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Medieneinladung: Auszeichnung der „Natura-2000-Landwirt*innen 2021“

Auszeichnung der „Natura-2000-Landwirt*innen 2021“

Landwirtschaft und Naturschutz kann zusammen funktionieren und Hand in Hand gehen. Wie das gelingt, zeigen zwei landwirtschaftliche Betriebe aus Rüdigsdorf und Rohr. Für Ihr Engagement werden sie am 27.08.2021 von Umweltverbänden und Vertretern des landwirtschaftlichen Berufsstandes feierlich mit der Auszeichnung „Natura-2000-Landwirt*in 2021“ geehrt.

Die Betriebe setzen sich über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus für den Erhalt von besonders schützenswerten und gefährdeten Lebensräumen und Arten des Netzwerkes ‚Natura 2000‘ ein. Beispielsweise durch die extensive Bewirtschaftung von Natura-2000-Lebensräumen mit Schafen oder Rindern schützen sie die Flächen vor Verbuschung und bieten seltenen Arten wie der Gelbbauchunke einen Rückzugsort.

Datum: Freitag, der 27. August 2021
Uhrzeit: ab 11:00 Uhr
Ort: „Pension Rüdigsdorfer Schweiz“, Winkelberg 13, 99734 Nordhausen

Der Termin eignet sich für die Bildberichterstattung. Die Veranstaltung findet im Freien statt.

PDF-Download Medieneinladung

 

Hintergrund

Seit 2018 werden landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen, die sich über die Maße für die Umsetzung der Natura-2000-Ziele einsetzen, öffentlichkeitswirksam prämiert. Die Idee für die Prämierung eines „Natura-2000-Landwirtes“ kam vom Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, der Koordinierungsstelle des Netzwerkes der Natura-2000-Stationen.

Bei dieser Ehrung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Wettbewerb. Vorschläge kommen aus dem Netzwerk der 12 Natura-2000-Stationen. Die Natura-2000-Stationen setzen in Ihren Regionen zahlreiche Projekte für das Europäische Schutzgebietsnetz ‚Natura 2000‘ zusammen mit Partnern aus der Landwirtschaft um. Sie können sowohl auf ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den Betrieben als auch auf die Erfahrungen ihrer Fachbeiräte zurückgreifen, in denen auch die Kreisbauernverbände vertreten sind.

Die Vorschläge wurden durch eine Fachjury, bestehend aus dem Thüringer Bauernverband, dem Thüringer Ökoherz, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sowie den Trägern des Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, dem BUND Thüringen, dem NABU Thüringen, und dem Deutscher Verband für Landschaftspflege bewertet.

Die ausgezeichneten Landwirtschaftsbetriebe stehen Ihnen anschließend für Interviewanfragen zur Verfügung.

 

Ablauf

11:00        Begrüßung

DR. BURKHARD VOGEL, BUND Thüringen e.V.

DR. KLAUS WAGNER, Präsident Thüringer Bauernverband e.V.

11:10        Grußworte

ANJA SIEGESMUND, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz

NN, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

11:30        Prämierung und Übergabe der Auszeichnungen, anschließend Fototermin

11:40        Vorstellung der ausgezeichneten Betriebe

MEYK FORST (Berghof Forst)

Laudatio: GRIT TETZEL, Vorstand Thüringer Ökoherz e.V.                 

DAGMAR HEIMRICH (Agrargenossenschaft Rohr-Kühndorf e.G.)

Laudatio: MARTIN SCHMIDT, Vorsitzender NABU Thüringen e.V.

12:00        kurzer Imbiss und Besichtigung einer Beweidungsfläche mit English Longhorns und Scottish Highlands von Herrn Forst (Fußweg ca. 10 min)

12:45       Ende der Veranstaltung

Kontakt

Axel Horn, Thüringer Bauernverband e.V., Pressereferent, Medienanfragen, Presseservice, Tel. +49 1520 1893 493, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Stefanie Haupt, BUND Thüringen e.V., Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0361/5550314,
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Leonhard Mäckler, DVL e.V., Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0981/18009924,
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Jürgen Ehrhardt, NABU Thüringen e.V., Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 03641/605704,
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Jana Kunze, Thüringer Ökoherz e.V., Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation und Presse, Tel. 03643/8819154, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Reiko Wöllert, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Tel. 036254/78024,
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Empfehlung

