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Medieneinladung: Landwirte versammeln sich vor dem Landtag

Endlich ist es so weit, am Donnerstag, dem 24. April, wird 15 Uhr eine Anhörung zum Flächenregister im Petitionsausschuss im Thüringer Landtag sein. Auch wenn das Flächenregister in diesem Jahr für alle Landwirte freiwillig ist, und das hat seine Gründe, muss über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Federführend wird der Vorstand der Interessengemeinschaft der Betriebe im benachteiligten Gebiet (IG BENA) des Thüringer Bauernverbandes (TBV) die Argumente zur Anhörung fachlich vortragen.

Begleitend zur Anhörung wird der TBV vor dem Landtag mit einer Kundgebung von ca. 11:00 bis 15 Uhr auf das Thema "Flächenregister und Bürokratieabbau" aufmerksam machen. Erwartet werden Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Thüringen, die sich im Landwirte-Camp versammeln und in den Dialog mit Abgeordneten und Interessierten gehen.

Zeit:     11 -15 Uhr Landwirte-Camp

Ort:     Thüringer Landtag, Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt

Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Zeit möglich. Interviewanfragen können gerne vorab gestellt werden.

 

Hintergrund: Bereits im vergangenen Mai 2024 startete die IG BENA des TBV eine Petition gegen die Einführung des Flächenregisters.

Die Petition "Flächenregister" war erfolgreich - mit knapp 3.000 Unterschriften, die der TBV sammelte, war die Hürde von 1.500 Unterschriften erreicht und der Petitionsausschuss nahm sich dem Anliegen an.

Aufgrund der dann folgenden Landtagswahl in Thüringen verzögerte sich der Zeitablauf.

Die hohen bürokratischen Belastungen für die Landwirtinnen und Landwirte mit dem Flächenregister bestehen nach wie vor und deshalb fordert der TBV weiterhin eine genaue Prüfung der Sinnhaftigkeit der Einführung des Flächenregisters unter den gegebenen Umständen.

 

Kontakt

Anja Nußbaum

Thüringer Bauernverband e.V.

Alfred-Hess-Straße 8

99094 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 262 532 23

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Medieninformation: Landwirtschaftliche Frühjahrsarbeiten im Plan

Nach den Beobachtungen des Thüringer Bauernverbandes (TBV) sind die meisten Kulturen akzeptabel aus dem Herbst gekommen. Stellenweise konnte die Aussaat im Herbst aufgrund anhaltender Feuchtigkeit nicht wie gewohnt durchgeführt werden, dadurch haben sich die Kulturen erst mit zwei bis drei Wochen Verzögerung entwickelt. Danach setzte die Vegetationsruhe im Winter ein und das Wachstum aus.

In den vergangenen Wochen fanden überall im Freistaat Thüringen landwirtschaftliche Frühjahrsarbeiten statt. Für die Aussaat der Sommerkulturen wie Sommergerste, Ackerbohne und Zuckerrübe wurden die Äcker mit entsprechender Technik vorbereitet, daraufhin folgte die Aussaat mit Drillmaschinen.

Neben der Aussaat wurden die Kulturen, die bereits im Herbst ausgesät wurden und bereits gewachsen sind, entsprechend ihres Bedarfs mit Nährstoffen in Form von Dünger versorgt. Dünger gibt es als kleines Korn oder in flüssiger Form, sogenannte mineralische Dünger und in Form von Mist und Gülle, sogenannter organischer Dünger. Das Ausbringen von Dünger konnte durch die Landwirtinnen und Landwirte aufgrund der vorherrschenden Trockenheit zügig umgesetzt werden.

Im überwiegenden Teil des Freistaates liegen die Frühjahrsarbeiten damit im Plan.

Nachdem die Temperaturen tagsüber in Plusgrade übergegangen sind, fanden nach eingehender Prüfung der Bestände durch die Pflanzenbauexperten der Landwirtschaftsbetriebe, die ersten Maßnahmen zur Gesunderhaltung der Pflanzen statt.

