Wochenbericht

VLT auf den Grünen Tagen Thüringen: Besuchen Sie uns!

Zu den Grünen Tagen Thüringen begrüßt Sie der Verband der Landtechnik (VLT) herzlich am Gemeinschaftsstand des Verbands Landtechnik, Baumaschinen und Metallverarbeitung Thüringen e.V. auf dem Freigelände der Messe Erfurt. Innovativ und und professionell präsentiert sich der VLT mit:

  • einer großen Ausstellung und Vorführung der neuesten Land-, Bau- und Kommunaltechnik sowie Technik der Innenwirtschaft
  • einer Präsentation des modernen Berufsbildes Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in
  • Karriereberatung: Zur beruflichen Orientierung bietet der Verband Landtechnik, Baumaschinen und Metallverarbeitung Thüringen e.V. eine Berufsweg- und Karriereberatung an

Weitere Informationen gibt es hier und unter www.vlt.landbautechnik.de 

Kfz-Absicherung des eigenen Fuhrparks – was alles passieren kann

In der Landwirtschaft und im Gartenbau sind Fahrzeuge vielfältigen Gefahren ausgesetzt. Die Kfz-Versicherungen der R+V rüstet ihre Fahrer gegen fast jedes Unglück.

Mit fünf Millionen versicherten Fahrzeugen gehört die R+V zu den größten Kfz-Versicherern am deutschen Markt. Für Unternehmen im grünen Bereich hat sie passgenaue Lösungen zur Hand und ist damit im Ernstfall für ihre Kunden zur Stelle:

Die richtige Absicherung, wenn es drauf ankommt

  • Wer viel auf dem Feld unterwegs ist, läuft Gefahr, die Flora, Fauna oder Gewässer zu beschädigen: Kommt das Fahrzeug von der Straße oder dem Wirtschaftsweg ab, kann bei einem Unfall Öl austreten und Gewässer verunreinigen. Umweltschäden wie diese, die öffentlich-rechtliche Ansprüche betreffen, sind in der Kfz-Haftpflichtversicherung der R+V bereits enthalten.
  • Vor allem in ländlichen Regionen begegnen Dämmerungs- und Nachtfahrer regelmäßig den verschiedensten Tieren, die ihren Weg kreuzen. Die R+V-Teilkaskoversicherung sichert Fahrzeughalter gegen Wildunfälle und viele weitere Schäden ab, die durch Tiere und Naturgewalten entstehen – unter anderem gegen Brand und Explosion, Stürme und viele Tierbissschäden.
  • Auch aus einer kleinen Unachtsamkeit kann eine hohe Rechnung entstehen. Vor den finanziellen Folgen, die durch selbstverursachte Unfälle oder mutwillige Beschädigung anderer entstehen, schützt die R+V-Vollkaskoversicherung.

Für Betriebe mit mehreren Fahrzeugen bietet die R+V noch preisgünstigere und einfachere Varianten für Haftpflicht-, Teilkasko- und Vollkaskoversicherungen:

Die R+V-BranchenPolice für Betriebe mit mindestens drei Fahrzeugen ermöglicht günstige Schadenfreiheitsrabatt-Einstufungen für Pkw und Nutzfahrzeuge.

Bei der R+V-FlottenPolice für Betriebe mit zehn bis 30 Fahrzeuge können Kunden je nach bisherigem Schadensverlauf einen Beitragssatz von bis zu 30 Prozent für den gesamten Fuhrpark und sogar neu hinzukommende Fahrzeuge erreichen.

 

Wir beraten Sie gerne zu den R+V-Policen

Kontaktieren Sie hierzu Ihren Berater Jens Gießler per E-Mail unter  vDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder telefonisch unter +49 361 262 53 801.Weitere Informationen erhalten Sie auf www.ruv.de unter dem Reiter Firmenkunden.

TBV-Forum zur Grundsteuerreform am 27. September

Im Rahmen der Landwirtschaftsmesse Grüne Tage Thüringen veranstaltet der Thüringer Bauernverband am 27. September ab 14 Uhr ein Forum zum Thema „Aktuelles zur Grundsteuerreform aus der Perspektive von Pächtern, Finanzverwaltung und Kommunen“ im Carl-Zeiss-Saal, Congress Center der Messe Erfurt.

