Pressemitteilungen

Medieneinladung: StripTill-Verfahren – weniger Bodenbearbeitung fördert Biodiversität

Landwirtschaft in Zeiten des Klimawandels: StripTill – ein Verfahren zur Minimalbodenbearbeitung in der Landwirtschaft wird vorgestellt

Viele Thüringer Landwirtinnen und Landwirte beschäftigen sich unter dem Namen StripTill mit einem Verfahren im Ackerbau, um das kostbare Nass im Boden zu schonen, Bodenerosionen zu verhindern und die Biodiversität der Böden zu verbessern.

Dazu hat sich eine Kooperation gebildet, um das bodenschonende Verfahren StripTill bei den Thüringer Landwirtinnen und Landwirten sowie der Landesregierung bekannt zu machen.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Kooperation laden daher gemeinsam mit dem Thüringer Bauernverband alle Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Interessierte recht herzlich zur Vorstellung dieses Verfahrens ein.

Zeit: Montag, 6. September 2021, 10.00 Uhr

Ort: Landgenossenschaft Dittersdorf e.G. Pfarrweg 3 (an der betrieblichen Molkerei), 07907 Dittersdorf

Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung und der Demonstration des Verfahrens möglich. Parkplätze sind vor Ort ausreichend vorhanden, für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Hintergrund

Während das Jahr 2021 von starken Niederschlägen geprägt war, haben die vorherigen beiden Dürrejahre gezeigt, dass eine ausreichende Versorgung der landwirtschaftlichen Kulturen mit Wasser über das Jahr hinweg nicht selbstverständlich ist. Umso wichtiger ist es daher, mit den vorhandenen Ressourcen sparsam umzugehen und Schutzfunktionen zu bewahren.

StripTill ist ein Verfahren zum Ausbringen der Saat, bei dem im Vergleich zu konventionellen Verfahren extrem wenig Boden bearbeitet wird. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Sorgsamer Umgang mit dem im Boden vorhandenen Wasser
  • Massive Verhinderung jeglicher Wind- und Wassererosionen
  • Verbesserung der natürlichen Bodenstruktur und dessen Tragfähigkeit
  • Verbesserung der Biodiversität der Böden

 

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Kontakt

Axel Horn
Thüringer Bauernverband e. V.
Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Telefon: +49 361 262 53 228
Mobil:    +49 1520 1893 493
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Medieneinladung: Gemeinschaftstagung von Tierärzten und Landwirten

Herausforderungen und Fragen für eine zukünftige Nutztierhaltung

2020 und 2021 waren für Landwirtinnen und Landwirte sowie für die Tierärzteschaft herausfordernd. Neben der Geflügelgrippe musste die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest verhindert werden. Zeitgleich wurden trotz der weiter auseinandergehenden Erlös-Kosten-Schere strengere Haltungs-, Umwelt- und Antibiotikaanwendungsauflagen für tierhaltende Betriebe diskutiert und beschlossen. Wie ist zukünftig damit umzugehen?

Die Gemeinschaftstagung der Landestierärztekammer, der Thüringer Tierseuchenkasse sowie des Thüringer Bauernverbandes greift diese Fragen auf und gibt Hinweise darauf, wie die tierhaltenden Betriebe in Thüringen handeln müssen, um den Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Thüringens Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff sowie Dr. Kirsten Kemmerling aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft werden Antworten auf die Ausgestaltung und die Rahmenbedingungen für eine zukünftige Nutztierhaltung in Thüringen geben.

Weitere Schwerpunkte der Gemeinschaftstagung sind das neue europäische Tiergesundheitsrecht sowie die Prävention und Bekämpfung von Tierseuchen.

