Reporte

Bauerninfo Schwein 11/2026

Schadnagerbekämpfung: Anpassungen im Überblick


Mit der Änderung der Gefahrstoffverordnung zum 2. Dezember 2024 werden die Regeln für den Einsatz von Rodentiziden und die Dauerbeköderung derzeit grundlegend überarbeitet. Der bisher ausreichende Pflanzenschutz‑Sachkundenachweis wird nicht mehr anerkannt und bis spätestens 28. Juli 2027 ist eine eigene Sachkunde speziell für Biozid-Produkte notwendig. Um diesen neuen Nachweis zu erwerben, sieht der, ebenfalls neue Entwurf der Technischen Regel TRGS 541, ca. 42 Lerneinheiten vor. Der DBV hält diesen Umfang für landwirtschaftliche Betriebe für unverhältnismäßig.
Zusätzlich plant die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und -medizin ein Verbot der befallsunabhängigen Dauerbeköderung ab... 

 

DBV Ackerbauinfo 12/2026

 

USDA hebt Schätzung für Raps weiter an

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) veröffentlichte jüngst seine März-Schätzung zur globalen Rapsbilanz 2025/26. Im Zuge dessen korrigiert das Ministerium seine Vormonats-Prognose um rund 480.000 t auf 95,5 Mio. t nach oben. Das wären nun sogar 9,5 Mio. t mehr als noch in der vergangenen Saison. Damit befindet sich das laufende Wirtschaftsjahr auch weiterhin auf Rekordkurs. Dabei veranlasste insbesondere eine größere australische Ernte das Ministerium zu der Korrektur. Angesichts üppiger Erträge und einer ausgeweiteten Anbaufläche dürfte die Ernte mit 7,7 Mio. t, rund 480.000 t mehr als bislang erwartet, das Vorjahresniveau um 1,3 Mio. t übertreffen. Damit deckt sich die Einschätzung der US-Behörde mit jener...

 

DBV Bauerninfo Geflügel 11/2026

Schadnagerbekämpfung: Anpassungen im Überblick

Mit der Änderung der Gefahrstoffverordnung zum Dezember 2024 werden die Regeln für den Einsatz von Rodentiziden und die Dauerbeköderung derzeit grundlegend überarbeitet. Der bisher ausreichende Pflanzenschutz‑Sachkundenachweis wird nicht mehr anerkannt und bis spätestens Juli 2027 ist eine eigene Sachkunde speziell für Biozid-Produkte notwendig. Um diesen neuen Nachweis zu erwerben, sieht der, ebenfalls neue Entwurf der Technischen Regel TRGS 541, ca. 42 Lerneinheiten vor. Der DBV hält diesen Umfang für landwirtschaftliche Betriebe für unverhältnismäßig. Zusätzlich plant die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und -medizin (BAuA) ein Verbot der befallsunabhängigen Dauerbeköderung ab Juli 2026. Rodentizide dürften dann nur noch nach Befallsnachweis eingesetzt werden und mit einer max. Einsatzdauer von 35 Tagen. Auf EU‑Ebene wurde ein Verbot hingegen abgelehnt; dort wird der Begriff des „qualifizierten Befallsrisikos“ weiter beraten, um Einsätze in risikobegründeten Situationen zu ermöglichen...

 

DBV Milchinfo 11/2026

Markt


In KW 9 lag die Milchanlieferung 1,1 % über der Vorwoche und 6,2 % über dem Vorjahr. Absatz abgepackter Butter bleibt sehr gut und dürfte durch das Ostergeschäft weiter steigen. Die Mol-kerei- und Kemptener Preise wurden angeho-ben, und im Handel stiegen die Verbraucher-preise für 250-g-Päckcken um etwa 20 Cent. Blockbutterpreise sind weiter gestiegen, aber das Kaufinteresse hat etwas nachgelassen. Preisanstieg stabilisiert sich, während Industrierahm...

DBV Bauerninfo Geflügel 10/2026

Themenseite und FAQ zur Newcastle-Krankheit

Nach dem erstmaligen Ausbruch der Newcastle-Krankheit (ND) in Deutschland nach 30 Jahren Ende Februar, hat das Friedrich-Loeffler Institut nun eine Themenseite für diese Tierseuche erstellt und auch das FAQ wurde aktualisiert.

Seitdem wurden im TierSeuchenInformationsSystem  insgesamt 24 ND-Ausbrüche gemeldet – 11 Fälle in Bayern und 13 Fälle in Brandenburg. In Brandenburg war zuletzt im Landkreis Spree-Neiße ein Betrieb betroffen, der drei Stalleinheiten mit jeweils rund 90.000 Legehennen umfasste. Zudem wurde ein Masthähnchen-Elternbetrieb mit etwa 84.000 Tieren im Landkreis Dahme-Spreewald gemeldet. Die bestehenden Schutzmaßnahmen wurden ausgeweitet und umfassen neben einer strikten Stallpflicht in den Schutz- und Überwachungszonen, ein Verbringungsverbot für gehaltene...

DBV Ackerbauinfo 11/2026

 

Geopolitische Spannungen bewegen Preise

Der Krieg am Persischen Golf sorgt für Bewegung an den Börsen, die Nachfrage großer Importeure bleibt dennoch verhalten. Im Mittelpunkt der vergangenen Handelstage standen vor allem die Entwicklungen im Nahen Osten. Nahezu jede neue Meldung wirkte sich unmittelbar auf die Kurse aus, sodass Tagesschwankungen von -4,50 bis +3,50 EUR/t zur Tagesordnung gehörten. Einerseits sorgte die Ankündigung des US-Präsidenten, der Konflikt gegen den Iran könne bald beendet sein, für Druck auf die Notierungen. Andererseits bleibt die Unsicherheit über den weiteren...

 

Bauerninfo Schwein 10/2026

Kanada und USA heben Importbeschränkungen auf


Kanada und die USA haben die nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Brandenburg im Januar 2025 verhängten Einfuhrbeschränkungen für Tiere und tierische Erzeugnisse aus Deutschland wieder aufgehoben. Damit können unter anderem frisches Fleisch, Fleischerzeugnisse, verarbeitete Lebensmittel sowie Milchprodukte ab sofort wieder exportiert werden. Das BMLEH...

 

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