Wochenbericht

Ihre Erfahrungen zählen: Teilnahme an zwei Forschungsumfragen

Digitale Unterstützungssysteme in der Milchviehhaltung

Eine Bachelorarbeit an der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) im Bereich Informatik beschäftigt sich mit der Frage, wie digitale Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS) für Milchviehbetriebe verständlicher und nützlicher gestaltet werden können. Ziel der dazugehörigen Online-Umfrage ist es, die Erfahrungen und Erwartungen von Milchviehhalterinnen und -haltern mit solchen Systemen systematisch zu erfassen.

Die Befragung ist anonym, umfasst 16 kurze Fragen und dauert etwa 7 bis 10 Minuten. Abgefragt werden unter anderem der bisherige Umgang mit digitalen Anwendungen, die wahrgenommenen Vorteile und Herausforderungen sowie konkrete Anforderungen an künftige Systeme. Die erhobenen Daten werden ausschließlich für akademische Forschungszwecke verwendet. Persönliche oder betriebsbezogene Informationen werden nicht erhoben.

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Resilienz tierhaltender Betriebe bei Stromausfall

Im Rahmen eines Hochschulprojekts an der Technischen Hochschule in Köln wird derzeit untersucht, wie gut tierhaltende landwirtschaftliche Betriebe auf länger andauernde Stromausfälle vorbereitet sind – sowohl technisch (z. B. durch Notstromaggregate) als auch organisatorisch (z. B. durch Notfallpläne, Vorratshaltung oder Kommunikationswege).

Die Umfrage richtet sich ausschließlich an Betriebe mit Nutztierhaltung, ist anonym, freiwillig und dauert rund 10 bis 15 Minuten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Sicherstellung des Tierwohls im Krisenfall. Die Erhebung wurde praxisnah und verständlich gestaltet. Die Ergebnisse der Umfrage werden ausschließlich im Rahmen dieser Modularbeit verwendet. Personenbezogene oder betriebsbezogene Daten werden nicht erfasst.

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Erforderliche Herdenschutzmaßnahmen im neuen Wolfsterritorium Trusetal-Seeligental

Das Kompetenzzentrum Wolf/Biber/Luchs des Thüringer Ministeriums für Umwelt, Energie, Naturschutz und Forsten hat im Mai ein neues Wolfsterritorium in Trusetal-Seligental ausgewiesen. Nachgewiesen sind dort ein Rüde und eine Fähe. Ob das Paar Welpen hat, ist unklar.

Um im Falle eines erstmaligen Wolfsrisses eine Entschädigung in Form einer Billigkeitsleistung nach

Veröffentlichung der BNetzA Biomasse-Ausschreibung: Ge­bots­ter­min 1. Ok­to­ber 2025

Gestern (27. August) hat die Bundesnetzagentur die Ausschreibung für Biomasseanlagen veröffentlicht: Bundesnetzagentur - Gebotstermin 1. Oktober 2025

Das sogenannte Biomassepaket hat bisher noch keine beihilferechtliche Genehmigung durch die EU-Kommission erhalten. Das bedeutet, die Ausschreibungsmenge

Webseminar der BLE zur EU-Entwaldungsverordnung (EUDR)

Damit sich alle EUDR-pflichtigen Marktbeteiligten auf die neue EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte vorbereiten können, bietet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Webseminare an. In diesen soll unter anderem erläutert werden, wie sich die neue Verordnung künftig auf die alltäglichen Arbeitsprozesse von großen und kleinen Unternehmen, in der vor- oder der nachgelagerten Lieferkette auswirkt und wie man sich am besten darauf vorbereiten kann.

Am 4. September wird von 10:00 bis 11:30 Uhr in einem kostenlosen Webinar näher darauf eingegangen, was die EUDR für die nationale Erzeugung von Soja, Rind und Holz bedeutet und was Waldbesitzer und landwirtschaftliche Betriebe in Deutschland tun müssen, um EUDR-konform zu handeln. Zudem soll die Umsetzung der EUDR in der HI-Tier-Datenbank vorgestellt werden.

Die Anmeldung zum Webseminar ist hier möglich (Hinweis: Scrollen Sie auf der Seiter weiter nach unten, um zu der Anmeldung für die Veranstaltung zu gelangen)

 

 

GAP 2028: Einheitliche Strategie statt Einzelinteressen

Die Geimsame Agrarpolitik (GAP) war stets von Überraschungen geprägt, doch die aktuelle Situation ist besonders. Am 16. Juli stellte die EU den Entwurf zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) und die neuen GAP-Regeln vor. Erstmals wird ab Herbst beides parallel diskutiert.