Der Thüringer Bauernverband lädt zusammen mit der Thüringer Tierärztekammer und der Thüringer Tierseuchenkasse alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Termin: Donnerstag, 9. September 2021, von 8:30 bis ca. 15:30 Uhr
Ort:       Congress Center der Messe Erfurt, Carl-Zeiss-Saal, Gothaer Str. 34, 99094 Erfurt

Die Veranstaltung eignet sich hervorragend für die Berichterstattung in Wort und Bild. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung möglich. Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

 

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Axel Horn
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Medieninformation: Auszeichnung der Natura-2000-Landwirte 2021

Naturschutz und Landwirtschaft kann Hand in Hand gehen – Wie das funktioniert, zeigen die „Natura-2000-Landwirte 2021“

Rüdigsdorf. Der Berghof Forst aus Rüdigsdorf und Agrargenossenschaft Rohr-Kühndorf e.G. wurden heute für ihr Engagement im Naturschutz von Umweltverbänden sowie von Vertreterinnen und Vertretern des landwirtschaftlichen Berufsstandes feierlich mit der Auszeichnung „Natura-2000-Landwirt 2021“ geehrt. Sie setzen sich über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen für den Schutz gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und deren Lebensräumen innerhalb des Europäischen Schutzgebietsnetzwerkes „Natura 2000“ ein.

Dagmar Heimrich von der Agrargenossenschaft Rohr-Kühndorf e.G. wirtschaftet ins Südthüringen und wurde von der gleichnamigen Natura-2000-Station für die Auszeichnung vorgeschlagen. Auf insgesamt 1.400 Hektar erhält ihr vielseitig aufgestellter Betrieb wertvolle Mager- und Trockenrasen mit über 1.300 Tieren. Die Schafe und Ziegen tragen durch Beweidung zum Erhalt wertvoller Trockenlebensräume bei und schützen so auch seltene Orchideen- und Tierarten. Zudem unterhält sie eine Milchtankstelle und ein Hofcafé. Ein geschlossenes System, welches die Jury überzeugen konnte.

Preisträger Meyk Forst vom „Berghof Forst“ beweidet auf ca. 100 Hektar Wiesen rund um Rüdigsdorf bei Nordhausen mit Schottischen Hochlandrindern und English Longhorns. Dazu gehören unter anderem auch Flächen im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Rüdigsdorfer Schweiz“. Hierdurch bewahrt er ganzjährig nicht nur wertvolle Magerrasen vor der Verbuschung, sondern fördert auch den Lebensraum seltener Arten, beispielsweise die europaweit geschützte Gelbbauchunke im Bereich der Natura 2000-Station „Südharz/Kyffhäuser“. Mit seiner Arbeit trägt er aktiv zum Erhalt des Europäischen Naturerbes bei.

„Das Artensterben hat auch in Thüringen bedrohliche Ausmaße angenommen. Eine Ursache ist der Verlust strukturreicher Agrarlandschaften. Deshalb ist es wichtiger denn je, dass dem Naturschutz in der Landwirtschaft wieder mehr Bedeutung zugemessen wird“, so Dr. Burkhard Vogel, Landesgeschäftsführer BUND Thüringen e.V. „Die beiden ausgezeichneten Landwirtschaftsbetriebe zeigen, dass das funktioniert und das ökologisch sinnvolle Maßnahmen auch einen ökonomischen Mehrwert haben. Die Preistragenden stehen stellvertretend für viele Landwirtschaftsbetriebe, die in Zeiten eines immer stärkeren ökonomischen Drucks Lösungen gefunden haben, von denen auch die Natur profitiert.“

„Die Auszeichnung ‚Natura-2000-Landwirt‘ macht sichtbar, dass Landwirtschaft und Naturschutz nicht in Konkurrenz zueinanderstehen. Erst durch die landwirtschaftliche Kultivierung sind Lebensräume verschiedener Tier- und Pflanzenarten entstanden, die es zu schützen und fördern gilt“, so Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverband e.V. „Damit dieses Engagement auch weiterhin möglich ist, brauchen wir wirtschaftlich gesunde Betriebe und Kooperationen zwischen Landwirten und Umweltschützern auf Augenhöhe.“

„Die beiden Preistragenden setzen sich mit ihren Projekten schon jetzt über gesetzliche Vorgaben hinaus für den Naturschutz ein und geben anderen Betrieben damit Werkzeuge in die Hand, es ihnen gleich zu tun. Daher ist die Prämierung unserer ‚Natura-2000-Landwirte‘ so wichtig für Landwirtschaft und Naturschutz“, sagte Martin Schmidt, Landesvorsitzender des NABU Thüringen e.V. „Entscheidend für den Erfolg ist eine sinnvolle und unkomplizierte Agrarförderpolitik die Landwirtinnen und Landwirten ein gutes Einkommen sichert,“ so Schmidt weiter.

