Im Rahmen der Arbeitsgruppe Wolf des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mit den Landesbauernverbänden und dem Forum Weidetierhaltung und Wolf des DBV gemeinsam mit den Weidetierhalter- und Landnutzerverbänden wurde in dieser Woche das weitere Vorgehen in Sachen Wolf vereinbart. [ecr]
Bei der von der EU-Kommission auf den Weg gebrachten Änderung der FFH-Richtlinie zur Umstufung des Wolfes von Anhang IV in Anhang V wurde mit Blick auf erhebliche Risiken bei einer umfassenden Änderung der Richtlinie auch über den Wolf hinaus vereinbart, sich jetzt für eine schnelle schlanke Lösung auszusprechen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass in dieser Legislaturperiode weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene ein Fortschritt beim Wolf im Sinne eines Bestandsmanagements zu erzielen sein wird. Einigkeit bestand unter den Verbänden, dass die von der künftigen Bundesregierung geplanten Änderungen beim Wolf hinter den Erwartungen zurückbleiben.
Für den anstehenden Tag des Wolfes Ende April wurden parallel Social Media-Aktivitäten zwischen dem 25. und 29. April vereinbart. Am 29. April werden die Verbände ihre Position und Forderungen Richtung europäischer Ebene und der Bundesregierung noch einmal in einem Pressegespräch herausstellen.
Vereinbart wurde auch ein gemeinsamer Auftritt auf der nächsten Umweltministerkonferenz am 15. Mai im Saarland.