Die Flächen sind bestellt und die Temperaturen auf einem Niveau, das zum Wachstum führt. Nun muss es in den nächsten Wochen ausreichend Niederschlag geben, damit sich die Kulturen gut entwickeln können.

Was die Zuversicht der Landwirte derzeit trübt, sind wiederkehrende Minusgrade in den Nächten und teilweise Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht mit mehr als 15 Grad, was bei den Pflanzen zu einer Stresssituation führt und Wachstumsdefizite nach sich ziehen kann.

 

Hintergrund

Zur Trockenheit: Zunächst muss man zwischen dem Bodenwasserhaushalt und der Wasserbilanz bzw. Menge der Niederschläge der letzten Monate unterscheiden. Die Böden sind in den obersten Schichten noch mit Wasser versorgt. Die Bilanz hinsichtlich der Regenmengen der letzten Monate ist jedoch in weiten Teilen des Freistaates negativ ausgefallen.

Da die Pflanzen im Winter in eine Ruhephase übergehen, verbrauchen diese kaum Wasser. Daher lassen sich Auswirkungen aufgrund der negativen Bilanz beim Niederschlag zurzeit nicht feststellen. Ein Entwicklungsdefizit ist auch nicht erkennbar.

Mittlerweile befinden sich die Pflanzen im Wachstum. Dazu bedarf es Wasser, welches sich die Pflanzen aus den Böden holen. Damit eine optimale Entwicklung erfolgen kann, muss es im Frühjahr regelmäßig regnen. Ansonsten wird der Bodenwasservorrat aufgebraucht und die Pflanzen leiden unter Trockenstress. Für ein gutes Wachstum muss es im Frühjahr regelmäßig und anhaltend regnen, damit die Pflanzen sich gut entwickeln und die Böden genug Wasser für die Sommermonate speichern können.

 

Kontakt

Katja Förster

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thüringer Bauernverband e. V.

Alfred-Hess-Straße 8

99094 Erfurt

Telefon: +49 (0)361 262 532 29

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Medieninformation: Landwirtschaft und Naturschutz ziehen an einem Strang

Heute trafen sich Vertreterinnen und Vertreter des Thüringer Bauernverbandes e.V., des BUND Thüringen e.V., des NABU Thüringen e.V. sowie des Thüringer Ökoherz e.V. zum offiziellen Auftakt der Kooperation „Thüringer Netzwerk Landwirtschaft und Naturschutz“. Gemeinsam möchten die vier Verbände den Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz intensivieren und tragfähige Lösungen entwickeln, um die Biodiversität in Thüringens Agrarlandschaft zu stärken.

Im Fokus des Netzwerkprojektes stehen insbesondere die Entwicklung und Umsetzung gemeinsamer Lösungsvorschläge, um die biologische Vielfalt in der Thüringer Kulturlandschaft zu fördern. Dabei geht es um den Schutz gefährdeter Arten wie Feldhamster, Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn, deren Lebensräume durch die Landwirtschaft maßgeblich beeinflusst werden.

Das Netzwerkprojekt wird mit Kofinanzierung der Europäischen Union und des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum durchgeführt. Die Projektpartner werden in den kommenden Monaten daran arbeiten, praxistaugliche Maßnahmen zu erarbeiten, die sowohl den Erhalt bedrohter Arten als auch die nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen in Einklang bringen.

Dr. Klaus Wagner, Präsident des Thüringer Bauernverbandes: „Die Landwirtschaft ist in Thüringen nicht nur essenziell für unsere Lebensmittelversorgung, sondern trägt auch eine große Verantwortung für Natur und Umwelt – doch wirtschaftliche Zwänge und politische Rahmenbedingungen schränken eine nachhaltige Bewirtschaftung teilweise ein. Der Verlust von Weidewirtschaft und Fruchtfolgen sowie die fortschreitende Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen bedrohen die Artenvielfalt und erschweren eine zukunftsfähige Produktion, weshalb wir heute Lösungen finden müssen, um morgen noch erfolgreich und umweltbewusst wirtschaften zu können.“

Sebastian König, Landesgeschäftsführer des BUND Thüringen: "Nachdem in anderen Bundesländern mit Projekten wie dem "Niedersächsischen Weg" oder den "Runden Tischen" in Hessen bereits erfolgreiche Ansätze für eine Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz umgesetzt wurden, wird nun auch in Thüringen ein solches Projekt in offizieller Form gestartet."