Vor lauter Regen keine Ernte – wechselhaftes Wetter, gute Preise, enttäuschende Qualitäten prägen diesjährige Ernte

Der Thüringer Bauernverband rechnet aufgrund der in Thüringen gut entwickelten Bestände mit einem im Vergleich zu den letzten Jahren insgesamt guten Ernteergebnis. Positiv stimmt die Entwicklung der Erzeugerpreise am Getreidemarkt. Aufgrund der weltweiten Nachfrage sind diese in den letzten Monaten teilweise stark gestiegen. Allerdings erschwert das äußerst wechselhafte Wetter mit wiederkehrendem Regen den Landwirtinnen und Landwirten in Thüringen derzeit die Ernte trocken einzufahren. Dabei ist das Getreide in einigen Regionen bereits überreif und muss in den nächsten Tagen geerntet werden, um Qualitätsverlusten vorzubeugen. Hierfür notwendig wären beständige sommerliche Witterungsverhältnisse mit Sonnenschein und Wind, was regional häufig nur für wenige Stunden der Fall ist.

Im vergangen Erntejahr war die Ernte in allen Kulturen in weiten Teilen zur gleichen Zeit bereits abgeschlossen. Derzeit sind erst 10 Prozent der Flächen mit Winterweizen geerntet. Sommergerste und Triticale stehen nahezu noch vollständig aus. Die Ernte der Wintergerste ist jedoch nahezu abgeschlossen. Die Bestände der Wintergerste haben trotz des trockenen Frühjahrs und der kühlen Nächte in der Hauptwachstumsphase einen guten Eindruck gemacht. Die Hektarerträge schwanken zwischen 5,8 und 9 Tonnen je Hektar. Enttäuschend sind in weiten Teilen Thüringens die Qualitäten aufgrund kleiner Körner mit wenig Gewicht. Das wirkt sich negativ auf den Erlös aus und kann zu Verlusten von bis zu fünf Euro pro Tonne führen. Ähnlich sieht es auch beim Raps aus, wo die Hälfte der Flächen bereits abgeerntet ist. Auch hier zeigt sich das trockene Frühjahr und die heißen Tagen Mitte Juni anhand kleinerer Körner. Die Erträge schwanken hier zwischen 3,1 und 4,1 Tonnen. Hoffnung machen die im Vergleich zu den Vorjahren hohen Vermarktungspreise für den Raps. Derzeit erhalten die Landwirtinnen und Landwirte für eine Tonne Raps bis zu 500 Euro, 2020 waren es mitunter nur 350 Euro.

Für das Wachstum der Futterpflanzen ist das Wetter jedoch optimal. Der Mais hat trotz der niedrigen Temperaturen das Defizit im Wachstum aufgeholt und steht in weiten Teilen des Freistaates gut da. Ebenso verhält es sich mit Grünlandflächen und Weiden. Dadurch können die Tierhalterinnen und Tierhalter wichtige Reserven wieder auffüllen, die in den letzten beiden Trockenjahren aufgebraucht wurden.

Pressemitteilung als PDF

 

Foto 1: Mähdrescher bei der Ernte von Wintergerste im Einsatz im Unstrut-Hainich-Kreis

Foto: 2: Großflächig liegendes Getreide bereitet den Landwirtinnen und Landwirten Schwierigkeiten bei der Ernte

 

Hintergrund

Aufgrund der Witterungsverhältnisse stehen die Landwirtinnen und Landwirte derzeit vielerorts mit ihrer Technik in den Startlöchern, doch die kurzen Regenfälle reichen aus, um die Feuchtigkeit im Getreide so ansteigen zu lassen, dass das Getreide nicht geerntet werden kann. Zum Dreschen wird eine Feuchtigkeit von 14,5 Prozent als Maß verwendet. Liegt der Wert darüber muss das Korn energie- und kostenaufwändig getrocknet werden.

