Aktualisierte HPAI-Risikoeinschätzung des FLI
In seiner aktuellen Risikoeinschätzung zur Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) geht das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) davon aus, dass die Zahl der HPAI-Nachweise bei Geflügel und Wildvögeln im September leicht ansteigen wird. Im Zeitraum vom 1. Juli bis 31. August 2026 wurden in Deutschland lediglich zwei HPAI-Ausbrüche in Geflügelbeständen sowie 16 Fälle bei Wildvögeln festgestellt. Auch europaweit war die Entwicklung zuletzt rückläufig: Im Berichtszeitraum wurden nur drei Ausbrüche in Geflügelhaltungen und 63 Nachweise bei Wildvögeln registriert. Damit befindet sich das Seuchengeschehen auf dem bislang niedrigsten Niveau des Jahres. Nach Einschätzung des FLI ist die Viruszirkulation jedoch noch nicht vollständig zum Erliegen gekommen. Vor dem Hintergrund zunehmender Ansammlungen von Wasservögeln und des beginnenden Herbstvogelzugs stuft das FLI das Risiko für den Eintrag sowie die Aus- und Weiterverbreitung von HPAI in der deutschen Wildvogelpopulation...
Zugangsbeschränkung
Dieser Inhalt steht exklusiv TBV-Mitgliedern zur Verfügung.
Um diesen Inhalt zu sehen, melden Sie sich bitte an: Mitglied werden