Im Rahmen eines seit mehreren Jahren stattfindenden Treffens der ostdeutschen Bauernverbände in Bad Belzig kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt sowie Mecklenburg-Vorpommern zusammen, um aktuelle agrarpolitische Themen und Fragen der Verbandsentwicklung zu erörtern. Für den Thüringer Bauernverband (TBV) nahmen der Präsident Dr. Klaus Wagner und die Hauptgeschäftsführerin Beate Köber-Fleck an dem Treffen teil.
In einem Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern des Deutscher Bauernverband (DBV) – darunter Stefanie Sabet, Steffen Pingen und Benjamin Walker – wurden zentrale Themen der Verbandsentwicklung diskutiert. Die bisherigen Ergebnisse der entsprechenden DBV-Arbeitsgruppe wurden als konstruktiv und vertrauensbildend bewertet. Im Fokus stehen insbesondere die stärkere Nutzung von Synergien sowie der Ausbau von Kooperationen zwischen den Landesverbänden. Darüber hinaus wurden agrarpolitische Fragestellungen auf europäischer Ebene angesprochen, insbesondere die geplanten Regelungen zur Kappung und Degression im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Auch die Düngemittelverordnung und die Einordnung der Stellungnahme der Agrarministerkonferenz (AMK) standen auf der Agenda. In diesem Zusammenhang wurde über aktuelle Gespräche des DBV mit dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) sowie mit Vertretern der Europäischen Union berichtet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Austauschs lag auf dem Thema Kulturlandschaftsstiftung. Ziel solch einer Stiftung ist es, nachhaltige Strukturen zur Förderung und Pflege der Kulturlandschaft weiterzuentwickeln.
Das Treffen unterstrich die enge Zusammenarbeit der ostdeutschen Bauernverbände und die gemeinsame Zielsetzung, agrarpolitische Interessen wirkungsvoll zu vertreten und die Verbandsstrukturen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.