Die kommenden Tage versprechen Sonne, Wind und Trockenheit. Genau dieses Wetter benötigen die Landwirtinnen und Landwirte, um die Ackerfrüchte wie Winterweizen oder Triticale zu ernten. Zu lange schon steht das Korn auf dem Halm und bekommt immer wieder Regen ab. Dies führt zu Qualitätseinbußen beim Eiweiß und regt das Wachstum von Unkräutern im Getreide an, die die Ernte mit dem Mähdrescher erschweren.

 

Ankündigung: Erntepressekonferenz 2021

Am 2. September findet auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Straußfurt die gemeinsame Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband (TBV) und dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) statt. Dabei werden allgemeine Daten und Fakten zur Ernte präsentiert. Während das TMIL die Erntezahlen der Öffentlichkeit präsentiert, gibt der TBV Informationen über Situation in den Landwirtschaftsbetrieben und regionale Unterschiede in der Ernte. Außerdem legt der TBV bereits im sechsten Jahr in Folge die Zahlen aus der Ernteerhebung bei ökologisch wirtschaftenden Thüringer Landwirtschaftsbetrieben vor.

 

Sicherheitshinweis

Der Thüringer Bauernverband appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, auch in den nächsten Wochen achtsam und vorausschauend im Straßenverkehr unterwegs zu sein, da in der Erntezeit vermehrt langsam fahrende Erntemaschinen auf den Straßen unterwegs sind. Zudem erhöht sich das Transportaufkommen durch Traktoren mit Anhängern auf öffentlichen Straßen, was zu Behinderungen führen kann.

Empfehlung

Erntebeginn 2021: Wechselhaftes Wetter erschwert den Erntestart in Thüringen

In dieser Woche startet in Thüringen vielerorts die diesjährige Ernte. Das äußerst wechselhafte Wetter mit wiederkehrenden Regen erschwert den Landwirtinnen und Landwirten jedoch, die Ernte trocken einzufahren. Hierfür brauchen die Landwirtinnen und Landwirte beständige sommerliche Witterungsverhältnisse mit Sonnenschein und Wind, was regional häufig nur für wenige Stunden der Fall ist. Den landwirtschaftlichen Betrieben im Freistaat wird dadurch die Planung der Ernte schwer gemacht.
Geerntet wird zunächst die Wintergerste, danach Winterraps und anschließend der Winterweizen. Den Anfang machen aufgrund der klimatischen Bedingungen auch in diesem Jahr die Landwirtinnen und Landwirte aus den nördlichen Kreisen und um Erfurt. So lassen sich aktuell auf den Feldern in den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld, Kyffhäuser und Erfurt die ersten Mähdrescher bei der Arbeit beobachten.
Aufgrund der regelmäßigen Niederschläge haben sich die Kulturen in den meisten Thüringer Regionen gut entwickeln können. Dennoch haben die diesjährigen Niederschläge nicht ausgereicht, das Defizit beim Bodenwasser zu kompensieren, das infolge der letzten beiden Dürrejahre entstanden ist.
Der Thüringer Bauernverband appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen achtsam und vorausschauend im Straßenverkehr unterwegs zu sein, da in der Erntezeit vermehrt langsam fahrende Erntemaschinen auf den Straßen unterwegs sind. Zudem erhöht sich das Transportaufkommen durch Traktoren mit Anhängern auf öffentlichen Straßen, was zu Behinderungen führen kann.
 

 

Kontakt

Axel Horn
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon:      0361 / 262 53 228
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Thüringer Bauernverband wirbt auf der Bundesgartenschau in Erfurt aktiv für Nachwuchs in den Grünen Berufen

Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler nutzen am heutigen 6. Juli im Beisein des Thüringer Landwirtschaftsministers Benjamin-Immanuel Hoff den „Tag der Grünen Berufe“, um auf verschiedenen Stationen im egapark die Vielfalt der Grünen Berufe zu entdecken und zu erfahren, welche Herausforderungen und Zukunftsperspektiven eine Ausbildung in einem der Berufsfelder mit sich bringt. Auch der Thüringer Bauernverband (TBV) beteiligt sich am Aktionstag und wirbt zusammen mit anderen Berufsverbänden aktiv um Nachwuchs. „Die Zukunft fängt bei den Auszubildenden an. Ohne sie kann die Geschichte der Thüringer Landwirtschaft nicht erfolgreich fortgeschrieben werden“, so Katrin Hucke, Hauptgeschäftsführerin des TBV. „Aus unserer Sicht bietet die BUGA mit den erwarteten rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher, darunter auch ca. 1.000 Schulklassen, eine einmalige Chance, um eine hohe Anzahl von Jugendlichen für eine Ausbildung in den Grünen Berufen zu begeistern“, so Hucke weiter.

