Neue Analyse bestätigt langjährige Vermutung

Neue Analyse bestätigt langjährige Vermutung

Was schon lange vermutet wurde, konnte erneut bestätigt werden: Ein erheblicher Teil des im Abwasser gefundenen Glyphosats stammt aus Waschmitteln. Wie eine neue Analyse der Universität Tübingen unter der Leitung von Chemikerin und Umweltanalytikerin Carolin Huhn bestätigt, findet sich Glyphosat über das Jahr verteilt gleichmäßig in Oberflächengewässer wieder. Würde es aus der Landwirtschaft kommen, wären die Messwerte hoch wenn es ausgebracht werden würde. Die Analyse zeigte hingegen einen konstant hohen Wert über das Jahr hinweg.

Bisher galt die Landwirtschaft als Hauptursache für Glyphosat in Gewässern. Huhn geht aber davon aus, dass das meiste davon abgebaut wird und nur etwa ein Prozent des ausgebrachten Herbizids in Flüsse und Seen gelangt, etwa 40 Tonnen jährlich. Der überwiegende Teil stammt aus Zusätzen in Form von Entkalker im Waschmittel.

Der vollständige Beitrag ist hier zu finden

Im Rahmen der 33. Düngungs- und Pflanzenschutztagung 2024 gab es einen Vortrag des Teams um Carolin Huhn der Universität Tübingen zu Eintragspfaden von Glyphosat in Oberflächengewässer. Dieser Vortrag ist hier zu finden

 

 

 

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