Eine zentrale Grundlage für das Vernetzungsprojekt bildet die vom Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten (TMUENF) geförderte Studie „Mehr Biodiversität in der Landwirtschaft in Thüringen – Grundlagenstudie“, die derzeit erarbeitet wird. Sie liefert eine fundierte Analyse der aktuellen Situation sowie einen praxisorientierten Maßnahmenkatalog. Die Studie zielt darauf ab, konkrete, umsetzbare Empfehlungen für die Landwirtschaft zu entwickeln und den finanziellen Förderbedarf für biodiversitätsfördernde Maßnahmen zu ermitteln.

„Artenvielfalt sichert wichtige Ökosystemleistungen wie Bestäubung oder die Bereitstellung fruchtbarer Böden, doch der Artenschwund schreitet unaufhaltsam weiter voran und stellt auch die Landwirtschaft vor

große Herausforderungen. Wir freuen uns, in diesem Projekt praktikable Maßnahmen und ergänzende Lösungen wie beispielsweise Biodiversitätsberatungen zu entwickeln, um die Biodiversität auf Agrarflächen zu fördern,” sagt Martin Schmidt, der Landesvorsitzende des NABU Thüringen.

Ute Baumbach-Rothbart, Vorstand Ökoherz Thüringen ergänzt: “Ich freue mich, dass in diesem verbandsübergreifenden Dialogprozess auf Augenhöhe nach Lösungen gesucht wird. Der Ökolandbau kann ideengebende Innovationen in konventionelle Landwirtschaftsprozesse einbringen, die die Biodiversität stärken.”

Gemeinsame Ziele für mehr Biodiversität im Agrarraum

Das Netzwerk setzt auf Workshops, Gesprächsrunden, Betriebsbesichtigungen und Fachveranstaltungen, um den Austausch zwischen Praxis, Wissenschaft und Verbänden zu stärken. Auch Bildungsangebote und Informationsmaßnahmen für Landwirtinnen, Verbraucherinnen und Fachkräfte sollen entwickelt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Etablierung einer Biodiversitätsberatung für landwirtschaftliche Betriebe in Thüringen.

 

Hintergrund:

Die Landwirtschaft bewirtschaftet rund 47 Prozent der Landesfläche Thüringens und trägt damit eine zentrale Verantwortung für den Erhalt von Natur und Landschaft. Gleichzeitig steht die Branche vor enormen Herausforderungen: Preisschwankungen, globale Konflikte, Klimawandel und der Verlust der Artenvielfalt erfordern tragfähige Konzepte für die Zukunft.

Mit dem „Thüringer Netzwerk Landwirtschaft und Naturschutz“ soll ein Dialog auf Augenhöhe etabliert werden. Ziel ist es, einen ausgewogenen Weg zwischen ökologisch wertvoller und wirtschaftlich tragfähiger Landwirtschaft zu finden, um die Thüringer Kulturlandschaft nachhaltig zu gestalten.

 

Foto: Auftaktreffen des „Thüringer Netzwerks Landwirtschaft und Naturschutz“. v.l.: Ute Baumbach-Rothbart, Vorstand Thüringer Ökoherz; Sebastian König, Landesgeschäftsführer BUND Thüringen; Tilo Kummer, Thüringer Minister für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten; Dr. Klaus Wagner, Präsident Thüringer Bauernverband; Marcus Malsch, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum; Martin Schmidt, Vorsitzender NABU Thüringen.