Aus diesem Grund hat der Bauernverband über den heutigen Aktionstag hinaus im Gartenbaumuseum die Mitmachausstellung „Coole Grüne Berufe“ ins Leben gerufen, die während der gesamten BUGA geöffnet sein wird. Die Ausstellung ist bewusst auf jugendliche Besucherinnen und Besucher zugeschnitten: Bequem, intuitiv zugänglich, egal ob als Traktorfahrer im Farming-Simulator oder im virtuellen Stallrundgang – die Ausstellung macht Spaß und liefert alle Informationen rund um die Grünen Berufe. „Die Ausstellung begeistert mit ihren vielseitigen Möglichkeiten, sich über Landwirtschaft und eine Berufsausbildung zu informieren. Wir sind dankbar, dass die BUGA uns diese Möglichkeit eröffnet hat und hoffen, dass möglichst viele Jugendliche die Chance nutzen und unsere Ausstellung besuchen“, so Hucke.

Der Besuch des Gartenbaumuseums auf dem ega-Gelände und der dort beheimateten Sonderausstellung steht allen Besucherinnen und Besuchern der BUGA kostenfrei offen.

Hintergrund

Mitmachausstellung „Coole Grüne Berufe“

Um die junge Zielgruppe – insbesondere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 – für eine „grüne“ Ausbildung zu begeistern, setzt das Ausstellungskonzept vor allem auf mediale Inhaltsvermittlung, die ein Mitmachen ermöglicht. Mit interaktiven Medienstationen werden die Besucherinnen und Besucher animiert, sich spielerisch mit den Grünen Berufen und deren Ausbildung auseinanderzusetzen und sich zu informieren.

Auftakt zur Ausstellung bildet ein grüner Kühlschrank, der mit der Aufschrift „Coole grüne Berufe“ die Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Im Inneren sind verschiedene Produkte platziert. Eine Milchflasche, ein Stück Butter, Obst und Gemüse, ein Rindersteak, Schinken, Eier, Käse, Wildschweinsalami und Fisch. Wird die Kühlschranktür geöffnet, melden sich die Produkte frech zu Wort und erzählen den Besucherinnen und Besuchern, wie sie entstanden sind und welche Berufe an ihrer Entstehung beteiligt waren.

Zu den medialen Elementen zählt auch die Möglichkeit eines virtuellen Rundgangs durch einen Schweinestall, der via VR-Brille die Nutzerinnen und Nutzer in eine andere Wirklichkeit mitnimmt. Angehende Landwirtinnen und Landwirte können sich außerdem im Farming-Simulator beim „landwirtschaften“ versuchen. Via Tablet können Interessierte auf der Internetseite des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft auf umfassende Jobprofile der Grünen Ausbildungsberufe (www.gruene-berufe-thueringen.de) zurückgreifen.

Die Ausstellung wird durch den Europäischen Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) unterstützt.

Ausbildung in den Grünen Berufen

Besonders im Osten Deutschlands stehen nahezu alle Wirtschaftsbranchen vor der Herausforderung, geeigneten Berufsnachwuchs für Ihre Tätigkeitsbereiche zu finden und nachhaltig zu gewinnen. Häufig stehen den angebotenen Berufsausbildungsstellen nur eine geringe Anzahl von Bewerberinnen und Bewerbern gegenüber und die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen steigt stetig, so dass ein immer stärker werdender Wettbewerb um die besten potenziellen Auszubildenden eingesetzt hat. Diese Entwicklung trifft auch die Grüne Branche. Ursächlich hierfür sind u.a. die demografische Entwicklung des Arbeitsumfeldes „ländlicher Raum“ und hochspezialisierte Arbeitsprozesse in den Unternehmen. Auch die zirkulierenden Fehlinformationen über die Grünen Berufe und eine negative öffentliche Darstellung der Agrarbranche stehen häufig einer erfolgreichen Nachwuchsgewinnung entgegen.