Interessierte sind herzlich eingeladen teilzunehmen, Fragen zu stellen und sich in die Diskussion einzubringen.

Weitere Information zur Veranstaltung gibt es hier.

Erfolg für den Berufsstand - Stoffstrombilanz ausgesetzt

In der vergangenen Woche zeigte der Thüringer Bauernverband (TBV) erneut Präsenz zur Agrarministerkonferenz (AMK) in Oberhof. Für zwei Tage errichtete der TBV vom 12. bis 13. September ein Landwirte-Camp vor dem Tagungshotel. Mit einem „Schilderwald“ zum Bürokratiedschungel, Strohballen und Trettraktoren, Gummistiefeln und Plakaten machte die berufsständische Vertretung auf ihre, seit den Bauernprotesten im Dezember 2023 noch immer bestehenden Forderungen an Bund und Land aufmerksam. Zudem wurden die 194 Forderungen zum Bürokratieabbau an Ballons gebunden, die in die Luft flogen, im Himmel verpufften oder wieder herunterfielen und hoffentlich auf "fruchtbaren Boden" landeten. Und die Proteste in den verschiedensten Formen sowie die Gesprächsrunden zum Bürokratieabbau auf Landesebene haben ihre Wirkung nicht verfehlt.

Wesentliche Forderungen wurden nun im Ergebnis der AMK umgesetzt: Die aktuelle Stoffstrombilanzierung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt ausgesetzt. Die dafür ersatzweise geplante Nährstoffbilanz wird es in absehbarer Zeit nicht geben, so Thüringens Landwirtschaftsministerin Susanna Karawanskij und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir im Gespräch mit Vizepräsident Dr. Lars Fliege und weiteren Landwirten des TBV am vergangenen Freitag.

Er freue sich, erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir, dass die Länder auf der Herbstkonferenz der Agrarministerinnen und Agrarminister in Oberhof auf das Angebot des Bundes eingegangen sind, die Verordnung aufzuheben. Dieses Angebot hatte man den Ländern bereits im Juli im Bundesrat unterbreitet, so Özdemir weiter. Damals fiel die Novelle des Düngegesetzes, mit der unter anderem eine verschärfte Stoffstrombilanzierung geregelt werden sollte, durch den Bundesrat. Auf das Angebot gemeinsam eine neue Nährstoffbilanzierung zu erarbeiten, ließen sich die Länder nicht ein und warfen dem Bundesministerium vor, lediglich eine „Umetikettierung“ zu betreiben. Mit einem einstimmigen Beschluss forderten die Agrarministerinnen und Agrarminister der Länder Özdemir jetzt auf, zügig eine Monitoring-Verordnung zur Düngeverordnung vorzulegen. Anders als bei der Stoffstrombilanzierung kann damit schlaggenau und einzelbetrieblich das Stickstoffmanagement abgebildet und verursachergerecht bewertet werden. Erwartet wird, dass der Bund in Kürze den Vermittlungsausschuss anruft. So könnte dann das im Bundesrat an der Stoffstrombilanz gescheiterte Düngegesetz, dass auch die Grundlage für eine Monitoringverordnung bildet, verabschiedet werden. Özdemir zufolge sollen die Regeln für das Monitoring mit der EU-Kommission unter Einbeziehung der Länder erarbeitet werden.    

Weitere kleine Schritte hin zum Bürokratieabbau, auf die sich Bund und Länder auf der AMK einigten, sind etwa die Verlängerung der Fristen von Aufzeichnungspflichten für Düngemaßnahmen und eine Reduktion von Dokumentations- und Informationspflichten bei der Tierhaltung. Das schließt die Vereinheitlichung der Alters- und Größenklassen und -kategorien sowie Meldetermine in der Schweinehaltung oder die Verkürzung der einschlägigen Zweckbindungsfristen für investive Maßnahmen ein. Diese soll der Bund nun als nächsten Schritt umsetzen, erklärte Karawanskij.

