Wochenbericht

Einladung zur Abschlussveranstaltung des Projektes CAP4GI – GAP für vielfältige Landschaften in Thüringen

Seit drei Jahren ist die Wildtierland Hainich gGmbH Praxispartner eines spannenden Forschungsprojektes, das sich zum Ziel gesetzt hat, das Potenzial der Gemeinsamen Agrarpolitik für den Erhalt der Artenvielfalt besser zu nutzen. Projektpartner sind das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung/Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (UFZ/iDiv), die Universität Rostock, der Deutsche Naturschutzring, die adelphi research gGmbH und die Bodensee-Stiftung. Der Thüringer Bauernverband hat das Projekt unterstützt.

Im Austausch mit Landwirtinnen und Landwirten in den Regionen Eichsfeld, Thüringer Becken und Ostthüringer Buntsandsteingebiet hat die Wildtierland Hainich gGmbH Verbesserungsvorschläge für die Agrarumweltförderung entwickelt, um sie für Landwirtinnen und Landwirte attraktiver und für die Artenvielfalt effektiv zu gestalten.

Zur Abschlussveranstaltung des „Projektes CAP4GI – GAP für vielfältige Landschaften“ am 12. März werden Prof. Dr. Lakner (Universität Rostock) und Dr. Ronald Brudler (Wildtierland Hainich gGmbH) die Ergebnisse zusammenfassen und zur Diskussion stellen. Marika Richter (Agrargenossenschaft Bucha) und Ralf Voit (Agrar Geroda) werden von ihren Umweltprojekten berichten und auf Schwierigkeiten der Umsetzung eingehen. Weitere Beiträge und viel Raum für Austausch und Diskussion runden die Veranstaltung ab.

Das Programm finden Sie hier.

Eine fristgerechte Anmeldung bis zum 10. März 2025 an Dr. Ronald Brudler (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) ermöglicht eine optimale Veranstaltungsplanung.

 

Online-Seminare zur Maul- und Klauenseuche

Am 3. und 4. Februar findet jeweils ein Online-Seminar des Netzwerk Fokus Tierwohl zum Thema Maul- und Klauenseuche statt. Die Veranstaltungen richten sich speziell an Klauentierhalter aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Die Anmeldung und Tagesordnung finden Sie hier:

3. Februar 2025 von 18:00 bis 19:45 Uhr: Maul- und Klauenseuche – Epidemiologie, Maßnahmen und wirtschaftliche Auswirkungen

4. Februar 2025 von 18:00 bis 19:45 Uhr: Maul- und Klauenseuche – Biosicherheitsmaßnahmen in Nutztierställen

Thüringer Tierwohlförderung: Frist zur Einreichung des Verwendungsnachweises beachten

Thüringer Tierhaltungsbetriebe, die am Förderprogramm "T(h)ür Tierwohl" teilnehmen, müssen laut der Förderrichtlinie einen Verwendungsnachweis für das vergangene Verpflichtungsjahr (in diesem Fall also für 2024) bei der Antrags- und Bewilligungsbehörde vorlegen. Im Verwendungsnachweis listen die Betriebe bzw. Tierhalter auf, welche Tiere in den jeweiligen beantragten und bewilligten Fördereinheiten im Jahr 2024 gehalten wurden. Dabei ist darauf zu achten, dass jede Tierbewegung, wie z. B. Zu- und Abgänge, Gruppen- und Weidewechsel tagaktuell dokumentiert werden muss.

Folgende Fristen (= Ausschlusstermine) sind hierbei zu beachten:

28. Februar 2025 – Fristende zur Einreichung eines Verwendungsnachweises für die Maßnahmengruppe Rind und Schwein

15. Mai 2025 – Fristende zur Einreichung eines Verwendungsnachweise für die Maßnahmengruppe Genetische Ressourcen

Die Einpflegung dieser Daten erfolgt über das Portal PORTIA.

Nutzen Sie jetzt die Zeit, um alle Informationen für die tagaktuelle Nachweisführung (Verifizierungsnachweis, Bestandsdokumentation, Weidetagebücher, Stallbücher, Stallkarten für die Fördereinheiten) aufzuarbeiten.

Die fristgerechte Vorlage eines Verwendungsnachweises ist Voraussetzung für eine Auszahlung der Fördergelder.

