Wochenbericht

Kärcher Aktion 2025: Sonderaktion für Mitglieder im Thüringer Bauernverband

Im Rahmen der laufenden Sonderaktion mit dem Thüringer Bauernverband können Mitglieder unterschiedliche Kärcher Aktionsgeräte erwerben. Die Individuellen Reinigungslösungen speziell für den landwirtschaftlichen Betrieb umfassen Hochdruckreiniger mit umfangreichem Zubehör, AFP-förderfähige stationäre Melkstandreiniger, Reinigungslösungen zum Reinigen von Feldspritzen auf dem Feld, ACD konforme Silosauger und Solarzellenreiniger. Die effektiven Reinigungssysteme und die robusten Maschinen sind ideal für den Dauereinsatz zu einem exklusiven Sonderpreis und eine zusätzliche Garantieverlängerung auf 24 Monate!

Auf der Homepage des Thüringer Bauernverbandes unter Meine Vorteile/Kärcher werden die Modelle der angebotenen Reinigungsgeräte detailliert vorgestellt.

 

Bewertung des DBV zum Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD

Nach einer ersten Einschätzung nach Veröffentlichung des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD hat der Deutsche Bauernverband (DBV9 noch einmal eine erweiterte Einordnung inklusive des Aufzeigens von Handlungsbedarfen erstellt.

Arbeitsgruppe Wolf hat getagt

Am 15. April 2025 trat die Arbeitsgruppe (AG) Wolf des Thüringer Bauernverbandes in der Landesgeschäftsstelle in Erfurt zusammen. Die aktuellen Entwicklungen auf EU- und Bundesebene sowie die zunehmende Zahl an Wolfsichtungen und Rissen bei Nutztieren und Wildtieren im Freistaat boten Anlass zur Einberufung der AG. Zu Beginn der Sitzung erhielten die Teilnehmenden einen Einblick, in wie weit der Wolf und die Weidetierhaltung Eingang in den Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gefunden haben. Konkret wird in diesem angekündigt, dass der EU-Vorschlag zur Herabsetzung des Schutzstatus zeitnah in nationales Recht umgesetzt werden soll und eine Änderung im Bundesnaturschutzgesetz zur rechtssicheren Entnahme geplant ist. Weiterhin wird angestrebt, den Wolf ins Bundesjagdrecht aufzunehmen – ein längst überfälliger Schritt. Entscheidend ist hierbei, dass die Aufnahme ins Jagdrecht mit einer Neubewertung des Erhaltungszustandes und einer klaren rechtlichen Grundlage für Entnahmen verknüpft wird, ansonsten hat die Aufnahme ins Jagdrecht keine Wirkung. Zu weiteren aktuellen Entwicklungen auf Bundesebene führte Mauritia von Glasenapp, Referentin Projekt Forum Zukunft der Weidetierhaltung vom Deutschen Bauernverband, aus und ging dabei auch darauf ein, wie andere europäische Länder mit dem Wolf umgehen.

Der Zustand in Thüringen wurde durch Olivia Meyer, Referentin beim TBV, vorgestellt. Demnach gibt es, laut den Daten des Kompetenzzentrums Wolf, Biber, Luchs nach zu urteilen, derzeit in Thüringen 21 dauerhaft ansässige Wölfe in vier Territorien (Ohrdruf, Neustadt am Rennsteig, Ilfeld und Hainich). Zählt man die Anwesenheit durchziehender Wölfe aus benachbarten Bundesländern mit dazu, dürfte die tatsächliche Anzahl an Wölfen in Thüringen deutlich höher liegen. Im Hinblick auf die damit verbundenen Schadensereignisse bei Nutztieren sind zum Stichtag 08.04.2025 in diesem Jahr bereits 44 Meldungen beim Kompetenzzentrum eingegangen. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2024 waren es 51 Meldungen.

Damit die Statistik den tatsächlichen Stand widerspiegelt, bedarf es der Meldungen von Schadensereignissen – egal ob im landwirtschaftlichen Betrieb oder im privaten Umfeld. Alle Vorfälle müssen dem Kompetenzzentrum Wolf, Biber, Luchs gemeldet werden, auch wenn dies mit einer deutlichen Mehrarbeit verbunden ist.

Ihre Meldung ist von zentraler Bedeutung – aus drei wichtigen Gründen:

I. Vollständige Rissstatistik:

Nur gemeldete Fälle fließen in die offizielle Statistik des Kompetenzzentrums ein. Diese Daten sind entscheidend, da in diesem Jahr gegenüber der EU-Kommission der Erhaltungszustand des Wolfs gemeldet wird. Eine realistische Einschätzung der Situation ist nur möglich, wenn alle Risse erfasst sind. Dazu zählen neben den Nutztierrissen auch solche bei Wildtieren. Auch diese müssen sich in der Statistik wiederfinden!