 

Kontakt

Katja Förster

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thüringer Bauernverband e. V. | Alfred-Hess-Straße 8 | 99094 Erfurt

Telefon: +49 361 262 532 29

Mobil: +49 177 7113 974

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Medieneinladung: Agrarlandschaft Thüringens biodiverser und vielfältiger gestalten

„Mit diesem Projekt beginnt eine neue Ära“, so der Präsident des Thüringer Bauernverbandes, Dr. Klaus Wagner. Am 02. April findet das Auftakttreffen der Kooperation „Thüringer Netzwerk Landwirtschaft und Naturschutz“ statt. Das Projekt wird von vier Verbänden getragen: Thüringer Bauernverband (TBV), BUND Thüringen, NABU Thüringen und Thüringer Ökoherz. Ziel des Netzwerkes ist es, eine tragfähige Partnerschaft zwischen Landwirtschaft und Naturschutz in Thüringen aufzubauen und gemeinsam die Agrarlandschaft Thüringens biodiverser und vielfältiger zu gestalten.

Mit dem Auftakttreffen fällt der Startschuss für die gemeinsame Initiative. Zudem soll die Gelegenheit geboten werden, sich über Ziele, Akteure und den Projektverlauf zu informieren. Der TBV, BUND, NABU und Ökoherz laden alle Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich ein, dem Auftakttreffen beizuwohnen.

Zeit:     Mittwoch, 02. April, 08:30 - 12:30 Uhr

Ort:      Haus der Grünen Verbände, Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt

Die Veranstaltung eignet sich für die Berichterstattung in Wort und Bild. Bild- und Tonaufnahmen sind während der gesamten Zeit möglich. Interviewanfragen können gerne vorab gestellt werden.

Bitte teilen Sie uns bis spätestens 27. März 2025 Ihre Teilnahme mit an E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

 

Das Programm finden Sie hier. 

 

Kontakt

TBV: Katja Förster, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

BUND: Kerstin Neumann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

NABU: Jürgen Ehrhardt, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Thüringer Ökoherz: Jana Kunze, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

         

Medieneinladung: 27. Thüringer Milchtag am 3. März 2025

Die Landesvereinigung Thüringer Milch e.V. (LVTM) und das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR) laden alle Medienvertreter herzlich zum diesjährigen Thüringer Milchtag in das Congress Center der Messe Erfurt ein. 

Unter dem Motto „In Milch investieren? Trends erkennen, Zukunft gestalten“ eröffnet Thüringens Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John die Tagung und gibt einen Überblick über die politischen Rahmenbedingungen für die Milcherzeuger im Freistaat. Anschließend beleuchtet Isabel Schmidt, Vorsitzende der LVTM, die Herausforderungen der Milchviehhalter in Thüringen und zeigt auf, wie bürokratische Vorgaben die praktische Arbeit beeinflussen.

Das vergangene Jahr analysiert Dr. Kerstin Keunecke von der AMI GmbH in Bonn und wagt eine mögliche Prognose des Milchmarktes für das Jahr 2025. Dr. Klaus Hein, Vertreter der DMK eG, wird die Rolle des Deutschen Milchkontors als regionaler Partner in der genossenschaftlichen Wertschöpfungskette erläutern und dessen Einfluss auf die Branche darstellen. Die Vermarktungschancen regionaler Wertschöpfungsstrategien zeigt Dr. Johannes Eder von der LACTALIS GRUPPE GmbH auf. Im Anschluss daran stellt Steffen Groß (TMWLLR) Unterstützungsmöglichkeiten für die Milchviehhaltung dar. Zum Abschluss präsentiert Henrik Wiedenroth von Lidl Deutschland die Nachhaltigkeitsstrategien des Unternehmens im Milchsektor.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung ist die Auszeichnung der Thüringer Molkereien und Direktvermarkter für ihre herausragenden Produktqualitäten. Durch das Programm führt Silvio Reimann von der Milch-Land GmbH, Veilsdorf.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Termin: Montag, 3. März 2025, 10.00 bis 15.20 Uhr

Ort: Congress Center der Messe Erfurt, Gothaer Straße 34, 99094 Erfurt

Die Veranstaltung beginnt 10.00 Uhr und ist für alle Teilnehmer kostenfrei. Tagungseinlass ist ab 9.00 Uhr möglich und ein Catering ist ab diesem Zeitpunkt im Foyer des Congress Centers im Rahmen einer Firmenpräsentation gewährleistet. 