Zu den Grünen Berufen zählen u.a. die Ausbildung zur/m Landwirt/in, Tierwirt/in, Forstwirt/in, Milchtechnologe/in, Pflanzentechnologe/in, Gärtner/in, Hauswirtschaftler/in und Winzer/in. Mehr Informationen zu den Berufsfeldern finden Sie auf www.gruene-berufe-thueringen.de.

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Empfehlung

Medieninformation: Stiftungsmodell muss sicherstellen, dass alle regionalen Landwirtschaftsbetriebe Flächen erwerben können

Der Thüringer Bauernverband (TBV) steht dem durch den Thüringer Ministerpräsidenten Bodo Ramelow vorgeschlagenem Stiftungsmodell für die Vergabe von Flächen, die von der bundeseigenen Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH (BVVG) noch nicht verkauft wurden sind, aufgeschlossen gegenüber. Das Ausschreiben von Flächen an den Meistbietenden hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass sowohl die Preise für die Flächen stark anstiegen als auch landwirtschaftsfremde Käufer verstärkt investierten. „Die von der BVVG im Ausschreibungsverfahren aufgerufenen Pacht- und Kaufpreise von Grünland- und Ackerflächen stehen schon seit Jahren in keinem Verhältnis zu den Ergebnissen, die man mit Ackerbau und Viehzucht erwirtschaften kann“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV. Das Stiftungsmodell könne, so Wagner weiter, hier Abhilfe schaffen, wenn sichergestellt werde, dass die Flächen weiterhin für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen. Dies sei nicht zuletzt aufgrund der fortschreitenden Flächenverluste und steigenden Anforderungen an die Landwirtinnen und Landwirte von zentraler Bedeutung.

Die Vergabe der Flächen durch die Stiftung muss aus Sicht des TBV so ausgestaltet werden, dass keine überhöhten Preise aufgerufen werden. „Die Flächen sollten den Bewirtschaftern zur Verfügung gestellt werden, entweder durch Kauf oder Pacht. Wichtig ist, dass alle regionalen Landwirtschaftsunternehmen, unabhängig von Betriebsform, Betriebsgröße und Bewirtschaftungsart, die Möglichkeit erhalten, diese Flächen zu erwerben oder zu pachten“, so die Forderung Wagners. Der Thüringer Ministerpräsident hatte heute eine Stiftung ins Gespräch gebracht, die von den ostdeutschen Bundesländern zu bilden wäre. Flächen, die von der BVVG noch nicht verkauft wurden, sollen in die Stiftung eingebracht und danach an regionale Landwirtschaftsbetriebe weitergegeben werden. Ramelow reagierte mit seinem Vorschlag auf Sorgen von Landwirtinnen und Landwirten angesichts stark steigender Preise für Agrarflächen, für die sich zunehmend auch Banken, Fonds und andere landwirtschaftsfremde Investoren interessieren.

Hintergrund

Nach einer Studie, die das Bundeslandwirtschaftsministerium im Januar vorgelegt hatte, spielt mit Blick auf die Eigentumsverhältnisse von ostdeutschen Agrarflächen die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungs GmbH (BVVG) mit Hauptsitz in Berlin eine zentrale Rolle. Sie war Anfang der 1990er Jahre gegründet worden, um die ehemals volkseigenen land- und forstwirtschaftlichen Flächen bis zum Jahr 2030 zu privatisieren. Über Ausschreibungen verkauft und verpachtet die BVVG Äcker, Wiesen und Wälder. 2020 hatte die Gesellschaft nach eigenen Angaben rund 7850 Hektar Acker- und Grünlandfläche verkauft und weitere 22.700 Hektar neu verpachtet. Die meisten Flächen gingen nach ihren Angaben seit 1992 an regionale Landwirtinnen und Landwirte. In Thüringen verwaltet die BVVG mit rund 4.200 Hektar den geringsten Umfang an Landwirtschaftsfläche unter den ostdeutschen Bundesländern. Thüringen gilt als Bundesland mit dem höchsten Anteil an Pachtflächen in der Landwirtschaft. Er liege bei 75 Prozent, der Bundesdurchschnitt bei 59 Prozent.

