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Sozialberatung

Sozialberatung (6)

Gesetzlich Versicherte haben einmalig Anspruch auf ein Hepatitis-Screening bei der Vorsorgeuntersuchung „Check-up 35“. Getestet wird hierbei auf die Erreger Hepatitis B und C. Eine Infektion mit Hepatitis B oder C verläuft anfangs häufig symptomlos. Bleibt die Infektion unbehandelt, kann sie schwerste Lebererkrankungen nach sich ziehen. Durch den Test kann eine Ansteckung frühzeitig festgestellt und wirksam behandelt werden. Das Angebot gilt auch für Versicherte der Landwirtschaftlichen Krankenkasse (LKK) und ist einmalig für Versicherte ab 35 Jahren. Das Screening ist Bestandteil der Gesundheitsuntersuchung „Check-up 35“. Versicherte können dies auch separat nachholen, wenn ihr letzter Check-up weniger als drei Jahre zurückliegt. Selbstverständlich kann es auch beim…
Die Anforderungen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Tierhaltung haben sich aufgrund der novellierten „Vorschrift für Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Tierhaltung“ (VSG 4.1) geändert. Geändert wurden unter anderem die Vorgaben für den Bau und Betrieb von baulichen Einrichtungen in der Nutztierhaltung. Einige Regelungen zum Umgang mit Großvieh wurden konkreter gefasst, manche Empfehlungen sind jetzt verbindlich. Dazu gehört, dass Rinderhalterinnen und Rinderhalter die Deckbullen in Milchviehställen getrennt von der Herde in separaten Deckbullenbuchten halten müssen. Zudem müssen ausreichend Fixier- und Separiereinrichtungen vorhanden sein. Beim Besamen oder Behandeln dürfen sich keine freilaufenden Tiere in dem abgetrennten Bereich aufhalten. Vieles wurde schon…
Die Landwirtschaftliche Krankenkasse zahlt Prämie bei Nichtinanspruchnahme von Leistungen Mitglieder, die in der Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) versichert sind, können eine Prämie beantragen, wenn sie im abgelaufenen Kalenderjahr  länger als drei Kalendermonate dort versichert waren und keine Leistungen für sich und ihre über 18 Jahre alten mitversicherten Angehörigen in diesem Kalenderjahr beansprucht haben. Die Prämie beträgt ein Zwölftel der im Kalenderjahr gezahlten Beiträge. Wer für 2021 eine Prämie in 2022 erhalten möchte, muss dies der LKK bis zum 30. September 2021 schriftlich mitteilen. Wurde jedoch schon eine Teilnahmeerklärung abgegeben, verlängert sich diese automatisch um ein Jahr, sofern sie nicht gekündigt wurde. Bei Inanspruchnahme…

Die Bundesregierung stellt für Erhalt und nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder eine flächenwirksame Prämie zur Verfügung. Für die Antragstellung benötigen die Waldbesitzer eine Kopie des Bescheides der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. Auf Grund der Anfragen an die Beratungsstellen sich, dass noch nicht alle Waldflächen bei der Berufsgenossenschaft erfasst oder gemeldet wurden.

Die Nachhaltigkeitsprämie Wald, für die eine Bestätigung der Flächen durch die Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft notwendig ist, kann noch bis zum 30. Oktober 2021 beantragt werden.

Die Beratungsstellen des Thüringer Bauernverbandes im Auftrag der SVLFG stehen für die Waldbesitzer zur Anmeldung ihrer Flächen. sowie der umfangreichen Beratung zu Leistungen der Berufsgenossenschaft zur Verfügung.

Alle Beitragszahlerinnen und -zahler der Landwirtschaftlichen Alterskasse sollten bis zum 31. Juli einen Antrag auf Beitragszuschuss stellen. Wird der Antrag bis zum 31. Juli gestellt, kann der Zuschuss, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, rückwirkend ab 1. April 2021 bewilligt werden. Bei Antragstellung ab 1. August wird der Zuschuss erst ab dem Antragsmonat gewährt.

Der Antrag kann zunächst formlos oder mit Antragsformular gestellt werden. Die Antragsformulare erhalten Sie bei den Beratungsstellen der SVLFG beim Thüringer Bauernverband. Die Anträge können an die SVLFG nach Kassel oder an die Beratungsstellen gesendet werden bzw. bei den Beratungsstellen vor Ort ausgefüllt und/oder abgegeben werden. 

Die Antragstellerinnen und Antragssteller müssen selbst nichts prüfen. Die Feststellung, ob und in welcher Höhe ein Zuschuss bewilligt wird, trifft die Landwirtschaftliche Alterskasse der SVLFG.Der Monatsbeitrag an die Landwirtschaftliche Alterskasse kann durch einen Beitragszuschuss um bis zu 60 Prozent reduziert werden.

Die Einkommensgrenze für den Beitragszuschuss wurde per Gesetz zum 1. April 2021 um über 50 Euro erhöht und beträgt nun jährlich 22.428 Euro (Ost). Maßgeblich ist grundsätzlich das Einkommen nach dem letzten Steuerbescheid, der dem Zuschussantrag mit beigefügt werden muss. Liegt kein Steuerbescheid vor, reicht der Nachweis des Einkommens.

Für weitere Fragen und Mithilfe bei der Antragstellung stehen Ihnen die Beraterinnen und Berater im Auftrag der SVLFG beim Thüringer Bauernverband zur Verfügung. 

Am 1. April 2021 wurden die Voraussetzungen für den Anspruch auf einen Zuschuss vom Beitrag zur landwirtschaftlichen Alterskasse deutlich verbessert. Der Zuschuss zum Beitrag wird Landwirten mit einem geringen Einkommen gewährt.

Jetzt werden die Einkommensgrenzen deutlich angehoben, so dass mehr Versicherte eine höhere Chance auf diesen Zuschuss haben. Der volle Zuschuss von 147 Euro monatlich wird bei einem Einkommen von 11.214 Euro/Jahr (Ledige) gewährt. Damit muss der Versicherte nur noch einen Nettobeitrag von 98 Euro allein tragen.

Zögern Sie nicht, unsere Berater anzusprechen. Versicherte der landwirtschaftlichen Alterskasse, die aufgrund der Anhebung der Einkommensgrenzen jetzt einen Anspruch auf den Zuschuss haben, sollten einen entsprechenden Antrag spätestens bis Ende Juli 2021 stellen. Dann ist beim Vorliegen aller Voraussetzungen eine Gewährung noch rückwirkend ab dem 1. April 2021 möglich. Besteht bereits ein Anspruch auf den Beitragszuschuss, ermittelt die Alterskasse automatisch die neue Zuschusshöhe und den daraus resultierenden Nettobeitrag.

Bis zu einem Jahreseinkommen von 22.428 Euro (Ledige) wird ein gestaffelter Zuschuss gewährt. Was die Änderung bewirkt, zeigt die folgende Tabelle:

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