Im Landkreis Uckermark ist nach über einem Jahr die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loefffler-Institut bestätigte zwei Fälle. Die Fundorte befinden sich innerhalb der bereits bestehenden Schutzzone II des Landkreises Uckermark in unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze südlich von Schwedt/ Oder bei Stützkow/ Neu Galow, teilte das brandenburgische Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am 08. Juli 2026 mit. Der bisher letzte ASP-Fall im Land Brandenburg wurde in der Uckermark am 14. Mai 2025 bestätigt.
„Unsere ASP-Schutzmaßnahmen wirken. Die Funde befinden sich beide innerhalb des vollständig eingezäunten Schutzkorridors. Aufgrund der Nähe der Fundorte zu den infizierten Gebieten in Polen an der deutsch-polnischen Grenze gehen wir derzeit von einem Eintrag durch migrierende Wildschweine aus infizierten Gebieten in Polen aus“, erklärte der Leiter des Landeskrisenstabs zur Bekämpfung der ASP, Staatssekretär Dr. Stephan Nickisch.
Der Landkreis Uckermark hat alle notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen unverzüglich intensiviert.