Weitere Themen, mit denen sich die AMK beschäftigte, waren etwa die Kosten und das Management der Afrikanischen Schweinepest oder die EU-Verordnung für entwaldungsfreie Lieferketten (EUDR). Özdemir hat die EU-Kommission aufgefordert, den Anwendungsstart der EUDR um ein halbes Jahr auf den 1. Juli 2025 zu verschieben, was bei den Ländern auf Zustimmung traf.

Einstimmig forderten die Länder den Bund auf, über den Klima- und Transformationsfonds Mittel für Maßnahmen gegen die Waldkrise sicherzustellen.

Ein weiterer Schwerpunkt galt dem Risikomanagement in der Landwirtschaft durch Mehrgefahrenversicherungen. Hier fordern die Länder den Bund auf, sich über die GAK an der Finanzierung geförderter Versicherungsprämien zu beteiligen. Auch erwarten die Länder, dass Özdemir EU-Nothilfen für die vom Frost geschädigten Obst- und Weinbauern nach Deutschland lenkt.

Alle Ergebnisse der AMK können Sie hier nachlesen. Das endgültige Ergebnisprotokoll wird zeitnahe hier nachzulesen sein.

Alles in allem haben die Proteste der Landwirte einiges in Bewegung gebracht. Die Stoffstrombilanz auszusetzen, war eine zentrale Forderung des Berufsstandes. Mit Nachdruck hat der TBV mit seinen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern immer wieder in Gesprächsrunden, mit Protesten und Aktionen darauf hingewirkt. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die uns dabei geholfen haben und hoffen auf weitere tatkräftige Unterstützung aus dem Berufsstand. Gemeinsam bleiben wir dran und sehen den Prozess an Veränderungen damit erst am Anfang – wir machen weiter.

 

Neues zum Leitungsvorhaben 12 von Vieselbach über Eisenach nach Mecklar

Das Leitungsvorhaben 12 nach Bundesbedarfsplangesetz sieht laut Bundesnetzagentur „die Umbeseilung einer bereits bestehenden 380-kV-Freileitung zwischen Vieselbach in Thüringen und Mecklar in Hessen vor. Hierzu ist im westlichen Teil ein Austausch der alten Leiterseile durch neue Hochtemperaturleiterseile sowie Mastanpassungen geplant. Ziel des Vorhabens ist es, die Übertragungskapazität zwischen den beiden Bundesländern zu erhöhen und die Verbindung der Netzgebiete von 50Hertz und TenneT zu verbessern. Dies dient dem Transport von überschüssiger Energie aus den ostdeutschen in die süddeutschen Länder. Das Vorhaben steht bereits seit 2013 im Bundesbedarfsplan.

Der Abschnitt A beginnt am Umspannwerk Vieselbach, umgeht zunächst den Ballungsraum Erfurt süd­östlich, verläuft dann weiter Richtung Westen, passiert Gotha nördlich und führt weiter westlich bis zum Umspannwerk Eisenach. Von dort verläuft die Trasse weiter in westlicher Richtung. Der Abschnitt endet an der Grenze zwischen den Regelzonen von TenneT und 50Hertz (Mast 134) in unmittelbarer Nähe zur thüringisch-hessischen Landesgrenze.

Die Bundesnetzagentur hat am 14. August den Planfeststellungsbeschluss erlassen. 50 Hertz kann nun mit dem Bau beginnen. 

Unterschriftenaktion gegen das Tierschutzgesetz

Noch bis zum 20. September ist es möglich, sich für die vom Deutschen Bauernverband und den Landesbauernverbänden ins Leben gerufene Unterschriftenaktion gegen die geplante Änderung des Tierschutzgesetzes einzutragen. Ihre aktive Teilnahme ist von größter Bedeutung!

Informationen zur Aktion und die Möglichkeit zur Unterzeichnung finden Sie hier.

Agrarministerkonferenz in Oberhof - Forderungen der Landwirte ungehört

Nach den Bauerndemonstrationen, die sich gegen die Agrardieselkürzung und die Streichung der Steuerbefreiung von land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeugen richteten, erarbeitete der Thüringer Bauernverband (TBV) Anfang Februar Forderungen des Berufsstandes an Land und Bund. Denn während den Demonstrationen wurde schnell klar, hier hat sich etwas angestaut, was weit über den Agrardiesel hinausgeht.

