Wie geht es mit der europäischen Agrarpolitik nach 2027 weiter und welche Folgen haben die geplanten Veränderungen für die Landwirtschaft in Ostdeutschland? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Agrarpolitische Forum des Thüringer Bauernverbandes (TBV) am Freitag, 25. September, von 14:00 bis 15:30 Uhr im Carl-Zeiss-Saal des Congress Centers der Messe Erfurt. Der Eintritt ist kostenfrei.
Unter dem Titel „GAP nach 2027: Steht die Landwirtschaft im Osten vor dem Strukturbruch?“ stehen insbesondere die künftige Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik und die Berücksichtigung der besonderen Betriebsstrukturen in Thüringen und den anderen ostdeutschen Bundesländern im Mittelpunkt.
Für die Diskussion bringt der TBV unterschiedliche Perspektiven zusammen. Die Wissenschaft wird durch Prof. Dr. Alfons Balmann vom Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO) vertreten. Für die Europäische Kommission nimmt Felix Lutz teil, für den Deutschen Bauernverband (DBV) dessen Vizepräsident Karsten Schmal sowie TBV-Präsident Dr. Klaus Wagner. Darüber hinaus sind Vertreterinnen und Vertreter aus dem Deutschen Bundestag, dem Thüringer Landtag sowie aus Thüringer Ministerien eingeladen, ihre politischen Einschätzungen in die Diskussion einzubringen. Die Moderation übernimmt Dietrich Holler.
Damit soll das Forum die europäische, bundes- und landespolitische Ebene mit den Positionen des landwirtschaftlichen Berufsstandes und der wissenschaftlichen Perspektive zusammenführen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eine Gemeinsame Agrarpolitik nach 2027 ausgestaltet werden muss, damit die besonderen Strukturen und Herausforderungen der Landwirtschaft in Ostdeutschland angemessen berücksichtigt werden.
Landwirtinnen und Landwirte sind ausdrücklich eingeladen, die Diskussion zu verfolgen und ihre Erfahrungen und Einschätzungen einzubringen. Gerade mit Blick auf die weitreichenden Entscheidungen zur GAP nach 2027 bietet das Forum die Gelegenheit, Positionen aus der landwirtschaftlichen Praxis sichtbar zu machen und direkt in die politische Debatte einzubringen. Der TBV setzt deshalb auf eine starke Beteiligung aus der Thüringer Landwirtschaft und einen gut gefüllten Saal.