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Medieninformation: Unsere Milch hat einen Wert und dieser Wert hat einen Preis - Videoclips werben für das Naturprodukt Milch in schwierigen Zeiten für die Milchviehhalter

Die Landesvereinigung Thüringer Milch (LVTM) will am heutigen Internationalen Tag der Milch mit mehreren Videoclips und Gewinnspielen die Aufmerksamkeit auf das Naturprodukt Milch lenken, betont aber auch die schwierige Lage der Thüringer Milchviehbetriebe in Thüringen. „Die Thüringer Milchviehhalter stellen mit ihrer Milch ein qualitativ hochwertiges und für die Ernährung unschätzbar wertvolles Produkt her. Den Preis den sie dafür erzielen, sprich dem Wert dieses Produktes Hohn. Viele können nicht davon leben, müssen Viehbestände abbauen oder die Milchviehhaltung gar ganz aufgeben“, so Dr. Klaus Wagner, Vorsitzender der LVTM. Die Anzahl der Milchviehbetriebe sowie der Milchkuhbestände gehen in Thüringen seit Jahren kontinuierlich zurück. Während im November 2010 noch rund 110.00 Milchkühe in mehr als 700 Betrieben gehalten wurden, waren es Ende 2020 nur noch 91.450 Milchkühe und rund 500 Tierhaltungsbetriebe. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, sieht Wagner sowohl den Einzelhandel als auch die Verbraucherinnen und Verbraucher in der Pflicht: „Unsere Milch hat einen Wert und dieser Wert hat einen Preis. An der Kasse im Supermarkt dürfen wir bei hochwertigen Naturprodukten wie Milch nicht sparen“, so sein Appell.

Dass Milch vielfältig einsetzbar und ein wertvoller Bestandteil unserer Ernährung ist, zeigen die zwei anlässlich des Weltmilchtages veröffentlichte Videoclips, an deren Entstehung die LVTM aktiv mitgewirkt hat. Einer der Filme unternimmt eine kulinarische Reise quer durch Deutschland und wurde durch die Gemeinschaft der Milchwirtschaftlichen Landesorganisationen (GML) produziert. In dem Videoclip, den die LVTM (Thüringen) zusammen mit sieben anderen beteiligten Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein) auf den Weg gebracht hat, stellen begeisterte Milchfans die von Bundesland zu Bundesland verschiedenen regionalen Milchspezialitäten vor. Sichtbar wird so die vielseitige Verwendung der Milch in den regionalen Küchen, wo sie seit Jahrhunderten ihren festen kulinarischen Platz hat. Zu sehen ist der Kurzfilm auf der Seite www.milchwirtschaft.com sowie unter diesem Link. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können mit dem Videoclip kuh-le Preise – darunter einen Urlaub auf dem Bauernhof – gewinnen, indem sie entscheiden, welches Milch-Gericht aus dem Videoclip ihr Favorit ist. Alle Infos zum Gewinnspiel und die Teilnahmebedingungen gibt es auf der Seite www.milchwirtschaft.com. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2021.

Außerdem haben sich zum Weltmilchtag die Milchhoheiten aus Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen zusammengeschlossen, um in einem Videoclip auf die wertvollen Inhaltsstoffe des Qualitätsprodukts Milch aufmerksam zu machen. Das Video ist auf Twitter und unter diesem Link eingestellt. Als Besonderheit gibt es ein Gewinnspiel, was von den Molkereien der jeweiligen Bundesländer unterstützt wird. In Thüringen sponsert die Landmolkerei Herzgut das Gewinnerpaket. Zudem werden unter den Milchhoheiten Autogrammkarten ausgetauscht, sodass alle Gewinnerinnen und Gewinner eine Autogrammkarte von jeder Milchhoheit bekommen. Das Gewinnspiel soll über die Social-Media-Kanäle bis zum 10. Juni laufen.