„Die ‚Natura-2000-Prämierung‘ zeigt jährlich engagierte Betriebe aus dem ökologischen und konventionellen Landbau, die es schaffen, Landwirtschaft und Naturschutz zu vereinen. Diese Beispiele sind richtungsweisend für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft“, bestätigte Stefan Janssen, Geschäftsführer Thüringer Ökoherz e.V.

„Nicht nur die Agrarpolitik trägt zum Einkommen der Betriebe bei. Innovative Modelle zahlen sich ebenfalls aus. Die ausgezeichneten Betriebe zeigen das eindrucksvoll, beispielsweise mit einer Milchtankstelle oder der Pflege wertvoller Flächen mit ‚Robustrindern‘, welche nicht nur für mehr Naturschutz, sondern auch hochwertiges Fleisch sorgen“, ergänzte Florian Meusel, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Landschaftspflege e.V.

Reiko Wöllert, Landesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL) Mitteldeutschland weiter: „Auf Dauer kann Naturschutz nur zusammen mit der Landwirtschaft funktionieren. Deshalb ist die Prämierung der ‚Natura-2000-Landwirte‘ genau der Schritt in die richtige Richtung und ermuntert hoffentlich immer mehr Höfe, sich auf den Weg hin zu einer enkeltauglichen Landwirtschaft zu begeben.“

Hintergrund

Seit 2018 werden landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen, die sich über die Maße für die Umsetzung der Natura-2000-Ziele einsetzen, öffentlichkeitswirksam prämiert. Die Idee für die Auszeichnung „Natura-2000-Landwirt“ kam vom Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, der Koordinierungsstelle des Netzwerkes der Natura-2000-Stationen in Thüringen.

Bei dieser Ehrung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Wettbewerb. Vorschläge kommen aus dem Netzwerk der 12 Natura-2000-Stationen. Die Natura-2000-Stationen setzen in ihren Regionen zahlreiche Projekte im Europäischen Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ um, gemeinsam mit Partnern aus der Landwirtschaft. Sie können bei der Auswahl der Landwirtschaftsbetriebe sowohl auf ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den Betrieben als auch auf die Kenntnisse ihrer Fachbeiräte zurückgreifen, in denen auch die Kreisbauernverbände vertreten sind.

Die Vorschläge wurden durch eine Fachjury, bestehend aus dem Thüringer Bauernverband, dem Thüringer Ökoherz, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sowie den Trägern des Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, dem BUND Thüringen, dem NABU Thüringen und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege, bewertet.

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Axel Horn, Thüringer Bauernverband e.V., Pressereferent, Medienanfragen, Presseservice, Tel. +49 1520 1893 493, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Stefanie Haupt, BUND Thüringen e.V., Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0361/5550314,
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Leonhard Mäckler, DVL e.V., Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0981/18009924,
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Medieneinladung: Gemeinsame Erntepressekonferenz des Thüringer Bauernverbandes und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft

Ernte 2021: Vor lauter Regen keine Ernte – wechselhaftes Wetter, gute Preise, enttäuschende Qualitäten

Die Ernte in Thüringen ist aufgrund der wiederkehrenden Niederschläge noch nicht in Gänze abgeschlossen. Besonders im Süden des Freistaats wird vielerorts noch versucht, die Ernte einzubringen. Die anhaltende Trockenheit in den ersten beiden Monaten, die Hitzewoche Mitte Juni und die nach wie vor anhaltenden Niederschläge haben in diesem Jahr die Ernte geprägt, deren Erträge und Qualitäten stark beeinflusst.

Die genauen Zahlen werden der Öffentlichkeit am Donnerstag, den 2. September, ab 10 Uhr, auf der gemeinsamen Erntepressekonferenz des Thüringer Bauernverbandes (TBV) und des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Straußfurt e.G. in Straußfurt vorgestellt.

Die Thüringer Ernteergebnisse werden von dem scheidenden Landwirtschaftsminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff und TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner präsentiert. Wagner wird in seinen Ausführungen die diesjährige Ernte aus Sicht der Thüringer Landwirtschaft einordnen und die Erntezahlen der in Thüringen ökologisch wirtschaftenden Betriebe vorlegen.

