Pressemitteilungen

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Medieninformation: Niederschläge bremsen Erntearbeiten - Einbußen bei Qualitäten zu erwarten

Aktuell stehen vielerorts die Mähdrescher in den Hallen oder auf den Höfen der Thüringer Agrarbetriebe und warten auf den nächsten, oftmals kurzen Einsatz. Der Grund dafür sind die wiederkehrenden Niederschläge in den vergangenen Tagen. In dieser Woche, so die Prognosen, bleibt das Wetter unbeständig. „Einige Betriebe rechnen daher mit einer Erntezeit bis Mitte oder gar Ende August, was im Grunde genommen aber nichts Ungewöhnliches ist“, so Katrin Hucke, Hauptgeschäftsführerin des Thüringer Bauernverbandes (TBV). In den vergangenen Jahren haben wir uns auf unterschiedliche Erntezeiten einstellen müssen. So war die Ernte 2022 stellenweise bereits Ende Juli schon eingefahren.

„Nach den zu trockenen Monaten Mai und Juni, sind die momentanen Niederschläge, die oftmals eine üppige Menge Wasser mitbringen, in das Erdreich einsickern und nicht oberflächig abfließen, grundsätzlich erfreulich. Für Mais, Zuckerrübe, Kartoffeln sowie Wiesen und Weiden sei das äußerst wichtig“, so Hucke weiter. In diesen Kulturen hätte es den Regen bereits vor 14 Tagen gebraucht. „Der Mais hatte dieses Jahr aufgrund der Trockenheit vielerorts seine Startschwierigkeiten, die lückenhaften Bestände sind der Beweis dafür“, erklärt Hucke.

Dennoch bereiten die Niederschläge den Thüringer Landwirten einige Sorgenfalten auf die Stirn, denn mit jedem Regenschauer verschlechtern sich die Qualitäten beim Getreide – besonders beim Weizen der gerade gedroschen werden sollte. Problematisch ist insbesondere die Backqualität, die mit jedem weiteren feuchten Tag, die der Weizen auf dem Halm steht, abnimmt.

„Dann bleibt vom gefragten Qualitäts-Weizen nur noch Futterweizen übrig, der auch entsprechend niedriger vergütet wird“, so Hucke.

Hinzu kommt, dass der Handel mit den Produkten vom Feld derzeit einer Lotterie gleicht, die Landwirte können sich nicht sicher sein, gute Preise zu erzielen. Die Preise schwanken stark, Mehrkosten können nicht 1:1 weitergegeben werden.

 

Fotos: Lückenhafte Maisbestände: https://cloud.tbv-erfurt.de/index.php/s/YHF7iEDWRHAbmAC

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Medieninformation: Photovoltaik gehört auf die Dächer, nicht auf die Felder

