Brotgetreide: Ruhiger Markt, uneinheitliche Preisentwicklung
Der deutsche Brotgetreidemarkt zeigt sich Mitte Oktober weiterhin ruhig. Viele Mühlen und Mischfutterhersteller sind für ihre kurzfristigen Bedarfe ausreichend versorgt, so dass sich das Interesse vor allem auf spätere Liefertermine richtet. Gleichzeitig bremst auch die Landwirtschaft ihre Verkäufe nach den jüngsten Preisrückgängen. Regional belasten zudem laufende Mais- und Rübenernten sowie die Herbstbestellung den Warenfluss. An den Terminbörsen entwickelten sich die Weizenkurse uneinheitlich: In Europa sorgten ein schwächerer Euro, eine verbesserte Exportnachfrage und Unsicherheiten im Schwarzmeerraum für Unterstützung. In den USA wirkten dagegen höhere Ernteschätzungen und größere Lagerbestände preisbelastend. Auf Erzeugerstufe konnten sich die Brotweizenpreise weitgehend behaupten, während Qualitäts- und Eliteweizen sowie Roggen preislich leicht nachgaben. Regional bestimmen vor allem ...
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