ASP breitet sich in Italien aus
In Italien sind mittlerweile sechs von 20 Regionen von der ASP betroffen. Neben Sizilien war die Seuche zunächst auf die nördlichen Regionen Piemont und Ligurien sowie das Latium bzw. Rom beschränkt, doch im Mai wurden nun erstmals auch Fälle in Kalabrien und Kampanien im Süden Italiens festgestellt. Teilweise reiChen die Restriktionsgebiete auch in die Region Basilikata hinein. Seit dem ersten Auftreten der ASP von Anfang 2022 bis zum 2. Juni 2023 wurden insgesamt 841 positive Nachweise bei Wildschweinen registriert, davon allein in diesem Jahr bereits bei 527 Wildschweinen. Damit rangiert Italien in Europa mit den häufigsten ASP-Fällen bei Wildschweinen laut europäischem Tierseuchenmeldesystem hinter Polen (1.669) und Deutschland (639). Von der ASP betroffen waren in diesem Jahr drei landwirtschaftliche Schweinebetriebe; im vergangenen Jahr wurde das Virus in vier Hausschweinehaltungen festgestellt.
Dänemark: Wöchentliche Leerung
Lesen: DBV Bauerninfo Schwein 23/2023
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