Anschließend wird Gastgeber Matthias Wiegand, Vorstandsvorsitzender der Agrargenossenschaft Straußfurt e.G., den anwesenden Gästen das Unternehmen vorstellen.

Der TBV lädt hierzu gemeinsam mit dem TMIL und der Agrargenossenschaft Straußfurt e.G. alle Medienvertreterinnen und -vertreter sowie alle Interessierten herzlich ein.

Zeit:    2. September, 10 Uhr

Ort:    Agrargenossenschaft Straußfurt e.G., Ringelfahrt 1, 99634 Straußfurt

Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Veranstaltung möglich. Parkplätze sind vor Ort ausreichend vorhanden.

 

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Axel Horn
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thüringer Bauernverband e.V. Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

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Medieneinladung: Auszeichnung der „Natura-2000-Landwirt*innen 2021“

Auszeichnung der „Natura-2000-Landwirt*innen 2021“

Landwirtschaft und Naturschutz kann zusammen funktionieren und Hand in Hand gehen. Wie das gelingt, zeigen zwei landwirtschaftliche Betriebe aus Rüdigsdorf und Rohr. Für Ihr Engagement werden sie am 27.08.2021 von Umweltverbänden und Vertretern des landwirtschaftlichen Berufsstandes feierlich mit der Auszeichnung „Natura-2000-Landwirt*in 2021“ geehrt.

Die Betriebe setzen sich über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinaus für den Erhalt von besonders schützenswerten und gefährdeten Lebensräumen und Arten des Netzwerkes ‚Natura 2000‘ ein. Beispielsweise durch die extensive Bewirtschaftung von Natura-2000-Lebensräumen mit Schafen oder Rindern schützen sie die Flächen vor Verbuschung und bieten seltenen Arten wie der Gelbbauchunke einen Rückzugsort.

Datum: Freitag, der 27. August 2021
Uhrzeit: ab 11:00 Uhr
Ort: „Pension Rüdigsdorfer Schweiz“, Winkelberg 13, 99734 Nordhausen

Der Termin eignet sich für die Bildberichterstattung. Die Veranstaltung findet im Freien statt.

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Hintergrund

Seit 2018 werden landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen, die sich über die Maße für die Umsetzung der Natura-2000-Ziele einsetzen, öffentlichkeitswirksam prämiert. Die Idee für die Prämierung eines „Natura-2000-Landwirtes“ kam vom Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, der Koordinierungsstelle des Netzwerkes der Natura-2000-Stationen.

Bei dieser Ehrung handelt es sich nicht um einen öffentlichen Wettbewerb. Vorschläge kommen aus dem Netzwerk der 12 Natura-2000-Stationen. Die Natura-2000-Stationen setzen in Ihren Regionen zahlreiche Projekte für das Europäische Schutzgebietsnetz ‚Natura 2000‘ zusammen mit Partnern aus der Landwirtschaft um. Sie können sowohl auf ihre Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit den Betrieben als auch auf die Erfahrungen ihrer Fachbeiräte zurückgreifen, in denen auch die Kreisbauernverbände vertreten sind.

Die Vorschläge wurden durch eine Fachjury, bestehend aus dem Thüringer Bauernverband, dem Thüringer Ökoherz, der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft sowie den Trägern des Kompetenzzentrum Natura 2000-Stationen, dem BUND Thüringen, dem NABU Thüringen, und dem Deutscher Verband für Landschaftspflege bewertet.

Die ausgezeichneten Landwirtschaftsbetriebe stehen Ihnen anschließend für Interviewanfragen zur Verfügung.

 

Ablauf

11:00        Begrüßung

DR. BURKHARD VOGEL, BUND Thüringen e.V.

DR. KLAUS WAGNER, Präsident Thüringer Bauernverband e.V.

11:10        Grußworte

ANJA SIEGESMUND, Thüringer Ministerin für Umwelt, Energie und Naturschutz

NN, Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft

11:30        Prämierung und Übergabe der Auszeichnungen, anschließend Fototermin

11:40        Vorstellung der ausgezeichneten Betriebe

MEYK FORST (Berghof Forst)

Laudatio: GRIT TETZEL, Vorstand Thüringer Ökoherz e.V.                 

