Wochenbericht

Erntekrone an Bürgermeister übergeben: Landeserntedankfest in Bad Frankenhausen ausgewertet

Am 21. Oktober überreichten Dr. Wolfgang Peter, Vizepräsident des Thüringer Bauernverbandes und Sarah Brückner, Geschäftsführerin des Thüringer LandFrauenverbandes Matthias Strejc, Bürgermeister der Stadt Bad Frankenhausen eine Erntekrone, die nun einen festen Platz im Rathaus gefunden hat. Gefertigt wurde sie vom Ortsverein der LandFrauen Bad Frankenhausen. Der Ortsverein ist einer der jüngst gegründeten. Mit dem Binden der Erntekrone knüpfen die Landfrauen im Kyffhäuserkreis zugleich an eine der ältesten Traditionen der LandFrauen an.

Im Rahmen der Übergabe wurde das Thüringer Landeserntedankfest 2025 noch einmal gemeinsam ausgewertet. Sowohl für den Thüringer Bauernverband als auch für die Stadt Bad Frankenhausen war das Fest ein großer Erfolg: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen am 5. Oktober auf den Schlossplatz, um den ökumenischen Gottesdienst, das bunte Bühnenprogramm und den Bauernmarkt mit regionalen Produkten zu erleben.

In den Gesprächen wurde deutlich, dass das Landeserntedankfest eine starke öffentlichkeitswirksame Darstellung der Landwirtschaft, der Landfrauen, des Berufsstandes und des ländlichen Raumes ermöglicht hat. Der Dank galt allen Beteiligten, die mit großem Engagement dazu beitrugen, die Vielfalt der Thüringer Landwirtschaft sichtbar zu machen und den Austausch zwischen Stadt und Land zu fördern.

Mit der symbolischen Übergabe der Erntekrone wurde die Verbundenheit zwischen Landwirtschaft und Kommunen noch einmal unterstrichen – ein Zeichen der Dankbarkeit, Gemeinschaft und Zuversicht.

 

Jetzt noch Anmelden: Weiterbildung zur Bauernhofpädagogik

Am 23. Oktober startet die Weiterbildung zur Bauernhofpädagogik in der TZG Ernstroda. An insgesamt elf Seminartagen in drei Modulen werden Grundlagen zur Bauernhofpädagogik vermittelt, von Basisinformationen zu Recht, Sicherheit und Hygienebestimmungen bis hin zu individuell entwickelten Konzepten und Marketing werden umfangreiche Themen erläutert und besprochen. Konzepte werden geübt und erprobt, so dass jeder Teilnehmende bestärkt wird, Menschen für die Natur und die Landwirtschaft begeistern zu können. Es wird eine Methodenvielfalt vermittelt, wie die Landwirtschaft und ihre Abläufe im Jahreskreislauf interessant gestaltet werden können.

Fragen und Anmeldung richten Sie an Martina Blücher unter

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Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Verstärkung beim Bauernverband: Umstellungsberatung und Beratung zur CO2-Bilanzierung und zum Zertifikatehandel

Seit dem 1. Oktober verstärkt Celine Stieger in Vollzeit den Thüringer Bauernverband (TBV).

Nach ihrem Bachelorabschluss im Bereich Gärtnerischer Pflanzenbau an der Fachhochschule Erfurt hat Celine Stieger den Masterstudiengang Nachhaltiger Pflanzenbau in Forschung und Praxis im September erfolgreich abgeschlossen. Ergänzend dazu hat sie den Fernstudienkurs „Deutsches Umweltrecht“ an der Universität Koblenz-Landau absolviert. Bereits während des Masterstudiums war Celine Stieger für den TBV tätig und konnte dabei ihr jetziges Aufgabenfeld kennenlernen.

Im Referat Projekte & Beratung übernimmt Stieger die Umstellungsberatung für den Ökolandbau sowie die Beratung zur CO2-Bilanzierung und zum Zertifikatehandel. Darüber hinaus ist sie in mehreren Projekten des TBV eingebunden und steht Ihnen künftig auch bei Fragen zur FAN-App zur Verfügung.

Celine Stieger freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und den Austausch mit Ihnen.

Kontakt:

Celine Stieger

Projekte & Beratung

Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 532 35

mobil: +49 (0)173 156 10 02

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Weitere Geflügelpestfälle im Landkreis Greiz

Im Landkreis Greiz sind zwei weitere Ausbrüche der Geflügelpest nachgewiesen worden. Wie uns das Thüringer Sozialministerium (TMSGAF) mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Erreger des hochpathogenen aviären Influenzavirus (HPAI) vom Subtyp H5N1 in beiden Fällen bestätigt. Betroffen sind zwei Geflügelhaltungen mit jeweils rund 100 Tieren.

