erschlossen werden, sodass die Umwelt und das Klima letztlich zu den großen Verlierern der Energiewende zählen würden“, so Müller.
Wenn Anlagen auf Freiflächen errichtet werden sollen, müsse, so die Forderung der Thüringer Landwirtschaft, den Agri-Photovoltaikanlagen der Vorzug gegeben werden. Agri-Photovoltaikanlagen ermöglichen die gleichzeitige Nutzung von Flächen für die landwirtschaftliche Pflanzen- oder Tierproduktion und die Photovoltaik-Stromproduktion: „Unten Landwirtschaft, oben Strom – dieses, allerdings nicht ganz einfach umzusetzende Konzept, kann zusätzlichen Flächenverbrauch verhindern und führt durch die Doppelnutzung zu einer höheren Wertschöpfung“, so Müller. Insbesondere auf Grünland sei eine solche Anlage gut vorstellbar, etwa wenn Rinder und Schafe unter den aufgestellten Solarmodulen weiden können. Auch für den Gemüse- und Obstanbau seien Agri-Photovoltaikanlagen denkbar. Für den Anbau von Getreide, wie er vorwiegend in Thüringen betrieben werde, sehe man derzeit keine praxistaugliche und wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit, so Müller.
Der TBV hat ein Positionspapier zum Ausbau der Photovoltaik erstellt, das auf der Verbandshomepage einzusehen ist.

Informationsveranstaltung zum Photovoltaikausbau in Thüringen
Die Bundesregierung hat klare politische Ziele definiert: Photovoltaik soll der zentrale Baustein der Energiewende sein, und dafür ist ein Ausbau erforderlich. Doch wie steht es um die Umsetzung in Thüringen und wie können alle Akteure daran erfolgreich mitwirken? Mehr Informationen über den aktuellen Stand des Photovoltaikausbaus in Thüringen erhalten Sie auf einer Informa-tionsveranstaltung des Thüringer Bauernverbandes am Donnerstag, den 6. Juli, von 9 bis 13 Uhr, im Bürgerhaus in Ap-felstädt. Diskutieren Sie mit Experten und tauschen Sie sich über die Herausforderungen und Chancen aus. Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Energieversorgung in Thüringen mit.
Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender des Thüringer Bauernverbandes.

Kontakt:

Katja Förster
Thüringer Bauernverband e. V., Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 29,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Empfehlung

Medieneinladung: Ernteauftakt-Pressekonferenz des Deutschen Bauernverbandes in Thüringen

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem kühlen und feuchten Frühjahr, den vergangenen trockenen Wochen und den jetzt hohen Temperaturen mit teilweise heftigen Gewittern ist es spannend, wie die diesjährige Ernte ausfallen wird. Wie ist die Ernteprognose 2023? Wie hat sich die Marktlage vor dem Hintergrund des andauernden Kriegs in der Ukraine entwickelt? Welchen Einfluss werden politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel auf die Ernährungssicherheit haben?

Hiermit laden der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Thüringer Bauernverband (TBV) alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur traditionellen Ernteauftakt-Pressekonferenz mit dem Präsidenten des DBV, Joachim Rukwied, und dem Präsidenten des TBV, Dr. Klaus Wagner, auf ein Feld nach Riethnordhausen in Thüringen ein.

Zeit:
Dienstag, 4. Juli 2023 um 10:30 Uhr

Treffpunkt (siehe Karte):
Windische Lache, 99195 Riethnordhausen, Thüringen
Breitengrad: 51.065327 | Längengrad: 11.000412

Wegbeschreibung: 

  • von der A71 Richtung Sömmerda, Abfahrt Mittelhausen

  • in Mittelhausen Richtung Nöda

  • kurz vor Nöda befindet sich ein Wirtschaftsweg links, der zum Agrarflugplatz führt (Bitte die Beschilderung und Wegeinweiser beachten.)

 
Unternehmen: Universal-Agrar GmbH

Friedrich-Neumeyer-Straße 7, 99095 Erfurt

Homepage: http://www.universal-agrar.de/  

Die Universal-Agrar GmbH bewirtschaftet 2.600 Hektar Ackerland und 100 Hektar Grünland in Norden von Erfurt sowie im Landkreis Sömmerda. Erzeugt werden hauptsächlich Nahrungsweizen, Roggen und Raps. Mit einer Tochtergesellschaft werden außerdem 110 Hektar im Naturschutzgroßprojekt „Alperstedter Ried als Beweidungsfläche genutzt.

 

Hinweis für Bild-Journalistinnen und Journalisten:

Das Ereignis eignet sich hervorragend für eine Berichterstattung in Bild und Ton. Ein Mähdrescher wird erstes Getreide für Sie dreschen, außerdem können Sie sich selbst ein Bild über den Zustand der Getreidebestände machen.