Hintergrund

Seit 1957 steht der 1. Juni weltweit für den Internationalen Tag der Milch. Zahlreiche Länder nutzen diesen Anlass, um über Milch zu informieren, ihre gesellschaftliche Akzeptanz zu erhöhen und das Bewusstsein für das vielseitige Naturprodukt zu stärken. Mehr als 42 Länder empfehlen laut Max Rubner-Institut gegenwärtig den regelmäßigen Verzehr von Milch und Milchprodukten.

Die Landesvereinigung Thüringer Milch (LVTM) ist eine freiwillige Vereinigung der Organisationen der Thüringer Milcherzeuger, Molkereien und Käsereien sowie aller an der Milchwirtschaft beteiligten Wirtschaftsakteure. Sie setzt sich dafür ein, die Milchhygiene von der Gewinnung, über den Transport bis hin zur Verarbeitung sicherzustellen und zu verbessern. Die LVTM berät zudem Milchviehbetriebe, bietet Weiterbildungen für Nachwuchskräfte an und wirbt für den Konsum des hochwertigen Lebensmittels.

 

Downloads: Video 1 Video 2 PDF-Medieninformation

 

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Katrin Hucke
Hauptgeschäftsführerin Landesvereinigung Thüringer Milch e.V.
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Medieninformation: Tag der Artenvielfalt 2021

Erhalt und Förderung der Artenvielfalt: Thüringer Landwirte lassen eine Fläche größer als 1.500 Fußballfelder aufblühen

Der Thüringer Bauernverband (TBV) hat heute zusammen mit der Initiative Heimische Landwirtschaft den anstehenden Tag der Artenvielfalt genutzt, um den Startschuss für eine thüringenweite Plakatkampagne zu setzen. Unter der Überschrift „Nur mit uns!“ machen Landwirte mit großformatigen Plakaten darauf aufmerksam, welchen Leistungen sie für die Gesellschaft erbringen.


Dass Landwirtschaftsbetriebe einen wichtigen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt leisten, wurde auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Weißensee e.G. deutlich gemacht. Jürgen Paffen, Vorstandsvorsitzender des Landwirtschaftsbetriebes im Landkreis Sömmerda und Gründungsmitglied der Initiative Heimische Landwirtschaft, hat eigens eine Abteilung für Biodiversität und Umwelt eingerichtet. Dort werden in Kooperation mit örtlichen Landschaftspflegeverbänden, der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landschaftspflegeverband Mittelthüringen, der Stiftung Lebensraum, den Natura-2000-Stationen und anderen Umweltverbänden zahlreiche Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt koordiniert.

Eine dieser Maßnahmen ist ein Projekt zum Schutz des Feldhamsters. Dafür wird Ackerland auf 32 Hektar hamsterfreundlich bewirtschaftet, d.h. die Fläche wurde in 5 Teilstücke unterteilt, wo sich jeweils eine Sommer- mit einer Winterkultur abwechseln, ein Teilstück. Dazwischen liegen jeweils 36 Meter breite Blühstreifen, wovon 24 Meter mehrjährig und 12 Meter einjährig angelegt sind. So findet der Hamster immer Rückzugsorte, Schutz vor Greifvögeln und ein üppiges Nahrungsangebot. Die Region um Weißensee zählt zu den insgesamt 35 Feldhamster-Schwerpunktgebieten, die es im Freistaat Thüringen gibt. Da der Feldhamster in vielen Regionen Deutschlands bereits ausgestorben ist, genießt er in Thüringen besonderen Schutz.
Jürgen Paffen sieht in dem Engagement seines Betriebes denBeweis, „dass moderne, landwirtschaftliche Produktion und Naturschutz sich nicht ausschließen, sondern sehr gut nebeneinander möglich sind und sich in idealer Weise ergänzen. Unsere Landwirtinnen und Landwirte sind Teil der Biodiversität, denn nur durch ihre Arbeit gibt es die Artenvielfalt in unserer Kulturlandschaft. Ohne Bauern- und Bäuerinnen gäbe es keine Äcker, keine Wiesen und keine Weiden und damit auch nicht die darauf vorkommenden Pflanzen und Tiere“, betont Paffen.