Praktiker-Workshop „Wasserschonende Landwirtschaft“

Am 30. Januar fand in den Räumlichkeiten des Lehr- und Versuchszentrums Gartenbau in Erfurt der Praktiker-Workshop zur wasserschonenden Landwirtschaft statt. In der Vergangenheit lag der Schwerpunkt beim Gewässerschutz. Mit der Gewässerschutzkooperation ermöglichte das Thüringer Umweltministerium jahrelang landwirtschaftlichen Betrieben an kostenlosen Beratungen im Bereich "Erosionsschutz" und "N-Management" teilnehmen zu können. Die letzten Trockenjahre zeigten eindrücklich, wie sehr die Landwirtschaft, der Gemüse- und Obstbau sowie der Forst vom Wetter und insbesondere vom Niederschlag abhängig sind.

Nach einer Vorstellungsrunde erfolgte der Einstieg in die Entwicklung des Klimas in Thüringen. Die Jahresmitteltemperatur steigt konstant. Das bedeutet zum einen eine Zunahme von heißen Tagen (Tageshöchsttemperatur über 30 Grad Celsius) und eine deutliche Abnahme von Frosttagen. Darüber hinaus verändern sich die Niederschlagsangebote und die Verteilung von Niederschlägen hin zu mehr Starkregen in kurzer Zeit. Der bekannte ergiebige und anhaltende Landregen wird seltener. Die wasserwirtschaftliche Verwaltung hat zum einen die Aufgabe Wasser- und insbesondere Trinkwasservorräte langfristig zu erhalten, Oberflächengewässer zu schützen und Ansätze für die Politik zu liefern, wie Wasserressourcen zukünftig geschont werden können. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit der Landwirtschaft und der landwirtschaftlichen Verwaltung und der des Gartenbaus Maßnahmen zu diskutieren, die dazu dienen mit der Ressource Wasser bewusster umzugehen und den Wasserbedarf im Bereich der Land-, Gemüse- und Obstwirtschaft auf ein gesundes Maß zu steuern. Dazu wurden ganz unterschiedliche Betriebe aus dem Bereich Land-, Gemüse- und Obstwirtschaft eingeladen, um mit der wasserwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Verwaltung des Freistaates Thüringen gemeinsam zu diskutieren. Über Impulsvorträge von Praktikern konnten sehr aufschlussreiche Diskussionen geführt werden. Es zeigte sich einmal mehr, dass es keine Lösung "auf den Punkt" gibt, sondern das viele kleine Bausteine zum Ziel führen werden.

Über detaillierte Ergebnisse und den weiteren Werdegang wird gesondert informiert.

 

Breitbandausbau fehl am Platz?

Im letzten Fachausschuss Agrarstruktur und Nebenerwerbslandwirtschaft beim Deutschen Bauernverband Mitte Januar hat Sven Butler vom Gigabitbüro des Bundes angeboten, bei der Breitbandanbindung von landwirtschaftlichen Betrieben in unterversorgten Gebieten (graue Flecken/weiße Flecken)

 

Thüringens Agrarministerin über das weitere Vorgehen bei der Einführung des Flächenregisters - Regierungsmedienkonferenz live verfolgen!

In der morgigen Regierungsmedienkonferenz, Dienstag, 28. Januar, informiert Thüringens Agrarministerin Colette Boos-John ab 13 Uhr über das weitere Vorgehen bei der Einführung des Flächenregisters. 

Weiterhin stellt Finanzministerin Katja Wolf die Aufgaben und Ziele der Haushaltsstrukturkommission vor. 

Die Regierungsmedienkonferenz kann live verfolgt werden unter: https://thueringen.de/rmk-livestream.

Grundsteuerreform – Widerspruch gegen Grundsteuerbescheide und neuer Musterpachtvertrag

Mittlerweile erhalten die ersten Flächeneigentümer ihre Grundsteuerbescheide von den Kommunen. Dies nehmen wir zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Bescheide gründlich geprüft werden sollten. Soweit Sie bereits gegen den Grundsteuerwert- und den Grundsteuermessbescheid Einspruch eingelegt haben, sollten Sie auch einen Widerspruch gegen den Grundsteuerbescheid einlegen, damit dieser nicht rechtskräftig werden kann. Man sollte dabei

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99094 Erfurt

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