Am 26. August trafen sich die Landesbauernpräsidenten der ostdeutschen Bundesländer mit der EU-Abgeordneten Marion Walsmann, um das strategische Vorgehen zu den Kommissionsentwürfen ab 2028 zu beraten. Mit dabei: Peter Jahr, langjähriger Kenner der Agrarpolitik im Europaparlament, Vertreter des Deutschen Bauernverbandes (DBV) sowie des Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR).

 

Rücksicht macht Wege breit: Gemeinsam für gegenseitige Rücksichtnahme auf Feldwegen

Immer wieder kommt es bei der Nutzung von Feldwegen zum Treffen zwischen den Landwirten in Arbeit und der Freizeitnutzung durch Spaziergänger, Personen mit Hund oder Radfahrern. Auch wenn die meisten dieser Begegnungen harmonisch verlaufen, kommt es doch gelegentlich auch zu kleineren Konflikten. Freizeitnutzer schimpfen über breite Maschinen und den Staub, der zwangsläufig bei der Bewirtschaftung von Flächen abdriftet, Landwirte beschweren sich über zugeparkte Wege und Personen, welche die Wege nicht frei machen.

Um mehr Verständnis für die gemeinsame Nutzung der Feldwege, aber auch der Flur allgemein, zu generieren, gibt es seit 2018 die Aktion „Rücksicht macht Wege breit“, mit der alle Beteiligten zur gegenseitigen Rücksichtnahme animiert werden sollen. An geeigneten Stellen werden Schriftzeichen und Logos auf den Wegen angebracht, welche für ein gegenseitiges Miteinander werben.

In der vergangenen Woche haben der Thüringer Bauernverband (TBV), die Thüringer Tourismus GmbH, die VG Nesseaue, die Gemeinde Pferdingsleben, die Südzucker AG/Hofgut Friemar und die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen (AGFK) nun auch am Radweg um den Stausee Friemar die erste Markierung angebracht. Die Botschaft: Alle Wegnutzerinnen und -nutzer sollen aufeinander achten und besonders in Ernte- und Aussaatzeiten mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen rechnen. Gleichzeitig werden Landwirtinnen und Landwirte gebeten, mit angepasster Geschwindigkeit und ausreichendem Abstand an Radfahrenden und Fußgängern vorbeizufahren.

„Wir freuen uns dass diese Aktion landesweit so viel Anklang gefunden hat und sich ständig erweitert. Feldwege werden inzwischen vielfältig genutzt, es ist genug Platz für alle, wenn man fair und rücksichtsvoll miteinander umgeht“, so Martin Hirschmann, Regionalreferent beim TBV. 

Alle Initiatoren und Begleiter hoffen, dass auch weiterhin viele Kommunen den guten Beispielen folgen und Kennzeichnungen dieser Art anbringen, damit weiterhin ein verständnisvoller Umgang miteinander in der Flur gelebt wird.

18. Gemeinsame Tagung zur Schaf- und Ziegengesundheit

Tierhalter und Tierärzte sind am 25. September 2025 herzlich eingeladen, an der 18. Gemeinsamen Tagung zur Schaf- und Ziegengesundheit in der Bauernscheune in Bösleben teilzunehmen. Das Programm beinhaltet interessante Vorträge, unter anderem zum Themenkomplex Blauzungenkrankheit und liefert Einblicke in Tiergesundheits- und Managementfragen.

Veranstalter sind die Thüringer Tierseuchenkasse in Zusammenarbeit mit der Landestierärztekammer Thüringen, dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum sowie den Landesverbänden der Thüringer Schaf- und Ziegenzüchter.

Die Veranstaltung beginnt um 12:00 Uhr. Zuvor besteht die Möglichkeit ab 11:30 Uhr ein Mittagessen einzunehmen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20 € für Landwirte, Hobbyhalter und Behördenmitarbeiter.

Tierärzte zahlen 40 €. In den Kosten ist die Verpflegung inkludiert.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 01. September 2025 möglich.

Ansprechpartner:

Elke Kaiser (Thüringer Tierseuchenkasse)

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Tel.: +49 (0)3641 885 524

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

 

 

Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 530
Fax: +49 (0)361 262 532 25
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