Der Thüringer Bauernverband (TBV) fordert mit Blick auf den angestrebten Ausbau der Photovoltaik (PV) zuerst das Potential an städtischen Dachflächen, bereits versiegelten Flächen sowie an Brache- und Konversionsflächen auszuschöpfen, bevor Photo-voltaikanlagen auf landwirtschaftlichen Flächen installiert werden. „Grundsätzlich gilt, dass landwirtschaftliche Nutzflächen, egal ob Acker- oder Grünland, der Produktion von Nahrungsmitteln dienen. Sie sind, gerade auch in diesen unsicheren Zeiten, unver-zichtbar zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit der Bevölkerung“, so Toralf Müller, TBV-Vizepräsident. Die Landwirtschaft sei aber grundsätzlich bereit, auch die Rolle als Energiewirt anzunehmen, so Müller weiter. Da vielerorts die Infrastruktur zur Stromeinspeisung fehle, müsse aber zunächst der Ausbau der Verteilnetze Priorität bekommen.
Eine Neuerrichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen darf aus Sicht des Verbandes nur in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Landwirtinnen und Landwirten erfolgen und sollte ausschließlich auf ertragsschwachen Standorten in Betracht gezogen werden. Dabei muss ein zusätzlicher Verbrauch landwirtschaftlicher Nutzfläche durch naturschutzfachliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen verhindert werden. Den Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen auf wertvollen Acker- und Grünlandflächen, die bisher der Produktion von Nahrungsmitteln dienen, lehnt der Verband entschieden ab: „Wenn hierzulande fruchtbare Ackerflächen zugebaut werden und nicht mehr für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung stehen, muss in anderen Teilen der Welt neues Ackerland durch Rodungen erschlossen werden, sodass die Umwelt und das Klima letztlich zu den großen Verlierern der Energiewende zählen würden“, so Müller.
Wenn Anlagen auf Freiflächen errichtet werden sollen, müsse, so die Forderung der Thüringer Landwirtschaft, den Agri-Photovoltaikanlagen der Vorzug gegeben werden. Agri-Photovoltaikanlagen ermöglichen die gleichzeitige Nutzung von Flächen für die landwirtschaftliche Pflanzen- oder Tierproduktion und die Photovoltaik-Stromproduktion: „Unten Landwirtschaft, oben Strom – dieses, allerdings nicht ganz einfach umzusetzende Konzept, kann zusätzlichen Flächenverbrauch verhindern und führt durch die Doppelnutzung zu einer höheren Wertschöpfung“, so Müller. Insbesondere auf Grünland sei eine solche Anlage gut vorstellbar, etwa wenn Rinder und Schafe unter den aufgestellten Solarmodulen weiden können. Auch für den Gemüse- und Obstanbau seien Agri-Photovoltaikanlagen denkbar. Für den Anbau von Getreide, wie er vorwiegend in Thüringen betrieben werde, sehe man derzeit keine praxistaugliche und wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit, so Müller.
Der TBV hat ein Positionspapier zum Ausbau der Photovoltaik erstellt, das auf der Verbandshomepage einzusehen ist.

Informationsveranstaltung zum Photovoltaikausbau in Thüringen
Die Bundesregierung hat klare politische Ziele definiert: Photovoltaik soll der zentrale Baustein der Energiewende sein, und dafür ist ein Ausbau erforderlich. Doch wie steht es um die Umsetzung in Thüringen und wie können alle Akteure daran erfolgreich mitwirken? Mehr Informationen über den aktuellen Stand des Photovoltaikausbaus in Thüringen erhalten Sie auf einer Informa-tionsveranstaltung des Thüringer Bauernverbandes am Donnerstag, den 6. Juli, von 9 bis 13 Uhr, im Bürgerhaus in Ap-felstädt. Diskutieren Sie mit Experten und tauschen Sie sich über die Herausforderungen und Chancen aus. Seien Sie dabei und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Energieversorgung in Thüringen mit.
Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender des Thüringer Bauernverbandes.

Kontakt:

Katja Förster
Thüringer Bauernverband e. V., Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 29,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Medieneinladung: Ernteauftakt-Pressekonferenz des Deutschen Bauernverbandes in Thüringen

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach einem kühlen und feuchten Frühjahr, den vergangenen trockenen Wochen und den jetzt hohen Temperaturen mit teilweise heftigen Gewittern ist es spannend, wie die diesjährige Ernte ausfallen wird. Wie ist die Ernteprognose 2023? Wie hat sich die Marktlage vor dem Hintergrund des andauernden Kriegs in der Ukraine entwickelt? Welchen Einfluss werden politische Entscheidungen in Berlin und Brüssel auf die Ernährungssicherheit haben?

Hiermit laden der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Thüringer Bauernverband (TBV) alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich zur traditionellen Ernteauftakt-Pressekonferenz mit dem Präsidenten des DBV, Joachim Rukwied, und dem Präsidenten des TBV, Dr. Klaus Wagner, auf ein Feld nach Riethnordhausen in Thüringen ein.