Insgesamt lassen die Thüringer Landwirtinnen und Landwirte in diesem Jahr eine Fläche, die größer ist als 1.500 Fußballfelder aufblühen. Die insgesamt 1.000 Hektar Blühstreifen und Blühflächen bieten Insekten ein vielfältiges Blütenangebot. Auf den Blühflächen finden sich viele landwirtschaftliche Nützlinge, die einen Beitrag zur biologischen Schädlingsbekämpfung leisten. Insgesamt werden auf jedem vierten Hektar in Thüringen freiwillig Agrarumweltprogramme mit Leistungen im Boden-, Gewässer-, Klima- und Naturschutz umgesetzt. Auf mehr als 60.000 Hektar, mehr als zehn Prozent der Ackerflächen Thüringens, werden zudem ökologische Vorrangflächen im Rahmen des Greening der Gemeinsamen Agrarpolitik für den Umwelt- und Ressourcenschutz sowie die biologische Vielfalt angelegt. „Der Erhalt unserer Artenvielfalt liegt im ureigensten Interesse von uns Landwirten. Wir arbeiten in und mit der Natur, nicht gegen sie. Deshalb stehen wir auch zu unserer Verantwortung, die Vielfalt unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und zu fördern“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des TBV.


Gleichzeitig arbeitet die Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen wirtschaftlichem Wettbewerb, einem nahezu ungebremsten Flächenverbrauch, dem Wunsch von Verbrauchern und Gesellschaft nach heimischer Lebensmittelerzeugung und der notwendigen wirtschaftlichen Perspektive der Betriebe. Wagner appelliert daher an die Naturschutzverbände, die Zwänge der Landwirtinne und Landwirten zu berücksichtigen und mit ihnen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten: „Die besten Naturschutzmaßnahmen bringen nur wenig, wenn Landwirte sie nicht umsetzen können, etwa, weil sie nicht praxistauglich sind. Auch Maßnahmen, die für die Betriebe wirtschaftlich nicht tragfähig oder die mit unverhältnismäßig hohen Sanktionsrisiken verbunden sind, helfen nicht weiter. Wir müssen daher gemeinsam Maßnahmen finden und umsetzen, die dem Naturschutz dienen und für die Landwirte praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind.“

Hintergrund

22. Mai – Tag der Artenvielfalt

Der 22. Mai ist der Internationale Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt. Um das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken, haben die Vereinten Nationen 1993 den Internationalen Tag der biologischen Vielfalt ins Leben gerufen. Der Tag dient der Erinnerung an den 22. Mai 1992, als in Nairobi das UN-Übereinkommen über biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity – CBD) offiziell angenommen wurde. Es trat Ende 1993 in Kraft. Weltweit finden an diesem Tag öffentlichkeitswirksame Aktionen zum Schutz der Biodiversität statt. Zugleich soll der Tag Menschen Mut machen, sich für die Biodiversität auch vor der Haustür einzusetzen.

Über die Initiative Heimische Landwirtschaft

Die Initiative Heimische Landwirtschaft ist ein Zusammenschluss von Landwirten, die der Gesellschaft zeigen wollen, wie Landwirtschaft heute funktioniert. Sie setzt sich mit verschiedenen Maßnahmen für mehr Wertschätzung für heimische Lebensmittel und die Arbeit der Landwirte ein. Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll Aufklärungsarbeit geleistet und Vertrauen zwischen Verbraucherinnen und Verbrauchern und landwirtschaftlichen Erzeugern geschaffen werden. Gegründet im Jahr 2011 von Landwirten aus Thüringen, haben sich der Initiative Heimische Landwirtschaft heute fast 1.600 große und kleine, konventionell und ökologisch arbeitende Landwirtschaftsbetriebe aus ganz Deutschland angeschlossen.

www.heimischelandwirtschaft.de 

Drohnenbilder, die die Maßnahmen für die hamsterfreundliche Bewirtschaftung des Feldes aus der Vogelperspektive abbilden sind verfügbar unter: https://cloud.tbv-service.de/index.php/s/DbwXrqpsk69WY4d

 

Downloads: Medieninformation/ Anlagen/ Drohnenbilder (Link)

 

Foto: TBV; Jürgen Paffen (2.v.r.) und Dr. Klaus Wagner (3.v.r.) stellen sich den Fragen der anwesenden Journalisten zum Schutz der Artenvielfalt

 

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