Der Parkplatz Nord (gegenüber vom Hotel LÉGÈRE) ist für die Veranstaltung kostenfrei!

Die Anreisemöglichkeiten entnehmen Sie bitte den Informationen auf der Homepage der Messe Erfurt GmbH (www.messe-erfurt.de). 

 

 

Kontakt: 

Stefan Ritter 

Geschäftsführer Landesvereinigung Thüringer Milch e.V., 

Alfred-Hess-Straße 8, 99094 Erfurt  

Telefon: +49 (0)361 262 533 00

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Medieninformation: Grundsteuererhöhung belastet Erfurter Landwirtschaftsbetriebe massiv

Der Thüringer Bauernverband begrüßt die Initiative der CDU-Landtagsfraktion, eine Entlastung bei der Grundsteuer für private Haushalte zu schaffen, allerdings sind nicht nur private Haushalte in erheblichem Maße von zusätzlichen Belastungen betroffen, sondern auch landwirtschaftliche Betriebe.

Durch die z.B. vom Erfurter Stadtrat am 18. September 2024 beschlossene Erhöhung des Hebesatzes für die Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Kleingärten von 350 auf 540 Prozent sind die Steuerbeträge bei allen landwirtschaftlichen Betrieben im Stadtgebiet um 32 bis 35 Prozent gestiegen. Auch bei anderen Thüringer Kommunen muss mit deutlichen Steuererhöhungen gerechnet werden, da in fast allen Thüringer Städten und Gemeinden die Hebesätze für die Grundsteuer A deutlich angehoben wurden.

„Wir sehen in dieser Steuergestaltung eine massive Benachteiligung der Landwirtschaft gegenüber anderen wirtschaftlichen Branchen“, so Alexander Amberg, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Erfurt-Sömmerda. „Es kann nicht angehen, dass die privaten Hausbesitzer und Landwirte die Zeche zahlen und ihre zu leistende Grundsteuer drastisch steigt. Auch bei der Grundsteuer A für land- und forstwirtschaftliche Betriebe und Kleingärten besteht dringender Handlungsbedarf! Von der zugesicherten Aufkommensneutralität sind wir derzeit weit entfernt!“

Der Berufsstand fordert vom Landtag, eine Regelung ähnlich der des Nachbarbundeslandes Sachsen zu schaffen, damit Fairness entsteht und die Belastungen nicht einseitig auf Privatleute und einzelne Wirtschaftszweige abgewälzt werden.

 

Hintergrund

Die Bundesländer haben die Möglichkeit, zusätzlich landesspezifische Regelungen im Rahmen der Grundsteuerreform festzulegen. Im Thüringer Landtag wurde hiervon bis dato kein Gebrauch gemacht. Die neue Thüringer Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, dass sie beabsichtigt, ausgleichende Regelungen zu schaffen.

 

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Katja Förster

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Thüringer Bauernverband e. V.

Alfred-Hess-Straße 8

99094 Erfurt

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Medieninformation: Landwirtschaftsministerin und TBV im Austausch

Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John hat am heutigen Donnerstag (09. Januar) Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Verbände aus dem Bereich der Thüringer Landwirtschaft zu einem ersten Kennenlernen und Austausch eingeladen. Der Thüringer Bauernverband (TBV) hat die Einladung dankend angenommen. TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner sagte nach dem Gespräch: „Es freut uns sehr, dass die neue Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John auf uns zugekommen ist und uns die Gelegenheit gegeben hat, mit ihr die Ziele und Herausforderungen des landwirtschaftlichen Berufsstandes zu besprechen. Das zeigt uns, dass sie mit ihrem Ministerium zügig in die Fach- und Sacharbeit einsteigt und wie wichtig ihr die Landwirtschaft und der ländliche Raum sind. Das ist ein gutes Fundament für die zukünftige Zusammenarbeit, auf dem wir gemeinsam die kommenden Jahre aufbauen können.“

Die Gesprächsrunden sollen zukünftig in regelmäßigen Abständen stattfinden und ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen dem neuen Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum und den berufsständischen Interessenvertretern sein.

 

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Katja Förster

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