Zeit:
Dienstag, 4. Juli 2023 um 10:30 Uhr

Treffpunkt (siehe Karte):
Windische Lache, 99195 Riethnordhausen, Thüringen
Breitengrad: 51.065327 | Längengrad: 11.000412

Wegbeschreibung: 

  • von der A71 Richtung Sömmerda, Abfahrt Mittelhausen

  • in Mittelhausen Richtung Nöda

  • kurz vor Nöda befindet sich ein Wirtschaftsweg links, der zum Agrarflugplatz führt (Bitte die Beschilderung und Wegeinweiser beachten.)

 
Unternehmen: Universal-Agrar GmbH

Friedrich-Neumeyer-Straße 7, 99095 Erfurt

Homepage: http://www.universal-agrar.de/  

Die Universal-Agrar GmbH bewirtschaftet 2.600 Hektar Ackerland und 100 Hektar Grünland in Norden von Erfurt sowie im Landkreis Sömmerda. Erzeugt werden hauptsächlich Nahrungsweizen, Roggen und Raps. Mit einer Tochtergesellschaft werden außerdem 110 Hektar im Naturschutzgroßprojekt „Alperstedter Ried als Beweidungsfläche genutzt.

 

Hinweis für Bild-Journalistinnen und Journalisten:

Das Ereignis eignet sich hervorragend für eine Berichterstattung in Bild und Ton. Ein Mähdrescher wird erstes Getreide für Sie dreschen, außerdem können Sie sich selbst ein Bild über den Zustand der Getreidebestände machen.

Fahrzeit mit dem Auto von Erfurt ca. 20-30 Minuten. Parkmöglichkeiten vor Ort sind ausreichend vorhanden.

Bitte melden Sie sich zur PK unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. an.

 

 

Kontakt

Axel Finkenwirth
Leiter Kommunikation, Pressesprecher
Deutscher Bauernverband e.V.
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 319 042 40
Mobil: +49 (0)175 771 11 08

 

Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 262 532 28
Mobil: +49 (0)1520 189 34 93
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Medieninformation: Viel Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Anlässlich des Tages der Biodiversität am 22. Mai erinnern die Eigentümer- und Nutzerverbände der Leuchtenburger Runde, zu der der Thüringer Bauernverband zusammen mit Interessenverbänden der Anglerinnen und Angler, der Waldbesitzenden sowie der Jägerinnen und Jägern gehört, an das Engagement ihrer Mitglieder zum Erhalt der Biodiversität und dem Schutz der heimischen Arten in Thüringen. Die meisten dieser praktizierten Maßnahmen sind für die Bürgerinnen und Bürger kaum zu erkennen. Umso wichtiger ist es, heute auf den vielfältigen Einsatz hinzuweisen und den Blick dafür zu schärfen.

So betreiben die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte auf rund 3.500 Hektar einen hamsterfreundlichen Ackerbau mit Stoppelbrache und Feldhamsterparzellen, legen zahlreiche Blühstreifen an und installieren Nisthilfen und Sitzstangen für Vögel.

Unter dem Motto „Natur erfahren und Natur bewahren“ engagiert sich auch der Landesanglerverband Thüringen (LAVT) als anerkannter Naturschutzverband in zahlreichen Projekten für den Erhalt von Flora und Fauna sowie für vielfältige Lebensräume und Ökosysteme in einer entwickelten Kulturlandschaft. Dazu gehören Initiativen zur Verbesserung der Gewässerstruktur und ökologischen Aufwertung von Gewässerbiotopen sowie ein Äschen- und ein Aalschutzprogramm. Der Fischartenschutz ist eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen zur Sicherung und Entwicklung der heimischen Biodiversität.