Im März bündelte der Bund all die Forderungen und Vorschläge der Landwirte – u.a. zum Bürokratieabbau, zur Steuerbefreiung für Biokraftstoffe, für eine steuerliche Entlastungen durch Risikoausgleichsrücklage und nicht nur Gewinnglättung, für ein Auflagenmoratorium/Programm zur Wiederherstellung von Wettbewerbsfähigkeit, zukünftig keine neuen Auflagen zu schaffen bzw. Auflagen abzubauen. Die insgesamt 194 Vorschläge wurden kategorisiert (Kat. 1 - 5) und per 28. März an die Länder zurückgespiegelt. Bezeichnend ist, dass 41 Vorschläge in die Kategorie "abgelehnt" fallen und 77 Vorschläge in die Kategorie "prüfen", wobei unklar ist, was das genau bedeutet. Im Ergebnis wurden jedoch mehr als 50 Prozent der Vorschläge einfach „wegsortiert“.

Ende Mai fanden drei, vom TBV angeregte, Gesprächsrunden zum Bürokratieabbau auf Landesebene statt, welche am 19. Juni in einer Abschlussrunde mündeten. Fazit: Die Verbändebeteiligung hat stattgefunden, teilweise wurden Themenbereiche jedoch nur angerissen. Mit dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft besteht Einigkeit, dass es Folgetermine ab Herbst geben muss, um weitere Bürokratieabbaumöglichkeiten zu diskutieren, aber auch um einen Zwischenstand des Bürokratieabbaus zu besprechen. „Hier wurde viel und konstruktiv miteinander gesprochen und gearbeitet, umgesetzt wurde davon bisher jedoch wenig. Von Bürokratieabbau ist nichts zu spüren. Das ist mehr als unbefriedigend“, findet der TBV. Die Diskussionen und Gespräche des TBV auf Landesebene erscheinen zielorientiert, ob sie jedoch in einem für die Landwirtinnen und Landwirte guten Ergebnis münden, muss sich noch zeigen.

Die Gespräche auf Bundesebene zu den gestellten Forderungen der Landwirte haben wenig bis gar nichts gebracht.

Daher errichtet der TBV zur Agrarministerkonferenz (AMK), die vom 12. bis 13. September in Oberhof stattfindet, erneut ein Landwirte-Camp vor dem Tagungshotel. Mit einem „Schilderwald“ zum Bürokratiedschungel, Strohballen und Trettraktoren, Gummistiefeln und Plakaten macht die berufsständische Vertretung auf ihre seit den Bauernprotesten im Dezember 2023 noch immer bestehenden Forderungen an Bund und Land aufmerksam. Zudem werden unsere 194 Forderungen zum Bürokratieabbau an Ballons gebunden, in die Luft fliegen, im Himmel verpuffen oder wieder herunterfallen und hoffentlich auf "fruchtbaren Boden" landen.

Hintergrund:

Von dem Wunsch nach „one in one out“ ist die Wirklichkeit weit entfernt – in langwierigen Prozessen tauchen zehn neue Regelungen auf, bevor eine gelöscht wird. Bürokratieaufbau kostet Zeit, Bürokratieabbau noch viel mehr. Die Mühlen mahlen einfach zu langsam. Zumal für die Landwirte bereits heute weiterer Aufbau an Bürokratie droht, hier sind u.a. die ab 01. Januar 2025 gültigen sozialen Konditionalitäten zu nennen. Aber auch die Vereinfachungen durch die Digitalisierung, Stichwort Flächenregister, kosten die Thüringen Landwirte momentan mehr Nerven und Zeit, als dass sie Entlastung bringen. Hier muss Veränderung mit Augenmaß angegangen werden.

 

PDF-Download Bürokratieabbau auf Landesebene

PDF-Download Bürokratieabbau auf Bundesebene

PDF-Download Bürokratieabbauforderungen vom Deutschen Grünlandverband

 

Thüringer Bauernverband e.V.
Alfred-Hess-Straße 8
99094 Erfurt

Tel.: +49 (0)361 262 530
Fax: +49 (0)361 262 532 25
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