II. Anspruch auf Entschädigung:

Eine finanzielle Entschädigung erhalten nur Halter, die den Riss offiziell melden und nachweislich die Vorgaben zum Herdenschutz erfüllt haben. Wer nicht meldet, verzichtet auf mögliche Unterstützung!

III. Grundlage für künftige Entscheidungen:

Jede einzelne Meldung trägt dazu bei, politische und fachliche Entscheidungen zum Wolfsmanagement besser zu fundieren.

Ihr Mitwirken zählt – für mehr Schutz, mehr Transparenz und eine sachgerechte Weiterentwicklung der Weidetierhaltung im Freistaat.

 

Anhand der Beiträge aus dem Kreis der Anwesenden werden nun weitere Schritte geplant und in den nächsten Wochen ausgeführt. Welche das im Einzelnen sind, wird zu gegebenem Zeitpunkt bekannt gegeben.

 

 

Veranstaltung: Vor- und Nachteile der Strip-Till-Technologie

Zum Thema „Nachhaltige Sicherung der Ressource Boden durch die Ausprägung der Strip-Till-Technologie als einheitliches Bewirtschaftungskonzept im Ackerbau“ findet am 29. April 2025, ab 09:30 Uhr eine Veranstaltung bei der Elxlebener Feldfrucht KG, Kirchheimer Straße 152 in 99334 Elxleben bei Arnstadt statt.

Der gastgebende Betrieb sowie weitere Praktiker aus Mitteldeutschland berichten über ihre mehrjährigen Erfahrungen auf unterschiedlichen Böden mit dieser neuen Technologie des Ackerbaus. Neben diesen Kurzvorträgen ist eine ausführliche Podiumsdiskussion vorgesehen. Nach der Mittagspause findet eine Flurfahrt mit Bussen zu den Beständen statt.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

Stellungnahme des DBV zur Anpassung der TA-Luft

Mit der Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA-Luft) wurde ein zentrales Regelwerk zur Verringerung der Emissionen und Immissionen von Luftschadstoffen geschaffen. Sie legt den Stand der Technik für fast 50.000 genehmigungsbedürftige Anlagen in Deutschland fest.

Klausur der ostdeutschen Bauernverbände

Die ostdeutschen Landesbauernverbände (LBV) Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen trafen sich traditionell vor Ostern in Brandenburg, um strategische Diskussionen zur aktuellen Agrarpolitik und zu innerverbandlichen Entwicklungen zu führen. 

Treffen dieser Art sind essenziell, um die Interessen der ostdeutschen Landwirtschaft zu bündeln und öffentlichkeitswirksam zu vertreten. Denn die aktuell diskutierte „Vision der Landwirtschaft und Ernährung“ in Europa von EU-Kommissar Christophe Hansen nimmt größere Landwirtschaftsbetriebe und die zukünftige Ausgestaltung der Ausgleichszahlungen für diese ins Visier. 

Die LBV Ost setzen sich vehement dafür ein, dass die Leistungsfähigkeit dieser Betriebe sowohl in Bezug auf Effizienz, Klimaanpassungsfähigkeit und Tierwohl als auch hinsichtlich der sozialen Strukturen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ab 2028 berücksichtigt wird.

Übergabe Bildungs-Forderungskatalog an Ministerin Boos-John

Am 16. April besuchte die Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum Colette Boos-John den Bildungscampus in Schwerstedt.

An diesem Tag kämpften die besten Auszubildenden des zweiten Lehrjahres um bestmögliche Platzierungen im Landesentscheid Landwirtschaft und Tierwirtschaft des Berufswettbewerbes. Die Sieger gehören nun zur Vertretung Thüringens im Bundesentscheid.

Im Zuge der Prämierung der Landesbesten des Berufswettbewerbes durch Ministerin Boos-John nutzte die Vizepräsidentin des Thüringer Bauernverbandes (TBV) Doreen Rath die Gelegenheit und übergab ein Forderungspapier des Berufsstandes für den Bereich Bildung. Diese Forderungen waren das Ergebnis der Arbeit des Fachausschuss Bildung des TBV und der diesjährigen Klausurtagung des Präsidiums des TBV.

Aufgrund der differenten Zuständigkeitsstruktur im Bereich Bildung ist geplant, die Forderungen auch dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur vorzulegen.

 

Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 530
Fax: +49 (0)361 262 532 25
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Kontakt
1000 Zeichen noch.