Auch der Landesjagdverband Thüringen (LJV) betreibt aktiv Naturschutz, der mit Hilfe der Stiftung Lebensraum Thüringen realisiert wird. Dazu gehören erfolgreiche Projekte wie „Wilde Feldflur“ zum Schutz der Niederwildarten Rebhuhn, Feldhase, Fasan und Feldhamster durch intensives Prädatorenmanagement sowie die gezielte ganzjährige Fütterung von Rebhühnern. Auch die Pflege von Streuobst- und Bergwiesen, regelmäßige Pflanzaktionen in fast allen der 34 Kreisjägerschaften, tierschutzgerechter Prädatorenfang, Rehkitzrettung mittels Wärmebilddrohnen, die gemeinsam mit lokalen Landwirtschaftsbetrieben umgesetzt wird, sind praktizierte Maßnahmen zum Erhalt der Biodiversität.

Hintergrund

Der Rückgang der Artenvielfalt, das Insektensterben, Flächenverluste und zahlreiche andere, vor allem menschengemachte, Ursachen führen zum Rückgang der biologischen Vielfalt und stehen im Fokus des öffentlichen Interesses.

In der Leuchtenburger Runde haben sich folgende Eigentümer- und Nutzerverbände zusammengefunden: Waldbesitzerverband für Thüringen, Landesjagdverband Thüringen, Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen, Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber, Landesanglerverband Thüringen der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur, Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen sowie der Thüringer Bauernverband. Zusammen haben die Verbände rund 41.000 Mitglieder und repräsentieren in ihrer Vielfalt den ländlichen Raum Thüringens.

Nicht nur am Tag der Biodiversität setzen sich die Beteiligten für die Natur, den Umwelt- und Naturschutz sowie den Erhalt der Biodiversität ein. Vielmehr praktizieren sie dies in ihrer täglichen Arbeit jeden einzelnen Tag ohne großes Aufsehen.


Weitere Informationen gibt es unter:

www.lavt.de

www.tbv-erfurt.de

https://www.youtube.com/@vant_thueringen

https://www.youtube.com/@wasserweidewald

 

Kontakt

Waldbesitzerverband für Thüringen e.V.
Weidigstraße 3a
99885 Ohrdruf
Telefon: +49 (0)3624 313 880
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Landesjagdverband Thüringen e.V.
Franz-Hals-Straße 6c
99099 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 373 1969
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen e.V.
Salzstraße 73
09113 Chemnitz
Telefon: +49 (0)371 337 167 52
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Thüringer Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbezirksinhaber
Alfred-Hess-Str. 8
99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 50
E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Landesanglerverband Thüringen der Fischwaid und zum Schutz der Gewässer und Natur
Magdeburger Allee 34
99086 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 646 42 33
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Verband für Angeln und Naturschutz Thüringen
Niederkrossen 27
07407 Uhlstädt-Kirchhasel
Telefon: +49 (0)36742 149 999
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Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt
Telefon: +49 (0)361 262 532 28
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Medieneinladung: Feierliche Eröffnung des Regionalmarktplatzes Erfurt

In der Stadt sind regional erzeugte Produkte der Thüringer Landwirtschaft nur schwer verfügbar. Aus diesem Grund hat der Thüringer Bauernverband (TBV) das Pilotprojekt „Regionalmarktplatz Erfurt“ ins Leben gerufen. Der Regionalmarktplatz besteht aus einem automatisierten Hofladen sowie einem Onlineshop mit Abholstation. Der Hofladen umfasst drei Automaten der Firma FarmVend, die vor dem Haus der Grünen Verbände in der Alfred-Hess-Straße 8 in Erfurt aufgestellt und mit regionalen landwirtschaftlichen Produkten gefüllt sind. Interessierte können diese Automaten 24 h/7 Tage die Woche nutzen, um die darin enthaltenen Produkte zu erwerben. Darüber hinaus können über den Onlineshop unter https://www.regionalmarktplatz-erfurt.de/ weitere Produkte vorbestellt und jeden Freitag von 13 bis 17 Uhr beim Regionalmarktplatz Erfurt abgeholt werden.