DAGMAR HEIMRICH (Agrargenossenschaft Rohr-Kühndorf e.G.)

Laudatio: MARTIN SCHMIDT, Vorsitzender NABU Thüringen e.V.

12:00        kurzer Imbiss und Besichtigung einer Beweidungsfläche mit English Longhorns und Scottish Highlands von Herrn Forst (Fußweg ca. 10 min)

12:45       Ende der Veranstaltung

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Axel Horn, Thüringer Bauernverband e.V., Pressereferent, Medienanfragen, Presseservice, Tel. +49 1520 1893 493, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Stefanie Haupt, BUND Thüringen e.V., Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0361/5550314,
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Leonhard Mäckler, DVL e.V., Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0981/18009924,
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Jürgen Ehrhardt, NABU Thüringen e.V., Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 03641/605704,
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Reiko Wöllert, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Tel. 036254/78024,
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Empfehlung

Vor lauter Regen keine Ernte – wechselhaftes Wetter, gute Preise, enttäuschende Qualitäten prägen diesjährige Ernte

Der Thüringer Bauernverband rechnet aufgrund der in Thüringen gut entwickelten Bestände mit einem im Vergleich zu den letzten Jahren insgesamt guten Ernteergebnis. Positiv stimmt die Entwicklung der Erzeugerpreise am Getreidemarkt. Aufgrund der weltweiten Nachfrage sind diese in den letzten Monaten teilweise stark gestiegen. Allerdings erschwert das äußerst wechselhafte Wetter mit wiederkehrendem Regen den Landwirtinnen und Landwirten in Thüringen derzeit die Ernte trocken einzufahren. Dabei ist das Getreide in einigen Regionen bereits überreif und muss in den nächsten Tagen geerntet werden, um Qualitätsverlusten vorzubeugen. Hierfür notwendig wären beständige sommerliche Witterungsverhältnisse mit Sonnenschein und Wind, was regional häufig nur für wenige Stunden der Fall ist.

Im vergangen Erntejahr war die Ernte in allen Kulturen in weiten Teilen zur gleichen Zeit bereits abgeschlossen. Derzeit sind erst 10 Prozent der Flächen mit Winterweizen geerntet. Sommergerste und Triticale stehen nahezu noch vollständig aus. Die Ernte der Wintergerste ist jedoch nahezu abgeschlossen. Die Bestände der Wintergerste haben trotz des trockenen Frühjahrs und der kühlen Nächte in der Hauptwachstumsphase einen guten Eindruck gemacht. Die Hektarerträge schwanken zwischen 5,8 und 9 Tonnen je Hektar. Enttäuschend sind in weiten Teilen Thüringens die Qualitäten aufgrund kleiner Körner mit wenig Gewicht. Das wirkt sich negativ auf den Erlös aus und kann zu Verlusten von bis zu fünf Euro pro Tonne führen. Ähnlich sieht es auch beim Raps aus, wo die Hälfte der Flächen bereits abgeerntet ist. Auch hier zeigt sich das trockene Frühjahr und die heißen Tagen Mitte Juni anhand kleinerer Körner. Die Erträge schwanken hier zwischen 3,1 und 4,1 Tonnen. Hoffnung machen die im Vergleich zu den Vorjahren hohen Vermarktungspreise für den Raps. Derzeit erhalten die Landwirtinnen und Landwirte für eine Tonne Raps bis zu 500 Euro, 2020 waren es mitunter nur 350 Euro.

Für das Wachstum der Futterpflanzen ist das Wetter jedoch optimal. Der Mais hat trotz der niedrigen Temperaturen das Defizit im Wachstum aufgeholt und steht in weiten Teilen des Freistaates gut da. Ebenso verhält es sich mit Grünlandflächen und Weiden. Dadurch können die Tierhalterinnen und Tierhalter wichtige Reserven wieder auffüllen, die in den letzten beiden Trockenjahren aufgebraucht wurden.