Die Betriebe befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den bereits Anfang Oktober betroffenen Haltungen und liegen innerhalb der bestehenden Schutzzone. Für beide galt bereits ein Aufstallungsgebot. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein Viruseintrag über Wildvögel – auch indirekt – wahrscheinlich.

Das zuständige Veterinäramt hat alle notwendigen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen eingeleitet. Die Tötung der betroffenen Bestände ist erfolgt und die bestehenden Sperrzonen werden im Zuge der neuen Fälle angepasst und zusammengeführt, wodurch sich die Fristen für die Schutz- und Überwachungszonen entsprechend verlängern.

Von den Sperrmaßnahmen betroffen bleiben neben dem Landkreis Greiz weiterhin Teile des Saale-Orla-Kreises sowie des Vogtlandkreises in Sachsen.

Betriebe in den betroffenen Regionen werden gebeten, auf aktuelle Informationen der zuständigen Veterinärämter zu achten und ihre Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen – insbesondere, wenn der Kontakt zu Wildvogelbeständen z.B. aufgrund räumlicher Nähe zu Gewässern gegeben ist.

Weitere Informationen zur aktuellen Geflügelpestlage in Thüringen stellt das TMSGAF auf seiner Homepage bereit.

 

Landwirtschaftliches Verbändegespräch im Thüringer Agrarministerium

Beim landwirtschaftlichen Verbändegespräch im Thüringer Agrarministerium standen die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 und die geplante EU-Wiederherstellungsverordnung im Mittelpunkt. Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John kritisierte die geplante Kürzung der EU-Agrarförderung von derzeit 387 auf 294 Milliarden Euro deutlich. Eine ausreichende Finanzierung der GAP sei unerlässlich, um Einkommen, Investitionen, Umweltmaßnahmen und den ländlichen Raum zu sichern. Thüringen erhält derzeit rund 270 Millionen Euro jährlich aus der GAP. Der Freistaat unterstützt daher die Forderung der Agrarministerkonferenz, das Fördervolumen mindestens auf heutigem Niveau zu halten.

Auch die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur sieht Boos-John kritisch. Zwar teile man das Ziel des Biodiversitätsschutzes, doch seien Zeitplan, Finanzierung und Umsetzung realitätsfern und würden zusätzliche Belastungen für die Betriebe mit sich bringen.

Ein weiteres Thema war der Umgang mit dem Wolf. Boos-John forderte, den von der EU abgesenkten Schutzstatus des Wolfes zügig in deutsches Recht zu überführen, um in Problemregionen gezielte Maßnahmen zu ermöglichen.

Am Gespräch nahmen neben dem Thüringer Bauernverband (TBV) auch der Landesverband Gartenbau, die Interessengemeinschaft der Thüringer Schweinehalter, der Verband der Familienbetriebe Land und Forst Sachsen und Thüringen sowie der Thüringer Ökoherz teil.

Die Thüringer LandFrauen haben gemeinsam mit TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner im Anschluß an das Gespräch die Chance genutzt, die neue Erntekrone an das Thüringer Agrarministerium zu übergeben.

 

Biogasfachtagung: Biogas zwischen Politik und Praxis

Unter dem Titel „Biogas zwischen Politik und Praxis“ bringt die zweite Biogasfachtagung in diesem Jahr aktuelle politische Entwicklungen, regulatorische Vorgaben und praktische Erfahrungen aus der Biogas- und Biomethanbranche zusammen.

Im Mittelpunkt stehen die Folgen von Koalitionsvertrag, Biomassepaket und RED III, die neuesten Erkenntnisse aus Umweltgutachterberichten sowie die Bedingungen für eine erfolgreiche Biogasproduktion nach dem EEG. Ergänzt wird das Programm durch Praxisberichte zur Flexibilisierung, zur Emissionsminderung und zur Biomethaneinspeisung.

Ein Grußwort des Thüringer Energieministeriums durch Tilo Kummer rundet die Veranstaltung ab und unterstreicht die politische Relevanz der Themen.

Die Tagung findet am 19. November im Bürgerhaus Apfelstädt statt und bietet eine Plattform für Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Praxis, um Chancen und Herausforderungen der Branche zu diskutieren und konkrete Lösungsansätze zu beleuchten.

Die Anmeldung zur Veranstaltung sowie den Veranstaltungsflyer finden Sie hier

 

Aufforderung zur Nachweisführung KULAP

Aktuell versenden die Agrarförderzentren an ausgewählte Betriebe die Aufforderung zur Nachweisführung der KULAP-Verpflichtung laut KULAP-Förderrichtlinie (spezifische Forderungen finden sich in Anhang 12). Dabei wurden aus dem Pool der KULAP-Verpflichtungen Förderobjekte stichprobenartig ausgewählt. Es kann passieren, dass

 

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99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 530
Fax: +49 (0)361 262 532 25
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