Am 26. Mai wird der Regionalmarktplatz durch den Präsidenten des TBV Dr. Klaus Wagner sowie Vertreterinnen und Vertretern der Thüringer Aufbaubank und dem Landwirtschaftsministerium feierlich eröffnet. Auch alle beteiligten Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetriebe werden vor Ort sein, um ihre Produkte zu präsentieren. Dazu gehören u.a. die Agrargenossenschaft Teichel, die Agrar Wöllmisse-Schlöben, Die Teigmacher, Echt Heike, Fischer Gemüse, das Forsthaus Willrode, der Geflügelhof Teichweiden, Gönnataler Putenspezialitäten, die Kulinarische Zeitreisen-Feinkost Manufaktur, der Landhof „Am Ziegenried“, der Straußenhof Kleinhettstedt, die TZG Ernstroda sowie die Watzdorfer Brauerei.

Der TBV lädt zur Eröffnung des Regionalmarktplatzes Erfurt alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein.

Zeit: 26. Mai 2023, 11 Uhr

Ort: Haus der Grünen Verbände, Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild. Interviewanfragen können gerne vorab vereinbart werden. Parkmöglichkeiten befinden sich in den Nebenstraßen.

Das Pilotprojekt wird gefördert durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER LFE) und vom Freistaat Thüringen.

 
Kontakt
Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 262 532 28
Mobil:    +49 (0)1520 189 34 93
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Medieninformation: Regen und niedrige Temperaturen verzögern Frühjahrsarbeiten

Die landwirtschaftlichen Frühjahrsarbeiten sind in diesem Jahr nach Beobachtungen des Thüringer Bauernverbandes vielerorts in Thüringen nur schleppend vorangekommen. Gründe sind der viele Regen und die niedrigen Temperaturen, die es den Landwirtinnen und Landwirten nicht erlauben, die Vorbereitungsarbeiten für die Aussaat und auch die Aussaat selber wie gewohnt durchzuführen.

Niederschlagsmengen wie am vergangenen Wochenende von teils bis zu 30 Liter pro Quadratmeter lassen es nicht zu, die Äcker zu befahren, ohne die Struktur der Böden in Mitleidenschaft zu ziehen. „Auf den durchnässten Böden richten die landwirtschaftlichen Maschinen mehr Schaden als Nutzen an. Auch die Sämaschinen verstopfen. Deshalb verschieben viele Betriebe die Frühjahrsarbeiten und hoffen auf einige warme und trockene Tage“, so der Pflanzenbauexperte des Bauernverbandes André Rathgeber.

Die hohe Bodenfeuchtigkeit in Zusammenhang mit den eher niedrigen Temperaturen verhindert zudem das Keimen des Saatgutes. Bleibt die Keimung aus, verfault das Saatgut im Boden. Aufgrund der Umstände greifen die Landwirtinnen und Landwirte auf Sorten zurück, die einen späteren Aussaatzeitpunkt haben.

Aber nicht nur die Aussaat ist ins Stocken geraten. Auch die Pflegemaßnahmen der Wiesen und Weiden liegen hinter dem Zeitplan zurück. Diese sollten bereits zeitig im März durchgeführt werden, was aber nur möglich ist, wenn die Böden frostfrei und gut befahrbar sind. Die Grünlandpflege zielt darauf ab, dass Wachstum der Gräser anzuregen und umfasst eine Vielzahl mechanischer Maßnahmen wie Schleppen, Striegeln und Walzen der Flächen sowie das Ausbringen von Saatgut und Dünger.

Trotz der Verzögerung ist man in den Landwirtschaftsbetrieben für die umfangreichen Niederschläge dankbar, denn die Böden können das Wasser nach den trockenen Jahren gut gebrauchen. So besteht trotz der zum Teil hohen Niederschlagsmengen in den tieferen Bodenschichten (2 Meter Tiefe) weiterhin ein deutliches Bodenwasserdefizit. Dies betrifft vor allem das Thüringer Becken und seine Randlagen, den Landkreis Nordhausen, den Kyffhäuserkreis, den südlichen Saale-Orla-Kreis sowie das Altenburger Land.