Pressemitteilung als PDF

 

Foto 1: Mähdrescher bei der Ernte von Wintergerste im Einsatz im Unstrut-Hainich-Kreis

Foto: 2: Großflächig liegendes Getreide bereitet den Landwirtinnen und Landwirten Schwierigkeiten bei der Ernte

 

Hintergrund

Aufgrund der Witterungsverhältnisse stehen die Landwirtinnen und Landwirte derzeit vielerorts mit ihrer Technik in den Startlöchern, doch die kurzen Regenfälle reichen aus, um die Feuchtigkeit im Getreide so ansteigen zu lassen, dass das Getreide nicht geerntet werden kann. Zum Dreschen wird eine Feuchtigkeit von 14,5 Prozent als Maß verwendet. Liegt der Wert darüber muss das Korn energie- und kostenaufwändig getrocknet werden.

Die kommenden Tage versprechen Sonne, Wind und Trockenheit. Genau dieses Wetter benötigen die Landwirtinnen und Landwirte, um die Ackerfrüchte wie Winterweizen oder Triticale zu ernten. Zu lange schon steht das Korn auf dem Halm und bekommt immer wieder Regen ab. Dies führt zu Qualitätseinbußen beim Eiweiß und regt das Wachstum von Unkräutern im Getreide an, die die Ernte mit dem Mähdrescher erschweren.

 

Ankündigung: Erntepressekonferenz 2021

Am 2. September findet auf dem Gelände der Agrargenossenschaft Straußfurt die gemeinsame Erntepressekonferenz von Thüringer Bauernverband (TBV) und dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) statt. Dabei werden allgemeine Daten und Fakten zur Ernte präsentiert. Während das TMIL die Erntezahlen der Öffentlichkeit präsentiert, gibt der TBV Informationen über Situation in den Landwirtschaftsbetrieben und regionale Unterschiede in der Ernte. Außerdem legt der TBV bereits im sechsten Jahr in Folge die Zahlen aus der Ernteerhebung bei ökologisch wirtschaftenden Thüringer Landwirtschaftsbetrieben vor.

 

Sicherheitshinweis

Der Thüringer Bauernverband appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, auch in den nächsten Wochen achtsam und vorausschauend im Straßenverkehr unterwegs zu sein, da in der Erntezeit vermehrt langsam fahrende Erntemaschinen auf den Straßen unterwegs sind. Zudem erhöht sich das Transportaufkommen durch Traktoren mit Anhängern auf öffentlichen Straßen, was zu Behinderungen führen kann.

Empfehlung

Erntebeginn 2021: Wechselhaftes Wetter erschwert den Erntestart in Thüringen

In dieser Woche startet in Thüringen vielerorts die diesjährige Ernte. Das äußerst wechselhafte Wetter mit wiederkehrenden Regen erschwert den Landwirtinnen und Landwirten jedoch, die Ernte trocken einzufahren. Hierfür brauchen die Landwirtinnen und Landwirte beständige sommerliche Witterungsverhältnisse mit Sonnenschein und Wind, was regional häufig nur für wenige Stunden der Fall ist. Den landwirtschaftlichen Betrieben im Freistaat wird dadurch die Planung der Ernte schwer gemacht.
Geerntet wird zunächst die Wintergerste, danach Winterraps und anschließend der Winterweizen. Den Anfang machen aufgrund der klimatischen Bedingungen auch in diesem Jahr die Landwirtinnen und Landwirte aus den nördlichen Kreisen und um Erfurt. So lassen sich aktuell auf den Feldern in den Landkreisen Nordhausen, Eichsfeld, Kyffhäuser und Erfurt die ersten Mähdrescher bei der Arbeit beobachten.
Aufgrund der regelmäßigen Niederschläge haben sich die Kulturen in den meisten Thüringer Regionen gut entwickeln können. Dennoch haben die diesjährigen Niederschläge nicht ausgereicht, das Defizit beim Bodenwasser zu kompensieren, das infolge der letzten beiden Dürrejahre entstanden ist.
Der Thüringer Bauernverband appelliert an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, in den nächsten Wochen achtsam und vorausschauend im Straßenverkehr unterwegs zu sein, da in der Erntezeit vermehrt langsam fahrende Erntemaschinen auf den Straßen unterwegs sind. Zudem erhöht sich das Transportaufkommen durch Traktoren mit Anhängern auf öffentlichen Straßen, was zu Behinderungen führen kann.
 

 

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