Reporte

DBV Öko Report 04/2022

Ausfall Bio-Eiweißfutterlieferungen aus der Ukraine - Bundesländer einigen sich auf Vorgehen für 5% Ausnahmegewährung  -
parallel DVO Entwurf der Kommission

22% der deutschen Öko-Soja- und 14% der Öko-Sonnenblumenimporte stammten 2020/ 2021 laut AMI aus der Ukraine. Derzeit er-reichen zwar immer noch rund 25% der vor-kriegsüblichen Importe Deutschland per Bahn statt per Schiff. Dennoch bleibt eine deutliche Ver­sor­gungs­­lücke, da die Öko-Eiweißfutter­ver­sorgung mit Ein­führung der 100% Fütterung der adulten Monogastrier am 1. Jan. 2022 schon nicht mehr gesichert war. Wäh­rend Öko-Soja aus Asien noch verfügbar sein soll, nur extrem........

DBV Bauerninfo Geflügel 14/2022

BVL-Kennzahlen zum Antibiotika-Einsatz - Therapiehäufigkeit weiter gesunken

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat am 31.03.2022 die bundesweiten Kennzahlen zur Therapiehäufigkeit mit Antibiotika bei Masttieren für das 2. Halbjahr 2021 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Laut BVL wurde eine Abnahme für die Therapiehäufigkeit bei Masthähnchen um 8,5 % auf eine Kennziffer 2 von 34,065 verzeichnet, bei den Puten um 7,5 % auf 27,469. Dieses eigentlich erfreuliche Absinken der Therapiehäufigkeiten hat jedoch zur Konsequenz, dass die Tierhalter leichter und schon bei geringen Antibiotikabehandlungen zu Reduktionsmaßnahmen gezwungen werden. So bedeutet eine Therapiehäufigkeit mit der Kennziffer von bundesweit null, wie bei den Mastrindern, dass jede Behandlung......

DBV Milchinfo 14/2022

12. Berliner Milchforum mit hohem Zuspruch
Am 7./ 8. April 2022 fand das 12. Berliner Milchforum 2022 mit über 450 Teilnehmern (ca. 350 vor Ort) statt. Der Branchentreff wurde in diesem Jahr im Hybridformat angeboten. Im Fokus der Veranstaltung standen v. a. die wirtschaftlichen Folgen des Kriegs in der Ukraine. In den Diskussionen wurde deutlich, dass die gesamte Lebensmittelkette neben den weiterhin zentralen Themen wie Tierwohl, Klimaschutz und Nachhaltigkeit auch für die aktuellen Herausforderungen Lösungen finden........

DBV Ackerbauinfo 14/2022

Weizen- und Mais-Preise in Bewegung

Die Mais- und Weizenpreise nahmen im Vergleich zur vergangenen Woche an der Euronext in Paris marginal zu. Kurstreibend wirkt sich die vermutete geringere Weizenernte in den USA auf Grund der Witterung aus. Für Kursdruck sorgen die beibehaltenen Getreideausfuhren aus Russland trotz der Sanktionen und die lebhaften....

Bauerninfo Schwein 14/2022

DBV zu den Ergebnissen der Agrarministerkonferenz

Der DBV-Präsident Joachim Rukwied hält die Ergebnisse der Agrarministerkonferenz für nicht ausreichend, um den Herausforderungen durch den Krieg in der Ukraine zu begegnen, begrüßt jedoch die geplante Aufstockung der EU-Krisenreserve aus nationalen Mitteln: „Ein erheblicher Teil dieser Mittel sollte für die landwirtschaftliche Unfallversicherung verwendet werden, um in der Fläche eine wirksame Entlastung unserer Betriebe zu erreichen. Wir würden sehr begrüßen, wenn die weiteren Mittel dafür eingesetzt würden, die Auswirkungen der enorm gestiegenen Energie- und Treibstoffpreise abzumildern.“ Der DBV.......

DBV Bauerninfo Geflügel 13/2022

"Notruf": Erzeuger fordern mehr Geld für Geflügelfleisch

(NOZ) Die Preise für Futter hätten sich im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine verdoppelt, die für Gas fast verdreifacht, sagte Ripke dem NDR in Niedersachsen. Wenn die Erzeuger nicht höhere Preise erhielten, dann würden viele künftig ihre Ställe leer stehen lassen - und das würde sich dann in den Supermarktregalen bemerkbar machen. Zuerst hatte die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ) über das Thema berichtet. Der Zeitung sagte Ripke: "Das ist kein Weckruf mehr, sondern eher ein Notruf der Erzeuger an Handel, Verbraucher und Politik." Zwar ist der Verbraucherpreisindex für frisches Geflügelfleisch in Deutschland......

DBV Milchinfo 13/2022

Markt
Mit einer weiteren Abschwächung des saisonalen Milchanstiegs lag das Aufkommen in der 11. KW -1,9 % unter Vorjahresniveau. Es wurden lediglich 0,3 % mehr Milch als in der Vorwoche angeliefert. H Milch wird, vermutlich aus Bevorratungsgründen, relativ stark nachgefragt. Bei Blockbutter wurden die Höchstnotierungen aus dem Jahr 2017 mit 6,95 - 7,15 EUR/kg (Kempten, 30.03.22) übertroffen. Für die ebenfalls umfangreich nachgefragte abgepackte Butter wird für den anstehenden April ein deutlicher.....

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