 

Hintergrund

Im Frühjahr erfolgt die Aussaat vieler landwirtschaftlicher Kulturen, darunter Sommergerste, Ackerbohne, Erbse, Zuckerrübe und Mais sowie die Pflege von Wiesen und Weiden (Grünlandpflege). Die Aussaat der Kulturen erfolgt zwischen März und Mitte Mai, auschlaggebend ist dabei die Temperatur des Bodens. Während die Ackerbohne nur eine Bodentemperatur von zwei bis drei Grad Celsius zur Keimung benötigt, braucht Sommergerste eine Bodentemperatur von fünf Grad Celsius und Mais acht bis zehn Grad Celsius.

 

In eigener Sache

Aufgrund der angekündigten höheren Temperaturen werden viele Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen in den nächsten Tagen noch nicht realisierte Frühjahrsarbeiten durchführen. Aufgrund dessen sind vermehrt landwirtschaftliche Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs. Es gilt daher besonders vorausschauend zu fahren und keine überstürzten Überholmanöver durchführen.

 

Downloads

Quellenangabe Bilder: Thüringer Agrartechnik & Maschinenbau GmbH

 

 

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Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
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Medieneinladung: 9. Oßmennstedter Gespräche

Ist eine insektenfreundlichere Landwirtschaft möglich? Dieser Frage gehen die 9. Oßmannstedter Gespräche zwischen Imkerei und Landwirtschaft nach, die am 4. März im Oßmannstedter Pfarrhaus stattfinden.

Imkerinnen und Imker haben sich häufig nicht nur dem Schutz ihren Bienen, sondern auch dem Schutz anderer Insekten verschrieben. Der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel durch die Landwirtschaft wird hierbei kritisch gesehen. Die Landwirtinnen und Landwirte hingegen verweisen auf die enge Regelungsdichte für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die wissenschaftlichen Untersuchungen der Wirkstoffe, die einen Einsatz unbedenklich erscheinen lassen. Weitere Regulierungen oder gar Verbote werden dementsprechend abgelehnt.

Ob es Auswege aus diesem Dilemma gibt, welche Forderungen die Berufsimkerschaft an Landwirtschaft, Politik und Gesellschaft hat, wird Bernhard Heuvel, Vizepräsident des Deutschen Berufs- und Erwerbs-Imker-Bundes, in seinem Vortrag erklären. Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes, legt dar, welche Möglichkeiten es aus landwirtschaftlicher Sicht für mehr Insektenschutz gibt und welche Unterstützung die Betriebe dafür von der Landwirtschaftspolitik benötigen.

Nach weiteren Vorträgen zum Thema findet die alljährliche Ehrung von Ferdinand Gerstung am Gerstung-Gedenkstein statt. Der Thüringer Bienenwissenschaftler Ferdinand Gerstung (6. März 1860 bis 5. März 1925) lebte von 1886 bis zu seinem Tod als evangelischer Pfarrer in Oßmannstedt. Er begründete 1907 in Weimar das erste deutsche Bienenmuseum.

Die „Thüringer Arbeitsgemeinschaft Imkerei und Landwirtschaft“ (ThAGIL), der Förderverein des Deutschen Bienenmuseums Weimar und der Thüringer Bauernverband laden hierzu alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie alle Interessierten herzlich ein.

Zeit: Sonnabend, 4. März 2023, 9.30 bis 13 Uhr
Ort: F.-Gerstung-Haus, Ferdinand-Gerstung-Platz 1, 99510 Oßmannstedt

Weitere Informationen, sowie das vollständige Tagungsprogramm finden Sie auf der beigefügten Einladung. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung möglich. Parkplätze vor Ort sind vorhanden.

PDF-Download Medieneinladung

 

Kontakt

Johannes Beleites
Projekt "Thüringer Landwirte und Imker im Dialog"
Förderverein Deutsches Bienenmuseum e.V., Ilmstr. 3, 99425 Weimar

Telefon: +49 (0)163 631 68 16
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Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 530
Fax: +49 (0)361 262 532 25
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