Fahrzeit mit dem Auto von Erfurt ca. 20-30 Minuten. Parkmöglichkeiten vor Ort sind ausreichend vorhanden.

Bitte melden Sie sich zur PK unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an.

 

 

Kontakt

Axel Finkenwirth
Leiter Kommunikation, Pressesprecher
Deutscher Bauernverband e.V.
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 319 042 40
Mobil: +49 (0)175 771 11 08

 

Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 262 532 28
Mobil: +49 (0)1520 189 34 93
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Medieninformation: Viel Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Anlässlich des Tages der Biodiversität am 22. Mai erinnern die Eigentümer- und Nutzerverbände der Leuchtenburger Runde, zu der der Thüringer Bauernverband zusammen mit Interessenverbänden der Anglerinnen und Angler, der Waldbesitzenden sowie der Jägerinnen und Jägern gehört, an das Engagement ihrer Mitglieder zum Erhalt der Biodiversität und dem Schutz der heimischen Arten in Thüringen. Die meisten dieser praktizierten Maßnahmen sind für die Bürgerinnen und Bürger kaum zu erkennen. Umso wichtiger ist es, heute auf den vielfältigen Einsatz hinzuweisen und den Blick dafür zu schärfen.

So betreiben die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte auf rund 3.500 Hektar einen hamsterfreundlichen Ackerbau mit Stoppelbrache und Feldhamsterparzellen, legen zahlreiche Blühstreifen an und installieren Nisthilfen und Sitzstangen für Vögel.

Unter dem Motto „Natur erfahren und Natur bewahren“ engagiert sich auch der Landesanglerverband Thüringen (LAVT) als anerkannter Naturschutzverband in zahlreichen Projekten für den Erhalt von Flora und Fauna sowie für vielfältige Lebensräume und Ökosysteme in einer entwickelten Kulturlandschaft. Dazu gehören Initiativen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und ökologischen Aufwertung von Gewässerbiotopen sowie ein Äschen- und ein Aalschutzprogramm. Der Fischartenschutz ist eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen zur Sicherung und Entwicklung der heimischen Biodiversität.

Auch der Landesjagdverband Thüringen (LJV) betreibt aktiv Naturschutz, der mit Hilfe der Stiftung Lebensraum Thüringen realisiert wird. Dazu gehören erfolgreiche Projekte wie „Wilde Feldflur“ zum Schutz der Niederwildarten Rebhuhn, Feldhase, Fasan und Feldhamster durch intensives Prädatorenmanagement sowie die gezielte ganzjährige Fütterung von Rebhühnern. Auch die Pflege von Streuobst- und Bergwiesen, regelmäßige Pflanzaktionen in fast allen der 34 Kreisjägerschaften, tierschutzgerechter Prädatorenfang, Rehkitzrettung mittels Wärmebilddrohnen, die gemeinsam mit lokalen Landwirtschaftsbetrieben umgesetzt wird, sind praktizierte Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität.

Hintergrund

Der Rückgang der Artenvielfalt, das Insektensterben, Flächenverluste und zahlreiche andere, vor allem menschengemachte, Ursachen führen zum Rückgang der biologischen Vielfalt und stehen im Fokus des öffentlichen Interesses.

In der Leuchtenburger Runde haben sich folgende Eigentümer- und Nutzerverbände zusammengefunden: Waldbesitzerverband für Thüringen, Landesjagdverband Thüringen, Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen, Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber, Landesanglerverband Thüringen der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur, Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen sowie der Thüringer Bauernverband. Zusammen haben die Verbände rund 41.000 Mitglieder und repräsentieren in ihrer Vielfalt den ländlichen Raum Thüringens.

Nicht nur am Tag der Biodiversität setzen sich die Beteiligten für die Natur, den Umwelt- und Naturschutz sowie den Erhalt der Biodiversität ein. Vielmehr praktizieren sie dies in ihrer täglichen Arbeit jeden einzelnen Tag ohne großes Aufsehen.


Weitere Informationen gibt es unter:

www.lavt.de

www.tbv-erfurt.de

https://www.youtube.com/@vant_thueringen

https://www.youtube.com/@wasserweidewald

 

Kontakt

Waldbesitzerverband für Thüringen e.V.
Weidigstraße 3a
99885 Ohrdruf
Telefon: +49 (0)3624 313 880
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Landesjagdverband Thüringen e.V.
Franz-Hals-Straße 6c
99099 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 373 1969
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen e.V.
Salzstraße 73
09113 Chemnitz
Telefon: +49 (0)371 337 167 52
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber
Alfred-Hess-Str. 8
99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 50
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Landesanglerverband Thüringen der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 646 42 33
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen
Niederkrossen 27
07407 Uhlstädt-Kirchhasel
Telefon: +49 (0)36742 149 999
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 28
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

PDF-Download Medieninformation

Thüringer Bauernverband e.V.
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